B2B: Was Sie sich darunter vorstellen können!

23.10.2018 14:00 | Ein Unternehmen gründen

b2b franchising

Haben Sie schon einmal von B2B gehört? Sie haben sicherlich schon einmal von dem Begriff gehört ohne genau zu wissen, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Vorab sei schon einmal so viel gesagt: Die Abkürzung B2B steht für Business to Business – hier stehen die Transaktionen oder aber der Austausch von Waren, Informationen und Produkten im Vordergrund. Dieser Artikel erklärt Ihnen darüber hinaus noch weitere nützliche Infos rund um das Geschäftskonzept B2B.

Was hat es eigentlich genau mit B2B auf sich?

Sie haben sicherlich schon einmal irgendwo den Begriff B2B aufgeschnappt. Denn der Begriff wird auch außerhalb der Businesswelt benutzt. Hier möchten wir uns heute allerdings auf die Bedeutung für Unternehmen fokussieren. Und zwar steht die Abkürzung B2B hier für Business to Business. In der Geschäftswelt bezieht sich der Begriff auf Transaktionen oder einen Austausch von Waren, Dienstleistungen oder Informationen, die ausschließlich zwischen Unternehmen stattfinden.

Denn auch wenn die meisten Geschäftsbeziehungen zwischen Endkunden und Unternehmen stattfinden, so spielen auch die Geschäfte zwischen Unternehmen eine wichtige Rolle. Unternehmen, die im B2B-Bereich tätig sind, haben sich auf die Bedürfnisse anderer Unternehmen spezialisiert. Der B2B Bereich nimmt mittlerweile in allen modernen Wirtschaftssystemen einen wichtigen Platz ein. Und zwar tun sie das schon seit längerer Zeit, auch wenn die Bezeichnung B2B noch relativ neu ist. Das wirtschaftliche Gefüge hat seit jeher von den Unternehmen profitiert, die sich speziell um die Bedürfnisse anderer Firmen gekümmert haben.

Was genau bedeutet B2B im Vertrieb?

Wenn vom B2B Vertrieb die Rede ist, dann handelt es sich hier oft um das Kaufen von Materialien und/oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen. So benötigt ein Unternehmen, was PCs herstellt, zahlreiche Rohstoffe und Komponenten, um seine Endprodukte herzustellen. Dies ist beispielsweise die klassische Aufgabe eines Zulieferers. Ebenso ist auch die Automobilindustrie stark von mehreren Zulieferern abhängig.

Dies liegt in der Regel daran, dass ein Spezialist sein hochwertiges Produkt – wie beispielsweise Autoreifen – besser an ein Unternehmen verkaufen kann, welches es dann weiter verwertet – an einen Autohersteller – als wenn sich die Kunden selbst ihr Auto zusammenbauen würden. B2B Services sind daher so wichtig, weil sie geballte Expertise vereinen und Produkte günstiger herstellen können. Es würde einem Endkunden teurer und aufwändiger zu stehen kommen, als wenn er das Auto aus den Einzelteilen in Eigenregie zusammenstellen würden.

B2B und die Onlinewelt

Die Businesses, die im B2B Bereich aktiv sind, gibt es schon seit langer Zeit. Allerdings hat das Internet stark verändert, wie sie sich organisieren. Die Digitalisierung hat vieles einfacher gemacht und verändert. Die Kommunikation ist über Grenzen hinweg möglich und hat den Unternehmen neue, internationale Märkte für einen potentiellen Absatz beschert. Durch das Netz sind Daten immer wichtiger geworden, was letztlich auch dazu geführt hat, dass sich Unternehmen auf den Datenverkehr sowie das Sammeln, das Organisieren und die Verwertung dieser Daten spezialisiert haben.

Immer mehr B2B Unternehmern mit Fokus auf die digitale Welt haben einen starken Einfluss auf Franchisesysteme gehabt. Beim Franchising wird ein Businessmodell standardisiert und reproduzierbar gemacht, so dass es auf effektive Art und Weise an möglichst vielen Standorten dieselben Services anbieten kann. Dies haben sich natürlich auch Geschäftsmodelle zu eigen gemacht, die online ausgeführt werden. So kann beispielsweise ein Franchisesystem, was sich auf die Entwicklung von Websites spezialisiert hat, Franchisenehmer mit allen wichtigen Mitteln ausstatten, so dass diese daraufhin maßgeschneiderte Website-Lösungen ihre Klienten anbieten können. Diese Art von Business lässt sich dann ganz bequem im Home Office ausführen.

