B2C: Was ist das?

29.10.2018 14:30 | Ein Unternehmen gründen

b2c

Die Abkürzung B2C steht für Business-to-Consumer und dreht sich um die Kommunikations- und Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden. Diese Art von Geschäftsbeziehung hebt sich somit von B2B (Business-to-Business), C2B (Customer-to-Business) sowie C2C (Customer-to-Customer) ab. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr darüber, was es mit B2C auf sich hat.

Was genau ist eigentlich B2C?

Bei B2C handelt es sich um Transaktionen, die zwischen Unternehmen und Kunden stattfinden. Im Rahmen dessen werden in der Regel Waren oder Dienstleistungen verkauft. Dies geschieht entweder beim Bummeln in der Innenstadt oder beim Essen in einem Restaurant. Es kann aber auch im Online Handel stattfinden, wenn Produkte im Internet entstanden werden. Auch der eCommerce gehört zum Bereich B2C.

Das World Wide Web hat einen starken Einfluss auf B2C gehabt!

Das bedeutet also, dass jegliches Shopping, was im World Wide Web stattfindet, Teil einer B2C Transaktion ist. Shopping bei Zalando, das Kaufen von Büchern bei Amazon. Auch wenn der Online Handel ein noch relativ junges Konzept ist, so wurde die Idee bereits im Jahre 1979 von Michael Aldrich entwickelt.

Als das Internet in den 1990er Jahre an Bedeutung gewann, wurde auch der eCommerce immer wichtiger. Heutzutage gehört der Online Handel zu unserem alltäglichen Leben dazu: Wir shoppen alles im Netz! Das ist bequemer und bietet uns die größte Auswahl – und zwar 24/7, wann es uns am besten passt! Das hat unter anderem auch dazu geführt, dass kleinere Unternehmen mit größeren Marken konkurrieren konnten. Denn dank eCommerce können die Overheadkosten sehr gering gehalten werden. Und das wiederum macht den Wettbewerb um einiges einfacher!

Aber auch der B2C Markt steht vor seinen eigenen Herausforderungen!

Als Unternehmen mit Fokus auf B2C muss man für dafür sorgen, dass man am Zahn der Zeit bleibt, was Entwicklungen im Netz angeht. Heutzutage sind ansprechende und nutzerfreundliche Websites eine Grundvoraussetzung für wirklich jedes Business – so auch für das Franchising! Auch wenn sich dies durchaus zu einem zeit- und kostenintensiven Faktor entwickeln kann, so sollte man als Unternehmen hier in keinem Fall sparen. Stellen Sie als Franchisegeber sicher, dass Ihre Websites immer auf allen Geräten einwandfrei abgerufen werden können und diese stets up-to-date sind. Eine Pflege der Websites ist hier unabdingbar! Nur so sind die Kunden beim Surfen auf Ihrer Seite auch wirklich zufrieden zu stellen.

Die Rolle von B2C im Marketing

Da es sich beim B2C um die Beziehung zwischen Unternehmen zum Endkunden handelt, kommt dem Marketing eine sehr wichtige Rolle zu. Hier kommen aus diesem Grund zahlreiche Methoden zum Einsatz, damit Businesses ihre Waren und Services besser beim Kunden promoten und positionieren können.

Digitales Marketing ist immer wichtiger geworden!

In unserem digitalen Zeitalter ist daher auch das online Marketing immer wichtiger geworden. Nur so können auch wirklich effektiv alle Zielgruppen angesprochen werden. Selbst wenn der Endkunde nicht wirklich geplant hat, ein Produkt im Netz zu erstehen, so gilt das Internet doch als Informationsquelle Nummer eins! Hier findet der Endkunde alle relevanten Informationen über das Produkt. Und das wiederum hat zur Folge, dass wirklich jedes Unternehmen digitales Marketing auf dem Schirm haben sollte. Hier sind vor allem SEO (Search Engine Optimization, die Suchmaschinenoptimierung) und PPC (Pay Per Click) und ein durchdachtes Content Marketing für Websites zu nennen. Auch das kostengünstige Schalten von Werbung fällt hierunter. Die Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage essentiell. Sie macht es möglich, dass auch kleine Unternehmen mit kleinerem Budget effektives Marketing betreiben können. Hier kommen spezifische Keywords zum Einsatz, die wichtig für das Unternehmen sind, und werden mit informativem Content auf den Websites verpackt, was sie im Rating bei Google pusht und so für mehr Datentraffic und Kundenbesuchen auf der Website führt.

