Vertrauen in die Franchisewirtschaft: Warum auf Franchising setzen?

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Wer sich mit einem Franchisesystem selbstständig machen möchte, der sollte besonders sorgsam seinen Franchisevertrag studieren und sicherstellen, dass er als zukünftiger Franchisenehmer dem System vertrauen kann. Dieses Regelwerk stellt eine enorm wichtige Basis für gegenseitiges Vertrauen im Franchising dar.


Franchiseverträge und gegenseitiges Vertrauen – die richtige Basis für Gründungen mit System!

Franchising ist als erfolgreiches Vertriebsmodell bekannt. Hier stellt ein Franchisegeber sein erprobtes Konzept einem gründungswilligen Franchisenehmer zur Verfügung. Der Franchisenehmer zahlt dem Franchisegeber daraufhin eine einmalige Lizenzgebühr, um die Nutzungsrechte der Schutzmarke zu erstehen und das Konzept an dem eigenen Standort umsetzen zu dürfen. Während der Vertragslaufzeit sind monatliche Gebühren zu zahlen, die der Franchisegeber in die Weiterentwicklung des Systems steckt und umfassende Unterstützungsleistungen durch die Franchisezentrale abdeckt. Die Basis für das Geschäftsverhältnis stellt der Franchisevertrag dar – und natürlich das gegenseitige Vertrauen in die jeweils andere Partei.

Franchising fußt auf Vertrauen!

Gerade beim Franchising, wenn sich zwei Geschäftspartner für eine gemeinsame Kooperation zusammentun, spielen Aspekte wie Vertrauen und Vertrauensschutz eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund stellen Franchiseverträge ein maßgebliches Instrument dar, um die Partnerschaft auf eine rechtliche Basis zu stellen. Sowohl der Franchisegeber hat dem potentiellen Franchisenehmer zu vertrauen, dass sich dieser an Abmachungen hält, während der Franchisenehmer den Aussagen des Franchisegebers zu vertrauen hat, was die Leistungsversprechungen angeht.

Was bedeutet eigentlich Vertrauen?

Vertrauen wird als die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit sowie Redlichkeit von Personen, Handlungen oder Aussagen – wobei diese auch Institutionen, Marken oder Gesellschaften umfassen können, die in der Lage sind, Vertrauensbotschaften auszusenden.

Vertrauen – ohne dem geht’s nicht beim Abschluss von Franchiseverträgen!

Ein Franchisesystem als Marke hat also auch korrekte Vertrauensbotschaften auszusenden, denn die interessierten Franchisenehmer lassen sich meist auf eine Kooperation mit einer Marke ein, weil ihnen vorab gewisse Leistungen versprochen und zugesichert wurden.

Vor Abschluss des Vertrages – was zugesagt wird, muss eingehalten werden!

Werden einem interessierten Franchisenehmer vor Vertragsabschluss mündliche Versprechen gemacht, so müssen diese eingehalten werden! Eine essentielle Maßnahme, die Vertrauen im Franchising aufbauen soll, sind die vorvertraglichen Aufklärungspflichten. Und bevor diese ausgehändigt werden, finden zahlreiche Gespräche statt, wo vertrauensbildende Informationen ausgetauscht werden. Allerdings: Wenn hier wechselseitige Verpflichtungen– wenn auch nur mündlich – ausgeführt werden, dann müssen diese auch eingehalten werden!

Franchisenehmer sollten in jedem Fall den Vertrag auf Richtigkeit überprüfen!

Das, was im Franchisevertrag steht, ist nun einmal rechtlich bindend. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Franchisenehmer in spe sich Zeit nehmen, den Franchisevertrag – im besten Falle mit einem Experten auf Herz und Nieren zu überprüfen – genau durchzulesen. So stellen Sie sicher, dass alles, was im Vorfeld gesagt oder zugesichert wurde, auch nachvollziehbar im Vertrag nachzulesen ist. Sind Aspekte nur ungenau beschrieben, so empfiehlt es sich, auf eine genauere Wortwahl zu bestehen. Ansonsten entpuppen sich gewisse Leistungsversprechen leider nur als leere Worte. Gerade für Laien sind rechtliche Dokumente wie Verträge aufgrund der Wortwahl wie auch des Umfangs mitunter schwer zu verstehen, umso wichtiger also, den Vertragstext eingehend zu überprüfen!


Das gehört auf jeden Fall in den Franchisevertrag!

