Tipps für Weihnachtsfeier: Unser Survival-Guide für Ihr Franchise

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Ideen für Ihre Weihnachtsfeier als Franchisenehmer

Das Jahr nähert sich dem Ende und die Weihnachtszeit wird langsam eingeläutet. Da kommt auch auf ein Unternehmen wieder Organisation zu. In den meisten Unternehmen wird zum Ende des Jahres eine Weihnachtsfeier veranstaltet.

Diese Feier ist gut für den Zusammenhalt der Mitarbeiter und kann als Aufmerksamkeit für sie gewertet werden. Auch in einem Franchiseunternehmen ist es wichtig, eine Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter zu veranstalten. Ein Franchiseunternehmen ist ein Netzwerk, das zusammenhalten muss. Der Franchisegeber hat die Geschäftsidee und sucht sich passende Franchisenehmer, die sein Konzept in ihren eigenen Unternehmen umsetzen.

Um die Franchisenehmer besser kennenzulernen, bietet sich eine Feier an. Auf diese Weise können sich die Franchisenehmer auch nochmal untereinander austauschen. Das wäre allerdings die große Lösung vom Franchisegeber. Natürlich können auch die einzelnen Franchisenehmer eine Weihnachtsfeier in ihrem Unternehmen veranstalten. Obwohl es hierbei um eine Feier geht, gibt es allerdings ein paar Punkte, die man beachten sollte.

Fragen rund um eine Weihnachtsfeier

Zunächst ist eine Weihnachtsfeier natürlich ein nettes Miteinander und sollte positiv bewertet werden. Man lernt die anderen intensiver kennen und auch den Chef kann man auf diese Weise auf einem persönlicheren Weg kennenlernen. Und auch der Chef hat die Möglichkeit seine Mitarbeiter auf einem anderen Weg kennenzulernen. Aber bei einer Weihnachtsfeier können Fälle auftreten, die teilweise auch rechtlich geklärt werden müssen. Folgende Fragen müssen vorher geklärt werden:

  • Muss ich alle Mitarbeiter einladen?
  • Was ist, wenn jemandem auf der Party etwas passiert?
  • Wie begrüße ich die Mitarbeiter richtig?
  • Wie funktioniert die richtige Ansprache?
  • Wie verhalte ich mich richtig?

Zunächst einmal sollte man jeden Mitarbeiter einladen und nicht nur die, die man persönlich mag. Bei einer Weihnachtsfeier geht es auch darum das Jahr abzuschließen und da gehören alle Mitarbeiter dazu. Dabei darf man auch nicht

  • Außendienstmitarbeiter
  • externe Büros
  • Mitarbeiter in Elternzeit
  • Mitarbeiter im Sabbatical
  • und feste Freie

vergessen. Ansonsten fühlen diese sich wie Mitarbeiter zweiter Klasse, die mit der aktuellen Weihnachtsfeier nichts zu tun haben sollen.

Falls einem Mitarbeiter auf der Weihnachtsfeier etwas zustößt, ist dieser versichert. Es handelt sich um eine betriebliche Veranstaltung, weshalb er dann auch unfallversichert ist. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er betrunken ist oder nicht. Wenn der Chef allerdings geht und auch die meisten Mitarbeiter, ist die Feier wiederum ab diesem Zeitpunkt privat. Und dies gilt auch für den Heimweg.

Vor allen Dingen als Chef nimmt man während der Weihnachtsfeier eine prominente Rolle ein und sollte sich deshalb auch an gewisse Regeln halten. Falls es ein Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern ist, ist es eine schöne Aufmerksamkeit, wenn die Mitarbeiter mit einem Handschlag begrüßt werden. Dies geht natürlich nicht, wenn es sich um ein größeres Unternehmen handelt. Dann kann man aber zum Beispiel jedem Mitarbeiter ein kleines Geschenk auf seinen Platz stellen.

Die richtige Ansprache

Bei der Ansprache sollten keine langen Präsentationen gehalten werden und auch der Ausblick in die Zukunft sollte eher kurz gehalten werden. Man sollte sich eher auf die Ereignisse und Leistungen aus dem aktuellen Jahr konzentrieren und diese hervorheben.

