Unternehmenserfolg: Was ist entscheidend?

28.11.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

unternehmenserfolg ist entscheidend

Woran sich der Erfolg eines Unternehmens bemisst, ist nicht ganz unumstritten. Manche legen Wert auf größere Bekanntheit, bei anderen zählen nur Umsätze, von denen wenige wissen, wie sie zustande kommen. Im Franchising dagegen herrschen meist klare Regeln, die sich mit der Zeit jedoch auch ändern können. Es kommt immer darauf an, am Puls der Zeit zu bleiben. Was gestern noch ein hohes Maß an Anerkennung versprach, kann quasi über Nacht viel weniger aussichtsreich erscheinen. Bleiben Sie am Ball und orientieren sich grundlegend.

Unternehmenserfolg mit festgelegten Zielen

Erfolgreich ist, wer das erreicht, was er sich vorgenommen hat. Dabei kann es zu Abweichungen kommen, wenn im Lauf der Planungsphase eine Entwicklung eintritt, die nicht von vornherein einzubeziehen war. Der Unternehmenserfolg kann auch darin bestehen, dass

  • Mitarbeiter sich optimal gefordert fühlen,
  • man trotz Krisen seinen Börsenplatz behauptet oder
  • eine Umstrukturierung unangefochten übersteht.

Grundsätzlich ist alles von Erfolg gekrönt, was die Unternehmensleitung anstrebt, denn sonst hätte sie es wohl kaum in Angriff genommen. Bemühungen darum können, auch aus Sicht der Franchisegeber, ganz verschieden ausfallen.

Viele arbeiten mit am Unternehmenserfolg

Jeder Franchisenehmer ist am Unternehmenserfolg insofern beteiligt, als er sein Scherflein dazu beitragen darf. Es steht ihm kaum zu, einen Richtungswechsel vorzugeben, sehr wohl aber hat er ihm zu folgen, sobald diesbezüglich etwas vorgegeben wird. Wenn das Herbeiführen eines überwältigenden Ergebnisses auch auf zahlreichen Schultern lastet, wird es doch in erster Linie dem zugeschrieben, der es veranlasst hat. Manchmal tritt er kaum persönlich in Erscheinung, oft führt Teamwork zum Gewünschten. Es ist indes so übergreifend, dass sich jeder irgendwie daran Beteiligte damit identifizieren kann. Etwas nicht so ganz konkret Fassbares strahlt auf alle über und auch auf Kunden aus, die ihren Beitrag dadurch leisten, dass sie für die Finanzierung aufkommen.

Welche Bedeutung kommt im Besonderen der Liquidität zu?

Eigentlich ist es ja so, dass man nur ausgeben kann, was man zuvor eingenommen hat. Doch gelegentlich entsteht ein besonderer Bedarf. Er kann sich daraus ergeben, dass

  • fällige Zahlungen ausbleiben oder
  • aufgebracht werden muss, was nicht zur Verfügung steht.

Dann gilt es, einen Zeitraum zu überbrücken. Das kann teuer werden, es sei denn, man hätte eigene Mittel für solche Zwecke zurückgestellt. Gemeinhin aber wird all jenes unmittelbar investiert, das anderswo übrig geblieben ist. Es kann ein Balanceakt sein, mancher überschlägt sich mit Sparmaßnahmen und stellt sich damit selbst ein Bein. Andere verpulvern fremdes Geld und wundern sich, dass dabei nichts herumkommt.

Immer liquide zu sein, kann abstruse Manöver nötig machen

Jeder kann mal in Verlegenheit geraten, im Falle eines nicht absehbaren Engpasses jedoch ist alles zu tun, um ihn nicht offenkundig werden zu lassen. Die Konkurrenz schläft nicht, sie dürfte sich mit Behagen auf diese Lücke stürzen. Es könnte zur Folge haben, dass man im Weiteren keine großen Anstrengungen mehr zu unternehmen braucht, um Vorkommnisse solcher Art zu vermeiden. Wer vorausschaut, gibt sich keine Blöße und verleidet anderen das Vergnügen, dabei zuzuschauen, ob er sich noch davon erholt. Sackgassen, die eines Wendehammers an ihrem Endpunkt schmerzlich entbehren, können auch arglistig aufgebaut worden sein. Dann tut man gut daran, auf die Einfahrt zu verzichten. Das kann allerdings ein umständliches Taktieren notwendig erscheinen lassen.

