Was ist ein Franchise Partner?

25.01.2018 16:00 | Ein Unternehmen gründen

was ist ein franchise partner

Franchise Partner ist einer, der nicht am kürzeren, sondern am angenehmeren Ende sitzt. Er braucht sich über vieles keine Gedanken mehr zu machen, denn das hat sein Gegenüber schon erledigt. So kann er die Früchte getaner Arbeit genießen, wofür von ihm Fleiß und Loyalität erwartet werden. Das mag im Einzelfall schwierig sein, ist aber sicher leichter, als beide Positionen zu vertreten. Der Franchise Partner kommt in ein gemachtes Nest, in dem er lediglich nach vorgegebenen Regeln spielen muss, um sich darin wohlzufühlen.

Franchise Partner reagieren mit Aktivität

Sie haben den Input verstanden und ihn sich ausgesucht. Jetzt sind sie am Zug und können sich im Rahmen des Vorgegebenen ordentlich austoben. Es wird ihnen nicht nur angeboten, sondern zwingend verlangt; werden sie den Erwartungen in keiner Weise gerecht, haben sie verspielt. Franchise Partner müssen sich gehörig anstrengen, damit sie weiterhin genießen können, was sie geschenkt bekommen haben. Sie sollen sich des ihnen gewährten Vorschusses als würdig erweisen und ergreifen die Initiative durch Reaktion. Es soll nur keiner meinen, er könnte sich zunächst einmal in aller Ruhe umschauen, um daraufhin alles auf den Kopf zu stellen. So läuft das nicht. Aus erfolgreicher Praxis erwachsende Vorschläge für Kursänderungen sind frühestens nach Ablauf der Bewährungsprobe gefragt.

Franchise Partner bekommen Starthilfen

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden und sich alles mühsam zusammensuchen. Der Geschäftsbetrieb ist komplett organisiert, die Kundschaft wartet schon auf die zu günstigen Konditionen bestellte und begehrte Ware. Was da nur noch zu tun bleibt, das ist: den Laden in Schwung zu halten. Und das kann weniger leicht sein, als es aussieht, also heißt es, sich im Vorfeld Klarheit zu verschaffen. Können Sie als Franchisenehmer wirklich leisten, was man von Ihnen verlangt? Wenn Sie in dieser Hinsicht Zweifel plagen, brauchen Sie sich nicht zu bewerben. Sie dürfen sich aber gern einen realistischen Eindruck davon verschaffen. Absolvieren Sie ein Praktikum, um auszuloten, ob Sie bestehen werden. Viele Franchisegeber bieten Möglichkeiten dafür an, allerdings nur, wenn es Ihnen nicht an Überzeugung mangelt.

Karriere machen ohne großes Risiko

Was Sie anderswo teuer bezahlen müssten, bekommen Sie im Franchising quasi ins Haus geliefert. Sich bemühen müssen Sie sowieso, doch hierbei kostet es Sie nicht den Kopf. Das Risiko für Ihre Lebensplanung trägt ein anderer, und wenn Sie bei ihm nicht landen können, dann probieren Sie es eben am Standort Ihrer zweiten Wahl. Scheitern dürfen Sie in diesem Stadium ohne ernste Konsequenzen, das Franchising ist eine Art Trainingsparkett dafür, unbeschadet eine sichere Existenz aufzubauen. Sie segeln unter fremder Flagge, die Sie zu Ihrer eigenen machen können. Wenn Sie sich nicht von Anfang an voll und ganz damit identifizieren, mag es mit der Zeit von selbst geschehen. Sobald man in diesem Sinne agiert, geht zunehmend in Fleisch und Blut über, was zunächst unbekannt erschien. Es ist die Gewöhnung, die dabei zählt, vor allem deswegen, weil Ihre Perspektive nicht erlischt.