Wenn allerdings einzelne Mitarbeiter aufgrund ihrer Leistung hervorgehoben werden sollen, muss man aufpassen, denn es entsteht in solchen Situationen oft Neid. Dennoch gibt es immer Mitarbeiter, deren Leistungen nochmal extra betont werden sollten – auch in einem Franchiseunternehmen.

Dieses Netzwerk muss durch den Franchisegeber, aber auch durch die einzelnen Franchisenehmer zusammengehalten werden. In einem Franchiseunternehmen selber sollten auch die einzelnen Mitarbeiter hinter der Idee und dem Konzept vom Franchisegeber stehen und nicht nur der Franchisenehmer.

Nach der Ansprache sollte der Chef auf keinen Fall direkt an den Tisch mit den anderen Führungspositionen zurückgehen und diesen den ganzen Abend nicht verlassen. Das wirkt sehr distanziert und anonym auf die Mitarbeiter. Es ist wichtig, dass das persönliche Gespräch gesucht wird.

Zum Beispiel kann man von Tisch zu Tisch gehen und sich mit seinen Mitarbeitern unterhalten. Natürlich sollte man als Chef die Feier nicht als Erster verlassen. Es ist wichtig, dass man zumindest bei dem offiziellen Teil noch da ist. Falls die Mitarbeiter nach der Feier noch weiterziehen, kann man natürlich nach Hause gehen.

Rechtliche Fälle auf einer Weihnachtsfeier

Wie bereits erwähnt, sind die Mitarbeiter versichert. Also gilt auch bei der Weihnachtsfeier ein Unfall als ein Arbeitsunfall. Mitarbeiter, die nicht an der Weihnachtsfeier teilgenommen haben, haben auch keinen Anspruch auf das Geschenk, das womöglich verteilt wurde.

Wenn Mitarbeiter andere Kollegen auf der Feier tätlich angreifen oder sexuell belästigen, können diese fristlos gekündigt werden.

Mitarbeiter bei Weihnachtsfeiern

Sind Mitarbeiter verpflichtet an der Weihnachtsfeier teilzunehmen? Zunächst liegt das an dem Inhalt des Arbeitsvertrages. Allerdings ist es in den seltensten Fällen der Fall, dass Mitarbeiter an Feiern und Ausflügen teilnehmen müssen.

Auch das Persönlichkeitsrecht könnte bei Verpflichtung der Teilnahme nicht mehr eingehalten werden können. Die Mitarbeiter dürfen die Zeit auf der Weihnachtsfeier aber auch nicht als Überstunden anrechnen lassen, da es sich um eine freiwillige Veranstaltung handelt.

Manche Weihnachtsfeiern finden auch tagsüber statt. Wenn man nicht daran teilnehmen möchte, ist man dazu verpflichtet seine Arbeit zu leisten. Falls dies nicht möglich ist, darf der Chef den Lohn kürzen oder die Zeit vom Urlaub abziehen.

Freigestellte Arbeitnehmer dürfen auch an der Weihnachtsfeier teilnehmen. Natürlich darf dabei kein triftiger Grund dagegen sprechen. Ansonsten haben sie sogar Anspruch auf die Teilnahme an der Feier.

In vielen Unternehmen zahlt der Arbeitgeber Weihnachtsgeld. Ein Geschenk auf der Weihnachtsfeier ist eher selten. Sollte der Chef sich trotzdem dazu entschließen, darf er hier auch entscheiden, wem er etwas schenkt und wem nicht. Hierbei gilt der Anspruch auf Gleichbehandlung nicht.

Die Kosten, die bei einer Weihnachtsfeier anfallen, können die Arbeitgeber normalerweise als Betriebsausgaben steuerlich absetzen. Allerdings gelten hier folgende Regeln:

  • Der Arbeitgeber muss alle Mitarbeiter einladen. Ob dann auch tatsächlich alle kommen, spielt keine Rolle
  • Die Weihnachtsfeier darf höchstens die zweite Veranstaltung im aktuellen Jahr sein.
  • Die Kosten dürfen eine Freigrenze von brutto 110 Euro pro Teilnehmer nicht überschreiten

Es ist generell üblich und auch ratsam eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Dabei kann man seine Mitarbeiter noch besser kennenlernen und auch in einem Franchiseunternehmen zusammenwachsen. Denn gerade hier ist es wichtig, dass man als Unternehmen, aber auch im Netzwerk funktioniert. Dennoch sollte man ein paar Regeln beachten, damit die Feier reibungslos abläuft.

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