Die Grenzen des Machbaren tunlichst nicht überschreiten

Im Normalfall sollte man stets darauf achten, flüssig zu bleiben und gegebenenfalls auf schwer Finanzierbares verzichten. Doch das ist nicht immer möglich, die Standards sind hoch und müssen erfüllt werden. Wer da hinterherhinkt, wird als überholt abgestempelt; was allgemein zu bieten ist, das darf bei Einzelnen nicht fehlen. Sie profilieren sich dadurch, ein Schüppchen draufzulegen, wenn dies nicht zum Überheben führt. Nichts ist den Spöttern so genehm wie einer, der sich mehr zugemutet hat, als er vertragen konnte. Bleiben Sie redlich, reißen Sie auch ruhig einmal das Maul auf, aber sorgen Sie dafür, dass Sie sich damit nicht in den eigenen Hintern beißen. Schärfen Sie Ihre Zähne lieber für kommende Wutattacken.

Ziehen Sie bei Gelegenheit die Reißleine

Wie macht man das, wenn man am Rande des Existenzminimums vor sich hinvegetiert? Man verschuldet sich bis über beide Ohren mit fragwürdigen Methoden und steuert zielsicher auf die Insolvenz zu. Nein! Man will ja nicht nur für die Steuer oder das Inkasso tätig sein. Gerade in prekären Situationen dienen sich oft willfährige Helfer an, die das Ganze nur verschlimmern und dennoch ihren Nutzen daraus ziehen. Legen Sie eher eine geregelte Liquidation hin, als wegen Verschleppung belangt zu werden, so mancher wird seine Freude daran haben. Sie aber sind gezeichnet, wenn Sie aus einer verfahrenen Situation nicht eine überraschende Neugründung entstehen lassen können.

Wenn alle Stricke nicht länger halten …

Das ist Jonglieren auf hohem Niveau, der brave Kaufmann hat anderes im Sinn. Er ist beständig darum bemüht, sein Konto nicht zu überziehen und hütet sich davor, zum Eigentum der Bank zu werden. Auch für Notfälle gibt es Möglichkeiten, doch die muss man kennen, bevor man in eine scheinbar aussichtslose Lage rutscht. Das kann jederzeit passieren. Was wollen Sie etwa tun, wenn Sie sich an Ihrem Standort häuslich eingerichtet haben und der Besucherzustrom dahin urplötzlich unterbunden wird? Wenn Sie dann noch fähig dazu sind, mit Sack und Pack umzuziehen, können Sie sich glücklich schätzen.

Nicht für alles lässt sich Vorsorge treffen, gemeinhin aber kommt man besser weg, sofern man keineswegs als Einziger Übermächtigem ausgeliefert ist. Spielen Sie verschiedene Schreckensszenarien durch, damit Sie beruhigt sein können, wenn Ihnen tatsächlich Katastrophales begegnet, leben Sie nur auf Kredit, wenn Sie sich das leisten dürfen. Manchmal bringt ein dicker Batzen Sicherheit, er kann jedoch auch den Untergang einläuten. Riskieren Sie nicht Kopf und Kragen, um Erfolg zu haben, obwohl mitunter nur das hilft.

Geruhsamer wird es allerdings, wenn man ein sattes Pölsterchen im Rücken hat, auf dem man sich nicht ausruhen muss, aber damit ausgestattet wagemutiger sein kann. Wer verarmt, der hat es schwer damit, sich wieder aufzurichten, der schöne Schein allein kann indes auch zu neuen Ehren führen. Alles andere als verkehrt ist es, bei stürmischer See einen befestigten Hafen ansteuern zu können. Verschaffen Sie sich dauerhaft eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Sonst dürften Sie stranden.

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