Businessplan: Eine Vorlage für Ihren Gebrauch

24.08.2018 16:30 | Ein Unternehmen gründen

businessplan vorlage

Als zukünftiger Franchisenehmer sollten Sie bei Ihrer Gründung strategisch vorgehen und einen Geschäftsplan erstellen, so dass Ihre Unternehmung auf einem finanziell sicheren Fundament aufbaut. Im Zuge dessen spielen Sie schriftlich durch, wie sich der Aufbau und Ausbau Ihres Franchisebetriebes finanziell entwickeln kann. Damit Sie hier alles Relevante bedenken, geben wir Ihnen in diesem Artikel eine Businessplan Vorlage an die Hand. So steigern Sie im Franchising Ihre Erfolgschancen.

Mit dieser Businessplan Vorlage wird Ihre Existenzgründung ein voller Erfolg!

Ein Businessplan ist für Sie als Franchisenehmer relevant, um die Gründung Ihres eigenen Franchisebetriebes und das Geschäftskonzept sorgfältig zu überprüfen. Sie spielen schriftlich die Gründung und den Aufbau Ihres Standortes durch und schauen, wie sich die Geschäftsidee in Ihrem Unternehmen umsetzen lassen würde. Ein Businessplan dient in gewisser Weise der strategischen und operativen Planung Ihres Betriebes: Sie schauen nämlich, wie das Geschäftskonzept an Ihrem Standort Gestalt annehmen könnte. Sie planen, wie sich Ihre Gründung in allen betriebswirtschaftlichen Dimensionen gestalten wird. Folglich gibt ein Businessplan sinnvolle Orientierungshilfe, wie die Startphase aussehen kann. Für das spätere Wachstum und den Ausbau des Betriebes ist der Businessplan dann insofern hilfreich, da er als Leitlinie und Prüfinstrument verstanden werden kann. So können Sie gegenchecken, ob Sie die Ziele, die Sie sich selbst gesteckt haben, auch tatsächlich erreicht haben. So macht der Businessplan nach der Gründung eine Kontrolle und einen Soll-/Ist-Vergleich möglich.

Ebenso ist es das zentrale Dokument, um die Erfolgschancen des Geschäftskonzeptes Investoren und Kapitalgebern schmackhaft zu machen – sollten Sie Fremdkapital für die Finanzierung benötigen. Ein Businessplan ist für jede Gründung – sei es eine herkömmliche Existenzgründung in Eigenregie oder aber als Franchisenehmer – das zentrale Dokument, um die Selbstständigkeit gut vorzubereiten.

Ihr großer Vorteil als Franchisenehmer

Als Franchisenehmer haben Sie den Vorteil, dass der Franchisegeber Ihnen oft sogar eine Businessplan Vorlage zur Verfügung stellt und Sie darüber hinaus auch mit tatsächlichen Zahlen, Fakten und konkreten Annahmen des Franchisesystems kalkulieren können. So sparen Sie sich zum einen Zeit für ewige, aufwändige Recherchen und müssen zum anderen nicht wahllos mit irgendwelchen angenommenen Zahlen ins Blaue schießen. Denn unabhängige Gründungen werden oft mit ungenau prognostizierten Zahlen durchgespielt, was das unternehmerische Risiko enorm erhöht.

Als Franchisenehmer können Sie stattdessen mit realen Beispielzahlen rechnen. Die meisten Franchisegeber stellen Informationen und Daten aus bestehenden Franchisestandorten zur Verfügung. Dank dieser Kennzahlen können Sie Ihre Gründung besser analysieren und Ihren zukünftigen Rentabilitätsausblick mit realistischen Zahlen untermauern. Darüber hinaus bekommen Sie Erläuterungen an die Hand, wie das Geschäftskonzept in der Praxis funktioniert und können mit tatsächlichen betriebswirtschaftlichen Annahmen arbeiten.

Rechnen Sie sich Ihre Gründung nicht schön!

Der Franchisegeber stellt Ihnen Kennzahlen und Fakten zur Verfügung. Hier gilt es allerdings, dass Sie die bereitgestellten Zahlen in jedem Fall erst einmal plausibilisieren und hinterfragen, ob sich diese so einfach auf Ihren eigenen Standort übertragen lassen. Seien Sie stets kritisch und realistisch und rechnen Sie sich Ihre Existenzgründung nicht schön, sonst erleben Sie später eine böse Überraschung!

Best Case – Worst Case

Die realistische Grundhaltung ist entscheidend bei dem Erstellen eines Businessplans. Sie sollten eine gesunde Skepsis an den Tag legen und nicht nur den Bestfall, sondern auch den Worst Case darstellen. Aus diesem Grund sollte auch ein Worst-Case-Scenario in Ihrem Businessplan in einem möglichst optimistischen Licht dargestellt werden. Meist entwickelt sich ein gegründeter Betrieb dann zwischen den beiden Extremen aus Best Case und Worst Case!

