Umgang mit schwierigen Kollegen: So sollten Sie auf schwierige Kollegentypen reagieren

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umgang mit schwierigen kollegen

Als Franchisegeber und Franchisenehmer sind Sie die Führungskraft eines Unternehmens und managen Ihr eigenes Personal. Je nachdem wie Sie Ihre Mitarbeiter führen und anleiten erreichen Sie unterschiedliche Ziele. So weit, so gut. Allerdings stellt dies den Idealfall dar. Denn es kann auch der Fall sein, dass Sie mit ganz speziellen Büroexemplaren in Kontakt treten und so schnell an Ihre Grenzen der guten Führung kommen können. Damit Sie selbst in stressigen Situationen einen klaren Kopf behalten und sich als 1A Chef auszeichnen, möchten wir Ihnen heute ein paar wertvolle Tipps geben, wie Sie am besten den Umgang mit schwierigen Kollegen angehen sollten.

Unterschiedliche Kollegentypen – so managen Sie den perfekten Umgang mit schwierigen Kollegen!

Auch im Franchising ist der Führungsstil der Franchisegeber und Franchisenehmer entscheidend für den Erfolg des eigenen Unternehmens. Denn nur wenn der Chef weiß, wie er selbst mit schwierigen Büroexemplaren umgeht, sorgt er für ein harmonisches und produktives Miteinander. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute Tipps geben, wie mit den komplizierteren Mitarbeitern umgehen sollten, damit Sie im Arbeitsalltag nicht verzweifeln!

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema Führungsstile im Franchising und erfahren Sie, wie Sie Personal richtig führen können. Die richtige Mitarbeitermotivation ist der Schlüssel zum Erfolg!

So brillieren Sie im Umgang mit schwierigen Kollegen – unsere Tipps!

  • Der Gestresste

Dieses Büroexemplar ist meist zu busy für eine Unterhaltung. Er ist stets komplett voll mit Dingen auf seiner To-Do-Liste und es gibt immer wichtigere Aufgaben, um die er sich zu kümmern hat. Das führt in der Konsequenz oft dazu, dass er Meetings verschiebt und man ihn nur zwischen Tür und Angel kurz zu Gesicht bekommt.

So gehen Sie richtig mit dem gestressten Kollegen um:

Wenn Sie das Gespräch mit ihm suchen möchten, dann ist die richtige Fragestellung wichtig. Hier ist es entscheidend, dass man dem Gestressten einen klaren Zeitrahmen für das anvisierte Gespräch vorgibt, so dass er weiß, worauf er sich zeitlich einlässt. Lehnt der Gestresste das Gespräch ab, sollten Sie in jedem Fall nachfragen, wann seinerseits ein besserer Zeitpunkt für ein Meeting wäre. Lässt er sich auf ein gemeinsames Gespräch ein, sollten Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer möglichst direkt zum Punkt kommen, da unnötiger Small Talk den Gestressten rasend macht. Daher gilt: Eine gute Vorbereitung für das Gespräch mit dem Gestressten ist das A und O!

  • Der Schleimer

Als Führungskraft sollten Sie besondere Vorsicht haben, wenn Sie mit einem Schleimer in Kontakt kommen, da zu allem Ja und Amen sagt, was Sie vorschlagen. Seine Strategie? Er möchte sich ins rechte Licht rücken, da er sich durch sein schleimendes Verhalten Karrieresprünge erhofft. Achten Sie daher darauf, wenn er sich selbst bei Gruppenleistungen hervorhebt und seine Kollegen kritisiert.

So gehen Sie richtig mit dem Schleimer um:

Akzeptieren Sie seinen Hang zur übertriebenen Freundlichkeit und setzen Sie seine Nettigkeiten in Perspektive. Instrumentalisiert er andere, um sich selbst besser darzustellen? Hier ist Vorsicht geboten!

  • Der Narzisst

Der Selbstverliebte ist sich sicher, dass er ganz klar, der wertvollste Mitarbeiter für das gesamte Franchise-Unternehmen ist. Wird der Umsatz gesteigert, so hatte sicherlich er die Finger im Spiel. Der Narzisst ist sich sicher, dass er garantiert, der nächste Anwärter auf eine Promotion ist. Da er sich seines Könnens und Wissens bewusst ist, kommentiert er gerne ungefragt die Arbeitsschritte seiner einzelnen Kollegen.

