Warren Buffett Biographie: Was Sie von ihm über Erfolg lernen können

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Warren Buffett – ein Name, der überall auf der Welt bekannt ist. Er wird als Genie der Aktien betitelt, erhält Beinamen wie „Das Orakel von Omaha“ oder der „Mozart der Finanzwelt“. Die Investoren bezeichnen ihn gerne als den „Papst oder Dalai Lama der Finanzen“ und sogar Vergleiche zur griechischen Mythologie werden gezogen. Denn in einer Sage erzählt man sich von Midas, einem griechischen König, welcher mit nur einer Berührung seiner Fingerspitzen Gold erzeugen kann. Warren Buffett ist unumstritten der Rockstar der Finanzen und der Held der Investoren, denn er ist der reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen beläuft sich momentan auf 62 Milliarden Dollar und trotz allem ist er immer noch ein sehr bodenständiger Mann. Im Gegensatz zu anderen Milliardären hat sich das Geld nicht negativ auf seinen Charakter ausgeübt. Tatsächlich wohnt der heute 89-Jährige nämlich immer noch in dem Haus, welches er sich vor einem halben Jahrhundert gekauft hat. Dies macht Warren Buffett so sympathisch und zum Vorbild der heutigen Finanzwelt. Wie er es allerdings zu einer solchen Popularität und zu diesem immensen Reichtum geschafft hat, wollen wir Ihnen heute im folgenden Artikel darlegen.

1) Die unternehmerischen Anfänge des Warren Buffett

Warren Buffett wurde im Jahr 1930 in Omaha geboren. Er wuchs mit seinen beiden Geschwistern auf und kam durch seinen Vater schon früh mit der Finanz- und Aktienwelt in Kontakt. Dieser besaß einen eigenen Laden und war zudem auch noch ein Aktienhändler. Buffett verbrachte seine gesamte Freizeit im elterlichen Geschäft und sah seinen Vater als großes Vorbild an. Aus diesem Grund verwundert es uns nicht, dass sich die unternehmerischen Züge von Warren Buffett schon in sehr jungen Jahren zeigten. Mit nur sechs Jahren erwarb er Cola-Dosen und verkaufte diese gewinnbringend weiter. Dies reichte ihm jedoch nicht aus, weswegen Buffett mit elf Jahren seine erste, eigenen Investition tätigte. Er ergatterte drei Anteilsscheine des Öl-und Gas Unternehmens Cities Services. Dafür bezahlte er 38 Dollar, was zu Zeiten des Krieges ein wahres Vermögen darstellte. Wie es bei Aktien so der Fall ist, schwankte der Kurs beträchtlich und als der Preis ein Hoch von 40 US-Dollar erreichte, hielt es der damals 11-Jährige nicht länger aus und schlug zu. Dadurch lernte er jedoch sogleich eine wichtige Lektion, die er sein ganzes Leben nie wieder vergaß: Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn der Kurs der Aktie stieg schnell auf 200 Dollar an.

Nach seiner Schulzeit entschloss sich Warren Buffett dazu, Volkswirtschaftslehre an den Universitäten von Pennsylvania und Nebraska-Lincoln zu studieren. Er wurde sehr von Benjamin Graham beeinflusst, an dessen Kursen er auch teilnahm. Benjamin Graham gilt als Vater der Fundamentalanalyse, welche einen Zusammenhang zwischen dem Börsenwert und dem intrinsischen Wert eines Unternehmens herstellt. Diesen Ansatz versuchte Buffett zunächst im väterlichen Unternehmen umzusetzen, bald schon merkte er jedoch, dass er selbst noch Beschulungsbedarf hatte. Somit bewarb er sich beim Versicherungsunternehmen Geico von Benjamin Graham und trat kurz darauf seine Stelle an.

