Treppe zum Erfolg: Was macht das Franchising so erfolgreich?

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Oft heißt es, dass Gründungen mit Franchising erfolgreicher sind als Gründungen, die in Eigenregie gestemmt werden. Was ist da dran? In unserem heutigen Artikel blicken wir auf das Franchising und zeigen Ihnen auf, warum Existenzgründungen mit System so erfolgsversprechend sind. Franchising ist sexy! Aus diesem Grund erfahren Sie heute, was die Treppe zum Erfolg ausmacht – und unter welchen Voraussetzungen sich diese am besten beschreiten lässt. Wir klären Sie auf!

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Erfolgsversprechende Gründungen mit Franchising: Die Treppe zum Erfolg?

Viele träumen davon, sich mit etwas Eigenem selbstständig zu machen. Bei vielen bliebt es bei Tagträumereien, andere wagen den Schritt schließlich in Eigenregie und wiederum andere vertrauen auf die Kraft und den Erfolg eines erprobten Unternehmenskonzeptes, was das Gründungsrisiko stark minimieren kann.

Die deutsche Franchisewirtschaft ist auf dem Vormarsch!

In 2017 und 2018 verzeichnete die deutsche Franchisewirtschaft ein rekordverdächtiges Wachstum mit beeindruckender Positiventwicklung und hohen Umsatzraten, so dass Franchise-Unternehmen mittlerweile eine wichtige Stellung in der deutschen Wirtschaft einnehmen. In den letzten Jahren konnte die deutsche Franchisewirtschaft ihr dynamisches Wachstum fortsetzen. In 2018 zeigte die Franchisestatistik ein Umsatzplus von 9,4 Prozent auf. Der Gesamtumsatz der deutschen Franchisewirtschaft lag in 2018 bei 122,8 Milliarden Euro, was verglichen zu 2017 ein Umsatzplus von 9,4 Prozentpunkten ausmachte. Aber nicht nur in Deutschland auch international hat die Franchisebranche an Bedeutung gewinnen können!

Die Branchenverteilung der deutschen Franchisewirtschaft:

Vor allem in der Dienstleistungsbranche befindet sich der Löwenteil von 40 Prozent der Franchisesysteme. In unserer Dienstleistungsgesellschaft liegt es schließlich nahe, dass es der Tertiäre Sektor ist, der am meisten gefragt ist. Die Gastronomie und der Handel lagen in 2018 auf Platz zwei mit jeweils 24 Prozent. Das Handwerk bildete mit 12 Prozent das Schlusslicht in der deutschen Franchisewelt.

Reduzieren Sie Ihr Risiko als Existenzgründer!

Existenzgründer, die sich mit System selbstständig machen, profitierten von steigenden Umsätzen und einer wachsenden Anzahl an Beschäftigten. Der große Vorteil an einer Gründung mit Franchising ist, dass man direkt eine erfolgreiche Geschäftsidee an die Hand bekommt, die sich bereits am Markt durchsetzen und bei der Zielgruppe behaupten konnte. So kann man sich mit etwas Eigenem selbstständig machen, gleichzeitig aber seine Startchancen erhöhen und sein unternehmerisches Risiko minimieren. Die Franchisewirtschaft wirkt also – verständlicherweise! – auf den ersten Blick sehr sexy und attraktiv für alle Gründungswilligen!

Gründung mit System: Von Null auf Hundert, die Treppe zum Erfolg!

Das Besondere am Franchising ist, dass die Franchisenehmer in spe Zugriff auf ein erfolgreich etabliertes und ausgereiftes Geschäftskonzept erhalten, weshalb sich das unternehmerische Risiko ihrer Existenzgründung mindern lässt. Die Umsetzung eines etablierten Konzeptes gibt Sicherheit und ist somit auch der Grund, weshalb Gründungen mit Franchising erfolgreicher als herkömmliche Existenzgründungen sind!

Die Treppe zum Erfolg – gemeinsam ist man stärker!

Franchising als Erfolgsgarant – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen!

Und zwar hat sich das Internationale Centrum für Franchising und Cooperation (F&C) als unabhängiges Institut der Universität Münster mit Franchisegründungen, den Überlebensraten und Erfolgsfaktoren beschäftigt. Die Studie befasste sich mit der Forschungsfrage „Franchising als Erfolgsgarant für Existenz- und Unternehmensgründungen? – Überlebensraten und Erfolgsfaktoren in Franchisesystemen“ und wertete Franchisegründungen aus, die im Zeitraum 2007 bis 2012 erfolgten.

Beeindruckende Zahlen, die den Franchise-Erfolg belegen!