>> Lesen Sie auch:
Employer Branding im Franchising: So gewinnen Sie neue Mitarbeiter

So gehen Sie richtig mit dem Selbstverliebten um:

Auch bei diesem Exemplar sollten Sie als Boss einen gewissen Umgang pflegen, da es entscheidend ist, sich nicht über ihn zu ärgern, während man bewusst mit seinem Ego umzugehen hat. Zum einen ist es wichtig, dass Sie möglichst nüchtern bleiben, ohne sich von ihrem Verhalten auf die Palme bringen zu lassen. Zum anderen sollten Sie höchste Vorsicht wahren, wie sie den Narzissten loben: Denn ein Lob kann dafür sorgen, dass sein Ego durch die Decke geht. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie gezielt Lob einsetzen, um konkrete Tätigkeiten hervorzuheben. Wer durch solche eine Art von Lob die Aufmerksamkeit des Selbstverliebten für sich gewinnt, kann diese daraufhin dazu nutzen, konstruktives Feedback und Kritik zu üben, ohne den Narzissten zu kränken!

>>> Erfahren Sie hier mehr zum Thema, wie Sie Ihre Kritikfähigkeit erhöhen können und worauf es ankommt, wie Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer richtiges Feedback geben.

  • Der Morgenmuffel

Auch der Umgang mit dem Morgenmuffel sei gut geplant. Denn dieser schlufft morgens mit halb geöffneten Augen ins Büro und ist vor seinem ersten Kaffee und generell vor 10 Uhr nicht klar ansprechbar. Nichtsdestotrotz gehört dieses Büroexemplar zu den durchaus produktiven Mitarbeitern.

So gehen Sie richtig mit dem Morgenmuffel um:

Hier ist ganz wichtig, dass Sie ihn morgens nicht direkt schon überfordern. Geben Sie ihm Zeit, damit er komplett aufwachen kann oder motivieren Sie ihn bedacht. Denn sobald es sich um wichtige Sachen handelt, wo sein Wissen gefragt ist, lässt er sich meist schnell begeistern.

  • Der Pessimist

Der Pessimist ist meist übel gelaunt und in den seltensten Fällen motiviert. Seine Aussichten für die Zukunft des Unternehmens sind durchweg düster und neue Projekte, die gewagt werden, werden ohnehin scheitern.

So gehen Sie richtig mit dem Pessimisten um:

Nehmen Sie die Nörgelei des Schwarzmalers nicht zu persönlich, es handelt sich dabei um sein ganz persönliches Naturell. Stattdessen könnten Sie sein Gemeckere nutzen, um Schwachstellen und Probleme aufzudecken. An der Nörgelei kann durchaus etwas Wahres dran sein, so dass Sie auf etwaige Schwachstellen im Franchisesystem hingewiesen werden, um gezielt Fehler aus der Welt schaffen können.

>>> Erfahren Sie hier darüber, warum Pessimisten Ihrem Franchise-Unternehmen gut tun können!

  • Der Choleriker

Auch Ihr Handlen des Cholerikers zählt zum Umgang mit schwierigen Kollegen, denn wenn es nicht so läuft, wie er es sich wünscht, gerät er aus der Fassung, was in einem Wutanfall endet. Diese Art von Büroexemplar wird gerne laut und greift andere persönlich an.

So gehen Sie richtig mit dem Choleriker um:

Hier geht es vor allem darum, dass Sie Ruhe bewahren und sachlich bleiben. Weisen Sie ihn darauf hin, dass auch Sie in der jeweiligen Situation großen Gesprächsbedarf sehen. So fühlt sich der Choleriker verstanden und ernst genommen. Anders sieht es aus, wenn Sie dem Choleriker widersprechen oder ihm mit Ironie begegnen. Dies sollten Sie tunlichst vermeiden, da Sie so seine Wut nur noch weiter befeuern. Und zwar liegt es daran, dass er sich in diesen Fällen nicht ernst genommen fühlt.

Fazit: Gemeinsam an einem Strang ziehen!

Wir hoffen, dass unsere Übersicht, Ihnen eine gewisse Idee gegeben hat, was für unterschiedliche Mitarbeiterarten auf Sie im Arbeitsalltag warten. Wichtig ist es nur, dass Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer wissen, wie Sie den Umgang mit schwierigen Kollegen am besten angehen können, da Sie als Boss das Team zusammenhalten, managen und motivieren. Es liegt an Ihnen, optimal auf die unterschiedlichen Kollegenarten einzugehen und so für ein gutes Miteinander im Franchising zu sorgen!

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