Anleitung: 10 Tipps für zufriedene Franchisenehmer

20.05.2018 16:00 | Ein Unternehmen gründen

zufriedene franchisenehmer

Glückliche und zufriedene Franchisenehmer sind die beste Außenwerbung für ein Franchisesystem. Wenn die Geschäftspartner im Franchising glücklich sind, ziehen sie auf ganz einfache Weise weitere Franchisenehmer an. Dieser Artikel gibt Ihnen als Franchisegeber 10 wichtige Tipps an die Hand, die Ihnen zu zufriedeneren Franchisenehmern verhelfen.

Zufriedene Franchisenehmer sind gute Franchisenehmer!

Zufriedene Arbeitnehmer machen eine glückliche Belegschaft aus. Denn wenn es der eigenen Mitarbeiterschar gut geht, dann sind diese ganz von allein produktiver und kreativer. Aus diesem Grund sollten Sie als Chef beziehungsweise Franchisegeber immer einen Blick auf Ihre Belegschaft haben: Kümmern Sie sich zunächst um die Anliegen der eigenen Mitarbeiter und erst im nächsten Schritt um das Wohl der Kunden. Und Sie werden sehen: Ihre zufriedenen Mitarbeiter werden sich ganz von allein bestens um die Kunden kümmern!

Behalten Sie diese Worte im Hinterkopf, wenn Sie an Ihrer Franchisegeber-Franchisenehmer-Beziehung arbeiten wollen! Denn Ihre Franchisenehmer stellen mitunter das wertvollste Gut beim Franchising dar. Sie sollten daher in deren Entwicklung und Zufriedenheit investieren, wenn Sie nicht nur eine glückliche Belegschaft, sondern auch ein florierendes Franchisesystem kreieren möchten.

10 Tipps für eine glückliche Schar an Franchisenehmern!

Befolgen Sie untenstehende 10 Tipps, um Ihren potentiellen Franchisenehmern zu zeigen, dass Sie der richtige Franchisegeber für sie sind.

1. Schaffen Sie eine positive Unternehmenskultur!

Zukünftige Franchisenehmer werden direkt die Unternehmenskultur Ihres Franchisesystems wahrnehmen. Achten Sie darauf, dass diese Unternehmenskultur und die gesamte Stimmung möglichst positiv geprägt sind. Diese kommt beispielsweise zum Vorschein, wie Sie Ihre Franchisenehmer und Ihre Franchisenehmer ihre Mitarbeiter behandeln.

Achten Sie auf eine positive Stimmung und ethische Werte. Dies macht in der Tat einen fühlbaren Unterschied! Potentielle Franchisenehmer können wahrnehmen, ob die Stimmung eher glücklich, zufrieden und profitabel oder aber eher trist und deprimierend ist.

2. Unterstützen Sie bei der Erstellung des Businessplans!

Wenn sich ein Franchisenehmer für Ihr Unternehmen entschieden hat, geht es daran, einen Businessplan zu erstellen. Beim Businessplan handelt es sich um das zentrale Dokument bei einer Existenzgründung! Hier schreiben sie ihre wirtschaftlichen Ziele auf, projizieren ihre Rentabilität und Strategie der nächsten Jahre und stellen sich den potentiellen Hürden, die ihnen im Laufe des Geschäftsaufbaus begegnen können.

Da überrascht es nicht, dass das Erstellen eines Businessplans eine beängstigende und einschüchternde Mammutaufgabe für die frischen Jungunternehmer darstellen kann. Natürlich können Sie nicht für jeden einzelnen Franchisenehmer den Businessplan schreiben, aber Sie können als Franchisegeber unterstützend zur Seite stehen, damit das Fundament für den Geschäftsaufbau richtig gesetzt wird.

3. Machen Sie qualitativ hochwertige Trainings möglich!

Stellen Sie sicher, dass Ihre Franchisenehmer vor Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit perfekt ausbildet werden. Bieten Sie zunächst umfassende Trainings zur Einarbeitung und später weiterbildende Maßnahmen an, so dass Sie Ihren Franchisenehmern die besten Möglichkeiten bieten.

So bleiben Ihre Franchisenehmer auf dem Laufenden, was in der Branche vor sich geht und machen sich mit den neusten Trends und Entwicklungen vertraut. Das wiederrum sorgt dafür, dass sich Ihre Geschäftspartner gut ausgebildet und sicher fühlen. Und das steigert die Zufriedenheit und das gesamte Wohlbefinden!

