Was ist ein Unternehmen? Beim Franchising in aller Regel von Vernunft geleitet

30.05.2018 07:00 | Ein Unternehmen gründen

was ist unternehmen

Es kann alles Mögliche sein und wird doch vom Typ her immer gleich behandelt, Franchise-Unternehmen allerdings unterscheiden sich von anderen grundlegend. Manchmal ist der Geschäftsbetrieb für fast jeden übersehbar, ein andermal vollziehen sich Entscheidungen hinter abgeschotteten Kulissen, die niemand so recht durchschauen kann. Im Franchising kann man sich jederzeit davon überzeugen, wie es läuft, man braucht nur einen der vielen Franchisenehmer aufzusuchen oder kann sich auch vorab ganz unverbindlich über die vertretenen Prinzipien informieren.

Manche Unternehmen agieren bevorzugt im Hintergrund

Das geschieht zum Teil in Akademien, die online bequem zugänglich sind und die einzelnen Schritte bis ins Detail offenlegen. Man weiß zwar auch hierbei nie so ganz genau, wie die Geschäftsleitung über dieses oder jenes denkt, kann sich die Auswirkungen dessen aber stets vor Augen führen. Radikale Wandel sind nicht zu befürchten, auch kommt es äußerst selten vor, dass ein Franchisesystem aufgekauft würde. Man weiß im Grunde immer, mit wem man es zu tun hat, kann den Kontakt herstellen und braucht sich nicht abspeisen zu lassen, sofern ein halbwegs berechtigtes Interesse vorliegt. Unternehmen sind klein und kalkulierbar oder aber unübersichtlich, ihre Größe reicht vom Ein-Mann-Betrieb bis hin zu Konzernen mit Zigtausenden von Mitarbeitern.

Andere Unternehmen lassen auch den Nachbarn leben

Je weiter ein Unternehmen anwächst, desto wichtiger wird die innere Struktur, um den Überblick nicht zu verlieren. Da kann es nicht schaden, wenn man von vornherein Verantwortungsbereiche abteilt, für die jeweils einer zuständig ist, aber alle am selben Strang ziehen. Franchisenehmer bleiben nicht auf den ihnen zugeteilten Aktionsraum beschränkt, sie können auch zu Gebietsleitern werden oder eine Tätigkeit dieses Kalibers von Anfang an ins Auge fassen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass ein Franchisekomplex eines schönen Tages wie eine Seifenblase platzt, dafür bürgt das organische, zellenartige Wachstum. Man nimmt sich auch nicht gegenseitig laufend etwas weg, DUNKIN Donats kann ohne Weiteres direkt neben einer SUBWAY Repräsentanz existieren.

Weder darben, noch prassen beim Franchising

Ein Unternehmen ist das, was der Selbstständigkeit in geschäftlicher Hinsicht eine mitunter bizarre Gestalt verleiht. Manche werkeln in ihrer Bastelstube ewig vor sich hin und freuen sich, wenn sie die Miete bezahlen können, andere schießen über jedes verträgliche Maß hinaus, treiben Raubbau an Mitbewerbern oder überheben sich letztendlich. Das Franchising zeichnet beiden Extremen gegenüber einen gesunden Mittelweg auf, der ganz sicher auch gelegentliche Unpässlichkeiten aufzuweisen hat, doch meist berappelt man sich wieder und übersteht auch Krisenzeiten einigermaßen unbeschadet. Im Allgemeinen regiert die Vernunft, wobei bisweilen nahezu übermenschlicher Einsatz gefordert wird, und dafür ist nicht jeder geeignet.