5 Typen von Online Businesses:

Auch wenn es zahlreiche online B2B Unternehmen gibt, so lassen sich diese grob in die folgenden 5 Kategorien einteilen:

1. Beschaffung und Zulieferung

Solche Arten von Websites haben sich darauf spezialisiert, andere Unternehmen mit Gütern und Waren zu versorgen, die sie für ihren alltäglichen Betrieb benötigen. Solche Beschaffungsspezialisten versammeln meist ein großes Netzwerk an Zulieferern, Händlern und Kunden um sich. Dieses Netzwerk dient somit als matchmaker der verschiedensten Interessen durch ein einziges Online-Portal.

Diese Spezialisten betreiben zudem Austauschplattformen, wo Unternehmen nach bestimmten Produkten suchen und Preise miteinander vergleichen können, um so den besten Preis zu realisieren. Solche Austauschplattformen richten sich meist an einen Nischenmarkt im Speziellen, auch wenn es zahlreiche Businesses gibt, die einen größeren Kundenstamm bedienen.

2. Industriespezifische Portale

Diese Portale bedienen meist eine bestimmte Industrie oder Markt in einer eher allgemeineren Art und Weise als es bei der Beschaffungsplattform der Fall ist. Diese Portale können auch mit online Shops oder Austauschplattformen bestückt sein. Außerdem verfügen solche Portale meiste über Diskussionsgruppen, Kontaktinformationen und wertvolle Tipps über die Branche.

3. Broker und Makler

Ein Broker bringt Käufer und Verkäufer zusammen. Im Grunde genommen machen sie Handel möglich, indem sie einen digitalen Marktplatz bieten, auf dem die Produkte veröffentlicht werden. Zudem ist der Handel sicher und findet auf solch einer Plattform in einem regulierten Rahmen statt. Auch wenn es viele Broker gibt, die B2B Transaktionen durchführen, so hat die Anzahl solcher Plattformen, die Privatpersonen zusammenbringt, immer stärker vertreten – als bekannte Portale wären hier eBay, Craigslist oder Gumtree zu nennen.

Viele Broker haben sich auf sehr spezielle Services und Dienstleistungen spezialisiert. Unter anderem bieten sie die Vermietung von Equipment an oder fokussieren sich auf eine bestimmte Art von Produkten, so dass sie zu wichtigen Zentren für die bestimmte Bereiche der Businesswelt geworden sind. Broker sind immer wichtiger geworden, so dass es eine sehr interessante Einkommensquelle für die Betreiber darstellt.

4. Infomediar

Ein Infomediar versorgt Unternehmen mit zahlreichen Informationen bezüglich einer Industrie oder eines Marktes. Sie sammeln und organisieren Ressourcen, die relevant für Unternehmen sind, damit diese besser wachsen und weitere Märkte einnehmen können. Sie verfügen über nützliches Wissen über unter anderem Überwachungsunternehmen, Normungsorganisationen, Brokerhäuser, Lieferanten und Regulatoren.

Dadurch dass die digitale Welt und Big Data immer wichtiger geworden sind, hat sich mal wieder gezeigt: Wissen und Informationen sind Macht! Aus diesem Grund sind die Infomediäre auch so wichtig für bestimmte Branchen und Nischen geworden. Sie kontrollieren Informationen auf eine intelligente Art und Weise und bieten auf ihren Seiten auch das Schalten von bezahlter Werbung an. Und das wiederum sorgt für satte Profite.

5. Die Bereitstellung von online Tools

Hierbei handelt es sich um eine sehr populäre Form des B2B Bereichs. Sie bieten Services wie beispielsweise den Aufbau von regulären Websites oder komplexeren Online-Shops an. Solche Unternehmen bieten Web-Dienste an, die für uns heutzutage sehr essentiell geworden sind. Wer etwas auf sich hält, der benötigt eine attraktive und effektive Website. Deshalb sind Unternehmen, die exakt solche Webdienste anbieten auch so wichtig geworden. Hierzu zählt auch das Online Marketing. Dies gilt auch für die Welt des Franchising.

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