Der Content von Websites und das richtige Marketing hat im Laufe der letzten Jahre enorm an Bedeutung gewonnen. Wenn Unternehmen diese Strategien entsprechend einsetzen, können sie ihre potentiellen Kunden informieren und bilden. Es stellt eine neue Art der Promotion dar, die zu mehr Nachfrage führt. So können die Unternehmen dank dieser Techniken noch weitere Produkte und Services beim Kunden umsetzen.

Was für Unterschiede gibt es beim B2B und beim B2C Marketing?

Beim eCommerce geht es immer darum, ein Produkt oder aber einen Service zu verkaufen – sowohl beim B2B als auch beim B2C. Jedoch gibt es gewisse Unterschiede zwischen den beiden Arten von Marketing.

  • Die Zielgruppen sind unterschiedlich!

Auch wenn das Marketing bei B2C wie auch bei B2B ähnliche Ziele verfolgt, so handelt es sich hier um vollkommen unterschiedliche Zielgruppen. Wenn sich Unternehmen an den Endkunden wenden, dann tendieren diese dazu, eine eher emotionalere Kommunikation anzuwenden, die nutzenorientiert ist. Beim B2B Marketing werden eher rationalere Aussagen genutzt, die zu einer höheren Kapitalrendite führen.

  • Die Zielausrichtung ist schwieriger bei B2B Kunden!

Bei beiden Arten von Marketing muss eine klare Zielausrichtung im Vordergrund stehen. Nur so kann eine Marketingkampagne auch erfolgreich sein. Allerdings ist dies umso wichtiger für B2B Kampagnen, hier muss der jeweilige Entscheidungsträger direkt angesprochen werden. Nur wenn die Kampagne optimal an die Mitarbeiter gerichtet ist, die auch die Kaufentscheidung treffen, kann sichergestellt werden, dass es auch tatsächlich zum Kauf kommt.

Im Falle von B2C Kampagnen sind breiter gestreute Maßnahmen genauso effektiv – denn hier kommt es immer ganz darauf an, welches Familienmitglied die Werbung sieht.

  • Der Prozess der Entscheidungsfindung geht bei B2C Kunden schneller!

Wenn ein Unternehmen eine Kaufentscheidung trifft, dann geht diese meist mit einem größeren preislichen Volumen einher. Aus diesem Grund können Kaufentscheidungen auch nicht so einfach getroffen werden: Es vergeht in der Regel mehr Zeit, bis es tatsächlich zu einem Kauf kommt, nachdem die Anzeige oder Werbung zum ersten Mal gesehen wurde. Beim Endkunden sieht es da anders aus: Sie sehen ein Produkt und können sekundenschnell entscheiden, ob sie es erstehen wollen oder aber nicht.

Aber eins haben beide Arten des Marketings gemein:

Abgesehen von all den Unterschieden haben beide Arten des Marketings eines gemein: Egal, um was für ein Produkt es sich handelt, in beiden Fällen möchte man etwas an Personen verkaufen. In beiden Fällen handelt es sich bei den Entscheidungsträgern um Menschen. Aus diesem Grund ist sowohl beim B2B als auch beim B2C Marketing eines relevant: Sie müssen Ihre Zielgruppe genauestens kennen, sich in sie hineinversetzen und ihnen so genau das bieten können, was sie benötigen!

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