2) Die Selbstständigkeit

Warren Buffett war es allerdings nicht genug, in einem Angestelltenverhältnis zu sein. Er wollte sich etwas Eigenes aufbauen. Somit beschloss er 1962, seine erste private Kommanditgesellschaft zu eröffnen. Natürlich wurde sie in der Heimatstadt Omaha gegründet und wurde unter dem Namen Buffett Partnership bekannt. Das Unternehmen lief gut und schenkte Buffett schon bald seine erste Million. Er wollte sein Geld jedoch nicht nur auf ein Pferd setzen und entschloss sich aus diesem Grund dazu, als Mehrheitsaktionär der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu fungieren. Ein Schritt, der seinen zukünftigen Weg zum Erfolg geebnet hat. Kurzfristig hatte Buffett mit dem Gedankten gespielt, seine Anteile von Berkshire Hathaway zu verkaufen, besann sich jedoch auf seine Lehre aus Kindheitstagen und übernahm letztendlich das gesamte Unternehmen und feuerte den damaligen Geschäftsführer. Eine Entscheidung, die seinen privaten und geschäftlichen Durchbruch bedeutete, denn die Beteiligungsgesellschaft übernahm nach und nach Beteiligungen bei großen Unternehmen wie Coca Cola oder Gillette und entwickelte sich zu einer Holdinggesellschaft.

3) Die Lehren des Warren Buffett

Buffett hat sich sein Leben lang an seinem großen Vorbild Benjamin Graham orientiert. Denn genau wie er suchte er nach den Unternehmen, deren intrinsischer Wert unterhalb des Börsenwertes lag. Er investierte und baute die Unternehmen Schritt für Schritt auf, sodass sie dauerhaft Gewinn einbrachten und sich der Umsatz von Jahr zu Jahr immer mehr steigerte. Bei der Auswahl der Unternehmen muss man allerdings vorsichtig und bedacht vorgehen. Es gilt umfassende Recherchen anzustellen und den Aktien-, Finanz- und Wirtschaftsmarkt genauestens im Auge zu behalten. Denn die goldene Regel von Warren Buffett ist: Niemals Geld verlieren.

Doch wie können Unternehmer nun nach Buffetts Vorbild agieren? Zunächst gilt es viel Wert auf die eigenen Angestellten zu legen. Denn sie halten ein Unternehmen am Laufen und setzen die Ziele des Inhabers um. Es gilt also eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen und darauf zu achten, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Motivieren Sie die Angestellten und fördern Sie deren Innovationsgeist und Eigenständigkeit.

Ein weiterer Punkt, der einen erfolgreichen Unternehmer ausmacht, ist der Umgang mit Geld. Viele verlieren bei den ersten Gewinnen direkt den Kopf und werfen das verdiente Geld zum Fenster heraus. Warren Buffett war schon immer als Sparfuchs und bescheidener Mensch bekannt. Er vermehrt sein Eigentum und investiert dies nur in äußerst erfolgversprechende Investitionen. Denn es sollten keine unnötigen Risiken eingegangen werden, sondern stattdessen lieber auf das perfekte Angebot zum passenden Zeitpunkt gewartet werden. Die Geduld wird sich lohnen und mehr als auszahlen.

4) Sympathisch und transparent

Warren Buffett vergisst jedoch trotz seines durchschlagenden Erfolgs niemals, dass es auf der Welt auch Menschen gibt, die weitaus weniger betucht sind wie er. Er weiß, dass er sich glücklich schätzen kann, dass er den Finanzmarkt und dessen Schwankungen und Aktivitäten so gut nachvollziehen kann und daraus seinen Profit schlagen konnte. Darüber hinaus ist er in einer gut situierten Familie aufgewachsen und besaß die Möglichkeit, sich zu bilden und an die Universität zu gehen. Dies war gerade in den USA zu seiner Zeit ein großes Privileg. Da es ihm am Herzen liegt, anderen zu helfen, möchte Buffett 99 Prozent seines Vermögens an wohltätige Organisationen spenden. Ein Großteil davon, soll an die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gehen, die sich für einen weltweiten Zugang zum Gesundheits-und Bildungswesen einsetzt.

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