Vom Konzepttest zum erfolgreichen Produkt: Unsere Anleitung

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Wenn Sie als Franchise-Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt bringen wollen, dann ist es wichtig, dass Sie zunächst in Erfahrung bringen, ob die neue Idee überhaupt Anklang bei der Zielgruppe finden würde. Ein neues Produkt kann noch so genial sein, fehlt es an der Nachfrage und Kaufbereitschaft der Zielgruppe, so ist die Idee hinfällig! Von der Idee zum Produktlaunch sollten Sie deshalb Ihr Konzept auf Herz und Nieren überprüfen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute aufzeigen, wie Sie einen Konzepttest durchführen können.



Vom Konzept zum Launch: Der Konzepttest unterstützt die Produktentwicklung!

Wenn Sie mit Ihrem Franchise-Unternehmen eine innovative Idee haben und ein neues Produkt schaffen möchten, dann sollten Sie in jedem Fall einen Konzepttest durchführen. Diese Art von Test überprüft die Akzeptanz einer neuen Idee: Wie kommt das innovative Produkt bei der potentiellen Zielgruppe an und welche Nachfrage gibt es aller Voraussicht nach danach. Eine grandiose neue Idee scheitert, wenn es keinen Markt dafür gibt. Und genau hier kommt das Konzept ins Spiel!

Darum gibt es den Konzepttest:

Zunächst einmal gilt es, das Konzept zu überprüfen. Wie steht es um die Akzeptanz für das neue Produkt bei der potentiellen Zielgruppe? Soll ein neues Produkt auf den Markt gebracht werden, dann beginnt der Produktentwicklungszyklus zunächst einmal mit dem Test des aufgestellten Konzeptes. Diese Phase kann als Prototyping verstanden werden: Es geht darum, die Stärken und Schwächen des Produktes ausfindig zu machen, um es dahingehend verbessern zu können. Verständlicherweise spielt die Marktforschung hier eine wichtige Rolle, um ehrliches Feedback von der potentiellen Zielgruppe zu bekommen.

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Wie läuft ein Konzepttest ab?

Ein Konzepttest besteht aus vier Stufen: Zunächst einmal muss der Zielgruppe die Produktidee erklärt und das Konzept vorgestellt werden. Im zweiten Schritt wird der Gefallen der möglichen Kunden abgefragt. Dann muss die Kaufwahrscheinlichkeit getestet werden und letztlich gilt es, den optimalen Preis zu erfragen.

Wie fertig muss das Produkt sein?

Beim Konzepttest geht es darum, die Chance der Produktidee am Markt zu erfragen. Da dies vor der Markteinführung geschieht, wird zunächst einmal das Konzept des Produktes überprüft, so dass noch kein fertiges Produkt nötig ist. Es reicht aus, wenn es ein ausformuliertes Konzept gibt, was das Produkt oder aber die Dienstleistung genau beschreibt. Um das Produkt vor der tatsächlichen Markteinführung zu testen und zu optimieren, wird die zunächst einmal die Produktidee am Markt abgeklopft.

Wie klar muss die Zielgruppe definiert sein?

Das Konzept wird zunächst einmal bei einer breiteren Zielgruppe durchgeführt, die als relevant eingestuft wird. Es ist vollkommen normal, diese in den ersten Entwicklungsphasen möglichst weiter zu fassen und im Zuge der ersten Erkenntnisse dann eine ausführliche Zielgruppenanalyse durchzuführen. Gerade wenn es sich um ein neuartiges oder sehr innovatives Konzept handelt, ist es sinnvoll, die Zielgruppe noch möglichst breit zu fassen.

Handelt es sich beim Konzepttest um eine einmalige Angelegenheit?

Solch ein Test sollte nicht nur einmalig vor dem Launch eines neuen Produktes durchgeführt wird. Um das Produkt stets optimieren und verbessern zu können, sollte dieses in allen Phasen des Konzepttests sowie vor und nach der Markteinführung getestet werden. Mit iterativen Tests perfektionieren Sie Ihr Produkt!