Der Studie zufolge sind nach einem Jahr noch rund 94 Prozent der Franchisenehmer aktiv, während sich bei den unabhängigen Gründern im Schnitt nur 85 Prozent am Markt mit ihrem Modell behaupten können. Nach zwei Jahren sind es noch 90 Prozent der Franchisegründer und 75 Prozent bei den Gründern in Eigenregie. Und schließlich im dritten Jahr sind noch 83 Prozent der Franchisenehmer aktiv verglichen mit 68 Prozent der allgemeinen Existenzgründer. Solche Erhebungen belegen den Erfolg vom Franchising! Sie bestätigen, dass an dem reduzierten Scheiterrisiko tatsächlich etwas Wahres dran ist!

Was waren die Gründe für das Scheitern einer Existenzgründung?

Es konnte fünf Gründe ausgemacht werden, die zum System- oder Marktaustritt der Gründer führten: Auf Platz 1 wurden persönliche Gründe genannt, Platz 2 war das Ausscheiden aufgrund einer Insolvenz, Platz 3 das Ausscheiden aufgrund wirtschaftlicher und finanzieller Gründe – allerdings ohne Insolvenz –, auf Platz 4 rangierte die Kündigung durch den Franchisegeber und Platz 5 war der Verkauf des Franchisestandortes.

Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren, damit eine Franchisegründung gelingen kann?

Der offensichtlichste Erfolgsfaktor, der auf der Hand liegt, ist selbstverständlich die Tatsache, dass die Gründungswilligen ein etabliertes und erprobtes Geschäftskonzept an die Hand bekommen. Die Franchisegeber haben das Konzept bereits eingehend am Markt getestet, konnten das Konzept verbessern und an die Bedürfnisse der Zielgruppe anpassen. Neben dem erprobten Geschäftskonzept erhalten die Neugründer außerdem Zugriff auch das gesamte systemrelevante Know-How, so dass sogar Quereinsteiger und Branchenfremde die meisten Franchisekonzepte problemlos am eigenen Standort umsetzen können. Dadurch, dass die Franchisegeber die Geschäfts- und Arbeitsprozesse standardisieren, machen sie ihr Konzept reproduzierbar, weshalb Franchisenehmer das Geschäftsmodell einwandfrei umsetzen können. Zudem profitieren die neuen Franchisenehmer von den Erfahrungen und dem Wissen, was der Franchisegeber beim Aufbau der Marke gemacht hat. Und die Tatsache, dass die Neugründer umgeben von weiteren Franchisenehmern in einem starken Franchiseverband sind, räumt viele Hürden beim Gründungsprojekt aus dem Weg. Es liegt quasi auf der Hand, dass angehende Franchisenehmer einen enormen Vorteil gegenüber herkömmlichen Gründern haben.

Erfolgreiche Unternehmensgründungen mit Franchising – aber auf diese Voraussetzungen kommt es an!

Damit die Franchisegründung aber tatsächlich eine Treppe zum Erfolg darstellt, sollten franchiseinteressierte Gründer sicherstellen, dass sie von Anfang an, alles richtig machen. Zwei Dinge sind hier entscheidend: Zum einen sollte das Franchisesystem qualitativ sehr hochwertig sein und zum anderen kommt es darauf an, dass die aktiven Franchisepartner sehr zufrieden mit der Marke sind. Ist dem so, dann können Sie die Treppe zum Erfolg besteigen!

Der System-Check, der Qualität, Professionalität und Seriosität bezeugt!

Und zwar gilt der Deutschen Franchiseverband (DFV) als eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um eine hohe Qualität von Franchisesystemen geht. Handelt es sich bei einer Franchisemarke um ein zertifiziertes Vollmitglied im Deutschen Franchiseverband, so können sich die Gründungswilligen darauf verlassen, dass sich das System durch eine besondere Qualität auszeichnet und sich an gewisse ethische Regeln im Umgang mit den Franchisepartnern hält. Die Vollmitglieder haben sich dem DFV- System-Check unterworfen und müssen in regelmäßigen Abständen weitere Qualitätsprüfungsverfahren über sich ergehen lassen. Dies gibt den angehenden Franchisenehmern Sicherheit, dass der Franchisegeber auch wirklich für seine Geschäftspartner da ist und dass die umfassenden Unterstützungsleistungen im Verhältnis zu den bezahlten Franchisegebühren stehen.

Die Partnerzufriedenheit spiegelt sich im Erfolg einer Franchisemarke wider!

Außerdem konnte die Studie eine hohe Partnerzufriedenheit als wichtigen Erfolgsfaktor eines Franchisesystems ausmachen. Sind die Geschäftspartner zufrieden, kommt es in der Regel zu weniger Ausfällen und Ausscheidungen, stattdessen kann die Marke effizienter expandieren und wachsen!

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