Aussichtsreiche Aufstiegschancen

Im Gegenteil: Sie erweitert sich zunehmend, je schneller Sie vorankommen. Erst leiten Sie ein Geschäft, dann zwei und vielleicht auch bald schon mehrere. Sie können sich hocharbeiten, ohne Rückschläge in Kauf nehmen zu müssen, davor bewahrt das System. Natürlich wird es Höhen und Tiefen geben, doch der Trend geht aufwärts, und zwar rasant. Schauen Sie sich nur einmal die steile Entwicklung verschiedener Franchisesysteme an. So viel Zuwachs ist sonst selten zu finden. Und das liegt nicht zuletzt an der Tragfähigkeit von bestehenden Partnerbeziehungen, die umso sorgfältiger angeknüpft werden müssen. Bereiten Sie sich sorgfältig vor, wenn das entscheidende Gespräch ansteht, rechnen Sie damit, dass man Sie auf Herz und Nieren prüft. Franchise Partner sind die tragenden Säulen, ohne sie könnte das alles nicht entstehen.

Schillernde Kette mit vielen Gliedern

Der Franchise Partner muss die Philosophie des Hauses in all ihren Facetten nach außen hin jederzeit gut vertreten können, mit seinem Verhalten steht das gesamte Image und sinkt hoffentlich nicht. Einzelaktionen fallen stets auf alle Beteiligten zurück, sofern sie als Teil des Ganzen zu verstehen sind. Was man privat macht, ist eine andere Sache, obwohl: Bei der allgemeinen Bekanntheit, die Sie sich erworben haben, dürften Sie auch inkognito erkennbar sein. Die Entscheidung für ein Franchising ist nur bedingt umkehrbar; wenn Sie dabei sind, dann auch mit Haut und Haaren. Dessen ungeachtet wird es nicht schaden, in der Nachbarschaft Kontakte zu pflegen. Sie müssen sich nicht

  • als Spion bei der direkten Konkurrenz einschleichen, sehr wohl aber
  • deren Gebaren stets im Auge behalten.

Vorteilhaft kann es zudem sein, sich über Branchengrenzen hinweg auszutauschen, Absprachen innerhalb sind eine heikle Angelegenheit.

Von der Pike auf zu erlernen

Der Franchise Partner darf nicht zu eigenwillig werden, er muss stets Loyalität aufbringen können. Wenn er vornehmlich seiner Wege gehen wollte, hätte er das von Anfang an tun sollen. Dennoch bestehen hervorragende Chancen zur persönlichen Entwicklung. Hat man genug gedient, eröffnet sich ein weites Feld, das großen Freiraum bietet, der mit dem anderer nicht zu vergleichen ist. Doch dahin muss man erst mal kommen. Zunächst gilt es, das ABC in- und auswendig zu beherrschen, bevor man Arien singen oder Romane schreiben kann. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man anderen nur etwas vorschreiben sollte, wenn man selbst genau weiß, wie es geht. Das ist jederzeit unter Beweis zu stellen, selbst nach Jahrzehnten, die von der eigenen Praxis trennen.

Ein starkes Team aufstellen

Doch das klingt wie Zukunftsmusik. Vorerst ist ein Team zu formen, das die Anliegen des Franchise Partners verinnerlicht. Strahlen Sie Ihren unwiderstehlichen Optimismus aus, damit Ihre Tatkraft sich ungehindert vervielfältigt. Üben Sie schon mal für später; Sie müssen sich auf jedes Mitglied verlassen können, nur so funktioniert das Prinzip. Machen Sie Schwächen aus, solange sie noch nicht allzu deutlich in Erscheinung treten, nutzen Sie schlummernde Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Wenn sie sich verstanden fühlen, wird sie das mehr motivieren als ein Einschwören auf Parolen oder verteilte Prämien, die mit einem Almosen zu verwechseln sind.

Die Ihnen entgegengebrachte Wertschätzung dürfen Sie ruhig weiterreichen, denn beim Franchising kommt es auf jeden an. Mit dem Logo auf der Kleidung trägt man Verantwortung für einen oftmals weltumspannenden Komplex gleichartig engagierter Menschen.

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