Von der Idee über das Konzept zum Endprodukt: Die Erklärung der Produktidee

In der ersten Stufe wird der potentiellen Zielgruppe zunächst das Konzept vorgestellt. Dies geschieht mit einem sogenannten Verbalkonzept, was eine Beschreibung in Textform inklusive Skizzen oder Mock-ups umfassen kann. Dieses Konzept lässt sich ferner in drei Bausteine unterteilen: Insight, Benefit und Reason to believe.

  • Insight:

Hier wird dargestellt, warum die Kunden das Produkt benötigen. Es ist wichtig, dass dies aus Sicht der potentiellen Käufer formuliert wird und die aktuelle Realität vor dem Produktlaunch abbildet.

  • Benefit:

Hier geht es um das Kundenversprechen. Beschreiben Sie, welchen Nutzen der Kunde durch das Produkt haben wird. Dieser Teil des Verbalkonzeptes kann somit als Antwort auf den Insight verstanden werden. Sie zeigen auf, wie das Produkt die Lebenswelt des Kunden verbessert, ein Problem oder aber einen Konflikt in seinem Alltag lösen wird.

  • Reason to believe:

Im letzten Teil des Verbalkonzeptes geht es darum, dem Kunden den Beweis zu liefern, dass er den versprochenen Mehrwert auch wirklich geliefert bekommt. Hier gehen Sie somit auf die Versprechen des Benefits ein. Heben Sie Produkt-Features oder die Technologie, Inhaltsstoffe oder Expertenmeinungen hervor. Diese Belege können funktional sowie emotional sein.

Tipps für die Formulierung des Konzepts:

  • Achten Sie auf eine neutrale und sachliche Formulierung!
  • Reduzieren Sie den Einsatz von Fachtermini auf ein Minimum, sollten die Umfrageteilnehmer nicht über Branchenkenntnisse verfügen!
  • Halten Sie das Konzept kurz und knackig!
  • Unterlassen Sie werbliche Formulierungen!

Fragen Sie den Gefallen ab!

Im nächsten Schritt sollten Sie abklären, ob der potentiellen Zielgruppe das Konzept und die Produktidee gefallen. Es bietet sich an, hier zunächst anhand einer Skala von Gefällt mir überhaupt nicht bis Gefällt mir sehr den Gefallen abzufragen. Danach sollten Sie mithilfe einer offenen Frage in Erfahrung bringen, was der Grund für diese Einschätzung ist. Sehen Sie hier sowohl positives als auch negatives Feedback als unglaublich hilfreich an, um an Ihrem Konzept feilen zu können. Identifizieren Sie, wo sich aus Kundensicht bereits Produktmängel oder Nutzungsbarrieren auftun.

Wie steht es um die Kaufwahrscheinlichkeit?

Auch wenn Sie nun das Interesse an Ihrem Produkt überprüft haben, so wissen Sie noch nicht, ob die Kunden es auch wirklich kaufen würden. Aus diesem Grund gilt es nun, der Kaufwahrscheinlichkeit auf den Grund zu gehen. Befragen Sie die Zielgruppensegmente, die von dem Konzept begeistert waren und auch Kaufbereitschaft geäußert haben.

Gehen Sie ins Detail:

Wir empfehlen, dass Sie hier sehr genaue Fragen stellen, um möglichst detaillierte Insights zu generieren: Dies umfasst unter anderem den expliziten Kaufgrund und den Nutzungsanlass des Einzelnen. Je nach dem, ob es sich um ein Produkt oder eine Dienstleistung handelt, können Sie hier noch mehr in die Tiefe gehen: Wo möchten die Kunden das Produkt gerne erwerben? Wie sollte es designt werden? Welche Geschmacksrichtungen oder Verpackungen kommen am besten an, etc.? Unter welchen Bedingungen würde die Dienstleistung am ehesten wahrgenommen werden?

Der letzte Schritt: Was ist der optimale Preis?

Letztlich geht es dann darum, die begeisterten und kaufwilligen Umfrageteilnehmer Ihrer kleinen Marktforschung einer Preisanalyse zu unterziehen. Wie steht es um die Preisbereitschaft und ist das Produkt zu dem Preis auch wirklich marktfähig?

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