Unternehmensfinanzierung & die verschiedenen Phasen Seed; Start-Up; Expansion.... Franchise?

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Um ein Unternehmen zu gründen, ist Kapital nötig. Für junge Existenzgründer stellt die optimale Unternehmensfinanzierung eine große Herausforderung dar. Denn den einen, besten Weg gibt es nicht. Die passende Unternehmensfinanzierung ist vielmehr von verschiedenen Faktoren abhängig und richtet sich an das jeweilige Geschäftsmodell sowie an die Unternehmensentwicklung. Heute klären wir Sie über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung auf, damit Sie die richtige Finanzierung für Ihr Start-up finden können. Und wer weiß, wenn Ihr Unternehmen erst einmal läuft, spielen Sie vielleicht mit dem nächsten Schritt und möchte es mit Franchising weiter entwickeln? Vom disruptiven Start-up-Innovator zum Franchisegeber! So gehen Sie das Projekt in finanzieller Sicht an!

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Wie finden Sie die passende Unternehmensfinanzierung für Ihr Start-up?

Wer ein Start-up gründet, der wird – wie so oft im Leben – unterschiedliche Phasen durchlaufen. Und je nach Entwicklungsstand des Start-ups beginnt eine neue Unternehmensphase, in der sich der Kapitalbedarf und daher auch der Kapitalgeber ändert.

>>> Lesen Sie hier zum Thema Gründung als Franchisenehmer oder junger Entrepreneur mit eigenem Start-up. Welches Unternehmensformat passt besser zu Ihren Ambitionen und Ihrer Persönlichkeit?

Wie sieht das Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital aus?

Für eine Unternehmensfinanzierung gibt es zwei Quellen: Das Fremdkapital und das Eigenkapital. Die Frage ist hier, wie das Verhältnis dieser beider Formen sein sollte. Unternehmensberater tendieren oft zu einer konservativen Art der Unternehmensfinanzierung, die sich zu 60 Prozent Fremdkapital und 40 Prozent Eigenkapital zusammensetzt. Gerade nach der Finanzkrise von 2008 hat sich gezeigt, dass man die Unternehmensfinanzierung etwas vorsichtiger angehen sollte, um hohe Verschuldungen sowie Tilgungen zu vermeiden.

Beziffern Sie von Anfang an den richtigen Kapitalbedarf Ihres Start-ups!

Viele junge Existenzgründer lassen ihre privaten Kosten bei der Unternehmensfinanzierung außer Acht. Sie fokussieren sich nur auf die Gründungskosten und Investitionen sowie das Startkapital für den laufenden Betrieb. Denn ein Unternehmen benötigt meist ein Jahr bis zu eineinhalb Jahren, um profitabel arbeiten zu können. Die Privatkosten werden oft vergessen, so dass dies nach dem Unternehmensstart letztlich zu einem finanziellen Problem wird und zusätzliches Kapital nötig ist. Denken Sie also daran, dass Sie auch die Kosten für Ihre private Lebensführung decken!

Die einzelnen Investitionsphasen bei der Unternehmensfinanzierung

Die Investitions- beziehungsweise Finanzierungsphasen eines Start-ups richten sich an seinen Entwicklungsprozess. Je nach Stadium der Unternehmensphase ist neues Kapital nötig, so dass selten eine einzige Investition für den gesamten Lebenszyklus eines Start-ups ausreicht.

Die drei Phasen bei der Unternehmensentwicklung

  • Es gibt die Investitionsfrühphase, die auch als Early Stage bezeichnet wird. Hier wird die Geschäftsidee genauer ausformuliert und das Start-up letztlich gegründet.
  • Die Expansionsphase, die die nationale wie auch internationale Expansion umfasst.
  • Und letztlich die Later Stages, wo Restrukturierungsprozesse stattfinden und das Konzept gegebenenfalls zu einem Franchisesystem weiterentwickelt wird. Zu diesen Phasen lassen sich bestimmte Merkmale und Finanzierungsfragen zuordnen. Denn in den unterschiedlichen Phasen finden verschiedenartige Investitionen statt.

Wie sieht die Unternehmensfinanzierung in der Frühphase aus?

Die Frühphase lässt sich ferner in die Pre-Seed- und die Seed-Phase sowie die Start-up-Phase unterteilen. In der Pre-Seed-Phase wird die Geschäftsidee überhaupt erst einmal entwickelt. Hier ist es vor allem sinnvoll, mit der Business Model Canvas Methode zu arbeiten, um die Geschäftsidee systematisch zu analysieren. In diesem Zeitraum vor dem Gründungsakt wird unter anderem auch ein erster Prototyp entwickelt, so dass das Produkt oder aber die Dienstleistung langsam aber sicher Form annimmt. Ebenfalls wird in dieser Phase der Businessplan erstellt, indem die jungen Entrepreneure den Kapitalbedarf kalkulieren und Rentabilitätsrechnungen vornehmen.