Was gehört in Ihren Businessplan?

In Ihrem Businessplan werden Sie Ihr unternehmerisches Vorhaben durchkalkulieren. Im Zuge dessen stellen Sie sich kurz- und mittelfristige Unternehmensziele auf und Sie überlegen Maßnahmen, wie Sie diese erreichen und umsetzen können.

Außerdem analysieren Sie das Franchisekonzept in all seinen Facetten. So schauen Sie sich die Geschäftsidee inklusive aller angebotenen Produkte und Services an und werfen einen Blick auf das Alleinstellungsmerkmal des Franchisesystems. Darüber hinaus definieren Sie Ihre Zielgruppe und analysieren das Marktpotential Ihres Standortes. Sie sollten zudem auch darauf eingehen, wie Sie planen mithilfe von Marketingmaßnahmen Kunden zu gewinnen und zu binden. Ganz entscheidend für die Kapitalgeber ist dann noch der Aspekt der Finanzierung. Wie planen Sie Ihr Unternehmen zu finanzieren? Wie steht es um den Kapitalbedarf, was Ihr Eigen- und Fremdkapital angeht? Mit was für einer Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung rechnen Sie?

Es ist durchaus sinnvoll, sich professionelle Unterstützung beim Erstellen eines Businessplans zu holen. Schließen Sie sich mit einem Gründerberater kurz und sprechen Sie mit dem Experten Ihre eigenen Erarbeitungen durch. Ein Gründerberater ist in jedem Fall fit, was das betriebswirtschaftliche Know-How eines Geschäftskonzeptes angeht – so gehen Sie in jedem Fall auf Nummer sicher!

Die Businessplan Vorlage: So könnte die Struktur aussehen

Ein Businessplan ist ein Dokument, was rund 50 Seiten umfasst. In einer Executive Summary fassen Sie alle wichtigsten Informationen zusammen und setzen diese an den Anfang Ihres Businessplans. Weitere wichtige Aspekte, die unbedingt Teil Ihres Businessplanes sein sollten, ist Ihr Lebenslauf, Ihre Motivation und Qualifikation.

Folgende Gliederung könnte Ihnen als Businessplan Vorlage dienen:

  • Executive Summary – Zusammenfassung
  • Persönliche Voraussetzung des Gründers
  • Produkte und Services des Franchisesystems beschreiben
  • Analyse des Marktes und Wettbewerbes
  • Definition der Zielgruppe und des Marktsegments
  • Darstellung des Marketingkonzeptes
  • Erläuterungen zur Einkaufs- beziehungsweise Produktionsplanungen
  • Informationen über den Standort und die Wahl der Rechtsform
  • Organisation des Betriebes und Personalplanung
  • Konkretisierung der Finanzplanung

Achten Sie darauf, dass Sie bei jedem einzelnen Gliederungspunkt darauf eingehen, welche Ziele Sie verfolgen, mit welchen Strategien Sie diese erreichen möchten, wie die Gestaltung der Geschäftsprozesse sich darauf auswirkt und mit welchen Risiken Sie rechnen müssten.

Die Finanzierung einer Gründung

Bei einem Businessplan spielen Sie durch, wie profitabel Ihr Betrieb sein wird. Allerdings müssen Sie zunächst erst einmal die Geldgeber und Banken davon überzeugen, dass Sie und das Franchisekonzept wie für Ihren Standort gemacht sind. So gilt es erst einmal mithilfe Ihres Businessplans die Finanzierung Ihrer Existenzgründung sicherzustellen. Sie schreiben Ihren Geschäftsplan, um Geldgeber von Ihrem geschäftlichen Vorhaben zu begeistern und für sich zu gewinnen. Sie erläutern hier, dass Ihre Unternehmen eine aussichtsreiche und sichere Investition mit einem hohen Return on Investment darstellt.

Aufgrund der Rentabilitätsvorschau ist der Businessplan eine wichtige Informationsquelle für Geldgeber und Investoren. Sie gibt Auskunft darüber, mit welchen Umsätzen, laufenden Kosten, Investitionen, Gewinnen und Rücklagen der Gründer in den ersten drei Jahren rechnet.

Ebenso ist ein Businessplan wichtig, falls Sie planen, sich für öffentliche Fördermittel zu bewerben. Diese sind insofern hilfreich und sinnvoll, da sie Ihren Eigenkapitalanteil und somit Ihre Bonität erhöhen.

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