4. Stellen Sie umfassende Systemhandbücher zur Verfügung – so bleiben keine Fragen offen!

Sobald Ihre Franchisenehmer die Einarbeitungsphase absolviert haben, nimmt das Systemhandbuch eine wichtige Rolle ein. Es kann wie eine Betriebsanleitung verstanden werden, die ihnen aufzeigt, wie Franchising in Ihrem Unternehmen funktioniert. Nehmen Sie sich als Franchisegeber also ausreichend Zeit, dass Sie detaillierte Systemhandbücher erstellen. Je hochwertiger die Handbücher, desto verständliche sind diese für Ihre Franchisenehmer und desto geringer ist Ihr Betreuungsaufwand. Das gibt Ihnen mehr Zeit, um sich auf die Entwicklung Ihres gesamten Franchisesystems zu fokussieren und gibt Ihren Franchisenehmern mehr Sicherheit und Kontrolle, was das Führen ihres eigenen Betriebes angeht.

5. Schenken Sie Gehör!

Machen Sie Ihren Franchisenehmern klar, dass Sie stets für sie da sind und ein offenes Ohr für ihre Belange, Ängste und Sorgen haben. Schaffen Sie eine wohlige Umgebung, in der Ihre Franchisenehmer sich sicher fühlen, auf Sie zuzugehen und ihre Ideen, Kummer und Feedback offen und ehrlich mit Ihnen zu teilen.

6. Nehmen Sie sich Feedback zu Herzen!

Wenn Sie Ihren Franchisenehmern zuhören, dann sollten Sie deren Feedback im nächsten Schritt natürlich auch ernst nehmen. Wenn Ihre Franchisenehmer merken, dass Ihnen deren Feedback egal ist, dann ist dies hochgradig demotivierend und sie fühlen sich nichtig. Natürlich können Sie kaum auf jede einzelne Kleinigkeit eingehen, aber falls Ihnen gewisse Dinge beispielsweise im Kundenkontakt häufiger zu Ohren kommen, ist es vielleicht an der Zeit, etwas in dem Bereich zu ändern.

7. Kommunizieren Sie stets offen und ehrlich!

Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Franchisenehmern sollte auf einer authentischen und ehrlichen Kommunikation beruhen. Sie sollten sich regelmäßig mit Ihren Geschäftspartnern austauschen, um eine gute, robuste Beziehung mit ihnen aufzubauen. Es geht hier um eine wechselseitige Kommunikation und nicht um einen Monolog, den Sie mit Ihren Franchisenehmern führen. Die Kommunikation kann über verschiedene Kanäle stattfinden: Via Telefon, Mail oder aber von Angesicht zu Angesicht in Meetings.

8. Ermutigen Sie Ihre Franchisenehmer mehr zusammen zu arbeiten!

Das Besondere am Franchising ist, dass Sie von einem gesamten Netzwerk umgeben sind und alle Franchisenehmer sitzen letztlich im selben Boot. Natürlich stehen Sie ihnen zur Seite, aber Ihre Franchisenehmer können sich auch gegenseitig unterstützen. Ermutigen Sie Ihre Franchisenehmer, dass diese sich miteinander austauschen, sich gegenseitig führen und beratschlagen – das ist der unschlagbare Vorteil am Franchising! Ein unterstützendes, hilfsbereites Netzwerk ermutigt, gibt Kraft und motiviert! Organisieren Sie laufend Franchisenehmer-Events – auf diese Weise regen Sie einen aktiven Austausch an!

9. Checken Sie regelmäßig die Performance Ihres Franchisesystems!

Werfen Sie einen Blick auf die Performance der einzelnen Franchisenehmer und ihre Betriebe. Das hilft nicht nur Ihrem Franchisesystem, sondern pusht auch die Profitabilität der einzelnen Franchisenehmer. Monitoren und überprüfen Sie mithilfe von Benchmarks, wie sich die einzelnen Betriebe schlagen und unterstützen Sie diejenigen, die Hilfe benötigen.

10. Behandeln Sie Ihre Franchisenehmer stets respektvoll!

Franchisenehmer sind am profitabelsten, wenn sie sich tatsächlich wertgeschätzt und respektiert fühlen. Behalten Sie im Hinterkopf, dass es sich bei Ihren Franchisenehmern um Businesspartner auf Augenhöhe und nicht um Angestellte handelt. Hören Sie hin, wenn Ihre Franchisenehmer Ihnen etwas zu sagen haben, nehmen Sie deren Feedback ernst, kommunizieren Sie offen und ehrlich miteinander und schaffen Sie eine positive Umgebung. Wenn Sie diese Aspekte beachten, wird Ihr Franchisesystem ganz von allein zu Spitzenleistungen aufblühen!

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