Die unerbittliche Auslese führt zum Erfolg

Es bleibt jedoch kaum etwas anderes zu tun übrig, als die Spreu vom Weizen zu trennen, sonst wäre der Bestand gefährdet. Dafür muss man schon mal Leistungen erbringen, die über das Normalmaß ohnehin weit hinausgehen, aber auch das vorzeitige Ende einer jüngst erst begonnen Karriere bedeuten können. Alles andere als ein bequemer Sessel wartet auf diejenigen, die sich in ihrer Kompetenz für den Posten des eigenen Chefs innerhalb eines Franchise-Unternehmens beweisen wollen. Hat einer von ihnen die Eintrittskarte gelöst, kann es eigentlich nur aufwärts gehen oder aber relativ schnell wieder hinaus. Dann kann er nicht etwa an einer der vielen anderen Stellen sein Glück aufs Neue versuchen, sondern hat unter Umständen erst mal eine ganze Reihe von Altlasten zu bewältigen.

Keine Experimente, wenn es ernst wird

Das Franchising ist kein Spiel, doch andere Routen der Begründung und Festigung einer eigenen Existenz können eher und tiefer in den Ruin führen. Wenn Sie Unternehmer werden wollen, müssen Sie

  • eine klare Zielvorstellung haben,
  • sich Ihrer Möglichkeiten bewusst sein und
  • erheblichen Aufwand über lange Zeit betreiben können.

Tun Sie das, wenn Sie es wirklich wollen, möglichst von einer gesicherten Grundlage aus: mit praxisbewährter Anleitung, die Ihnen nicht nur über die Anfangsschwierigkeiten hinweghilft, sondern auch dann, wenn Sie ein Talfahrt antreten. Das wird nicht zu vermeiden sein; jedem Gipfelsturm folgt auch ein Abstieg, es kommt nur darauf an, das Niveau beständig anzuheben.

Nicht als Einziger die Flügel strecken

Wenn jedoch ein wackerer Mitbewerber oder sonst wer zum Gegenschlag ausholt, können Sie froh sein, nicht allein auf sich gestellt zu bleiben. Dann werden Sie es zu schätzen wissen, dass jemand da ist, der sich um Ihr gefährdetes Wohlergehen kümmert, weil es auch sein eigenes Fortkommen beeinflusst. Unternehmer müssen sich nicht gegenseitig den Garaus machen, sie können sich auch solidarisieren gegen alles, was von außen droht. Funktionieren kann das System aber nur dann, wenn jeder das Maximale einbringt, anstatt sich nur auf die Unterstützung anderer zu verlassen. Sie sind ihrerseits darauf angewiesen, dass jemand ausschließlich dann nach Hilfe schreit, wenn es wirklich nicht mehr zu vermeiden ist. Als Maßnahmen der Prävention dienen verschiedene Alarmvorrichtungen.

Vor allem entscheidend: die Lage

Das fängt schon bei der Wahl des Standorts an. Niemand würde Sie im Franchising leichtfertig an einer Stelle tätig werden lassen, die kaum Erfolg verspricht und darauf setzen, dass Sie es nicht bemerken. Es würde keinen guten Eindruck machen, jemanden auflaufen zu lassen, nur weil er bereits bezahlt hat. Ganz im Gegenteil gibt man sich große Mühe damit, ein Plätzchen zu finden, das von tödlichen Flauten verschont bleibt. Sie wissen, wie schwierig das sein kann, wenn Sie es selbst schon versucht haben. Wie viele Ladenlokale stehen nach kurzer Zeit wiederum leer, weil jemand es verstanden hat, sie einem Gutgläubigen aufzuschwatzen? Wenn Sie verwaiste Innenstädte kennen, wissen Sie, wovon die Rede ist.

Mit ganzem Herzen dabei

Reihen Sie sich nicht ein in die Schar der Pleitegeier, akzeptieren Sie keine Risiken, die Ihren Hals kosten könnten. Bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen, wenn Sie Ihr Schicksal in andere Hände legen, und bauen auf Bewährtes. Sie müssen nicht die Welt aus ihren Angeln heben, um anständig leben zu können, auf solche Menschen haben viele nur gewartet und machen ein Festmahl daraus. Nähren Sie sich redlich mit Fleiß und Zuversicht, geben Sie Acht, dass Sie sich dabei nicht verbiegen müssen und verpflichten sich für ein Konzept mit Zukunft. Derer gibt es viele, Sie müssen nur das Richtige für sich auswählen.

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