Alles, was mit finanziellen Verpflichtungen sowie wirtschaftlichen Perspektiven zu tun hat, sollte sich im Franchisevertrag widerspiegeln! Franchisenehmer in spe sollten hier darauf achten, dass das Franchisesystem korrekt abgebildet wird. Wichtig ist hier vor allem in der Präambel die Systembeschreibung. Die Franchisenehmer sollten hier ein großes Augenmerk darauf legen, dass sich das System hier realistisch darstellt und nicht Anpreisungen von anderer Tragweite gemacht werden. Damit die Geschäftsbeziehung von Vertrauen geprägt ist, sollte das Franchisesystem hier wahrhaft, ehrlich und redlich beschrieben werden – dies ist vor allem dann umso relevanter, wenn es sich um ein noch jüngeres Franchisesystem handelt, was noch nicht über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt oder aber noch keine starke Markendurchsetzung erreicht hat.

Ein klarer Leistungskatalog schafft Vertrauen!

Ebenso ist es wichtig, dass Zusagen und Leistungsverpflichtungen beschrieben und erbracht werden. Dies macht einen weiteren zentralen Baustein im Vertragswerk aus und schafft enormes Vertrauen. Hier sollten alle vom Franchisegeber zu erbringenden Leistungen – sowohl einmalig wie auch dauerhaft – aufgelistet werden. Und zwar umfasst dies sämtliche Versprechungen und Unterstützungen rund um die Betriebseröffnung wie auch die gesamte Vertragslaufzeit. Aber nicht nur die Leistungen sollen klar definiert werden, auch die Verantwortlichkeiten und die Art und der Umfang müssen eindeutig beschrieben werden. Die Leistungen müssen ferner nicht nur zugesagt, sondern auch so erbracht werden, wie es für das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung angemessen und notwendig ist.

Genaue Regelung und Definitionen vorab reduzieren Unklarheiten im Nachhinein!

Und zwar ist die genaue Regelung vorab sowie im Vertragswerk wichtig, das es sonst zu Missverständnissen und Ärgernissen kommen kann, wenn im Nachhinein festgestellt wird, dass Wichtiges oder Erforderliches nicht klar ist oder aber der Franchisenehmer Leistungen zu erbringen hat, wovon er nichts wusste.

Klare Regeln zum vorzeitigen Exit

Gerade auch, was das Auseinandergehen angeht, so sollten exakte Regelungen feststehen, was Kündigungsgründe, -fristen und Abmahnungen angeht. Klare Ansagen zum Vorgehen bei einer Vertragsbeendigung schaffen Vertrauen und einen sicheren Rahmen für die gemeinsame Zusammenarbeit. Außerdem sollten Informationen zum anwendbaren Recht gemacht werden und wichtige Regelungen wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgeführt werden, damit beide Parteien wissen, welches Recht im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung Anwendung findet. Dies spielt vor allem eine Rolle, wenn Ihre zukünftige Franchisemarke aus dem Ausland kommt, da Gerichtsstand- und Rechtsklauseln im internationalen Bereich von fundamentaler Bedeutung sind!

Mehr Vertrauen durch alternativen Konfliktlösungsmethoden?

Außerdem sollten alternative Konfliktlösungsmethoden im Vertragswerk aufgenommen werden, wenn Mediations- und Schlichtungsverfahren als konsensuale Methode statt gerichtlicher Auseinandersetzung gewünscht werden. In der Praxis haben sich vor allem Mediationsverfahren als sehr hilfreich erwiesen, um zerstrittene Parteien wieder zueinander zu führen und für die weitere Kooperation neues Vertrauen zu schöpfen.

Fazit – Der Franchisevertrag ist die Basis des Vertrauens

Sie sehen also: Bevor ein Franchisevertrag unterzeichnet wird, ist es wichtig, dass beide Parteien Vertrauen zueinander haben und die gegenseitigen Verpflichtungen ernst nehmen. Der Franchisevertrag ist zeitgleich natürlich auch ein Medium, was genau dieses Vertrauen vertraglich festlegt und regelt.


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Wir hoffen, dass wir Ihnen einen interessanten Überblick über das Vertrauen im Franchising geben konnten. Wenn Sie sich eingehender über Franchising informieren möchten, dann stöbern Sie auf unseren Seiten von Punkt Franchise, abonnieren Sie unseren Newsletter oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

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