>>> Erfahren Sie hier mehr zu Thema Businessplan. Worauf gilt es bei der Erstellung zu achten? Und welche Fehler sollten Sie in jedem Fall vermeiden?

Auch wenn die Geschäftsidee noch nicht komplett Form angenommen hat, so sind jedoch Ressourcen notwendig, um die Idee weiter auszubauen. So fallen bereits Kosten an, obwohl noch kein Umsatz generiert wird. Da die Geschäftsidee noch weiter reifer muss und das Risiko für Investoren noch zu hoch ist, werden diese Kosten meist durch eigene Mittel oder die Unterstützung durch Familie und Freude gedeckt.

Hieran schließen sich nun die Seed- sowie die Start-up-Phase an, in der die Geschäftsidee final Form annimmt, das Start-up gegründet und der Markteintritt vorbereitet wird. Denn gerade in den Early Stages ändert sich die Geschäftsidee kontinuierlich, bis sie letztlich ausgereift ist. Die Gründung wird vorbereitet, während der Organisationsaufbau konkreter geplant wird. Um die Entwicklung der Geschäftsidee Realität werden zu lassen, ist sogenanntes Start-up-Kapital nötig.

Wie sieht die Unternehmensfinanzierung in der Seed- und Start-up-Phase aus?

Für junge Entrepreneure, die in Eigenregie gründen, ist es oft schwer, einen Kredit am Anfang ihrer Gründung von der Hausbank zu bekommen. Sollte die Bank einen Kredit gewähren, dann gestalten sich die Konditionen meist sehr nachteilig für die jungen Gründer. Andere Finanzierungsinstrumente müssen her. Was ist da möglich?

Gerade in der Frühphase wird das zu investierende Kapital auch als Wagniskapital, als sogenanntes Venture Capital, bezeichnet. In dieser Gründungsphase ist ein erhöhter Kapitalbedarf nötig, um das Produkt zu entwickeln, die Produktion vorzubereiten und erste Marketingaktivitäten zu planen. So steigt der Finanzierungsbedarf, obwohl die Gründer kaum Einnahmen vorweisen können.

Aus diesem Grund kommen hier die Frühphasen-Investoren ins Spiel: Hierunter befinden sich unter anderem Business Angels, Inkubatoren und Venture Capital Beteiligungsgesellschaften. Diese müssen von den Existenzgründern mit einem überzeugenden Elevator Pitch von ihrer Geschäftsidee überzeugt werden, so dass diese in der risikobehafteten Frühphase Interesse an dem Konzept bekommen und die Entrepreneure finanziell unterstützen möchten. Es ist sehr wichtig, dass die Geschäftsidee überzeugend ist und sich durch unschlagbare Alleinstellungsmerkmale von der Konkurrenz abhebt. Abgesehen von der finanziellen Unterstützung stehen diese Art von Investoren meist auch mit Expertise und Erfahrung zur Seite, da es sich um langjährige Branchenexperten handelt, die wissen, worauf es ankommt.

Wie gestaltet sich die Unternehmensfinanzierung in der Wachstumsphase?

Nun beginnt die Wachstumsphase, die einen wichtigen Teil der Expansionsphase darstellt. Es handelt sich hierbei um eine essentielle Skalierungsphase. Es werden kontinuierlich mehr Umsätze generiert und das Unternehmen, was nun kein Start-up mehr ist, wächst weiter. Hier steht nun eine rasche und nachhaltige Marktdurchdringung im Vordergrund. Die Umsätze nehmen zu, aber das Unternehmen befindet sich meist noch nicht in der Gewinnzone. Aus diesem Grund müssen nun die Produktions- und Vertriebskapazitäten ausgebaut werden, die Marketingaktivitäten zunehmen, die Unternehmensstrukturen weiter ausgebaut und mehr Personal eingestellt werden.

Wie steht es in dieser Phase um die Finanzierung?

Nun steht die sogenannte Wachstumsfinanzierung an, die für die Investoren die interessanteste Phase darstellt. Vor allem Venture Capital Gesellschaften steigen in dieser Expansionsphase ein, die meist mit einer nationalen wie auch internationalen Erweiterung des Vertriebssystems einhergeht. Da nun verstärkt von einem Unternehmen statt Start-Up die Rede ist, kommen nun typische Unternehmensfinanzierungen in Frage. Das Unternehmen verfügt über eine ausreichende Historie, so dass es über Kredite an Fremdkapital kommen kann. Eine weitere Möglichkeit stellt auch ein Börsengang dar.

Expandieren Sie nachhaltig mit Ihrem Unternehmen! Franchising macht es möglich!

Um die Expansionsphase effektiv anzugehen, kann es sich auch anbieten, das Geschäftsmodell mittels Franchising weiterzuentwickeln und multiplizierbar zu machen, so dass Franchisenehmer Ihr Konzept an eigenen Franchisestandorten umsetzen können. Sollte Ihr Geschäftsmodell standardisierbar und multiplizierbar sein, dann erfüllt es schon einmal eine wichtige Bedingung für eine etwaige Franchisierung.

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