Bewerbungsabsage - Was nun?

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Haben Sie schon einmal eine Bewerbungsabsage erhalten? Fast jeder hat dieses Erlebnis schon einmal gemacht. Diese Erfahrung zählt sicherlich zu den eher unschöneren Momenten unseres Lebens – jedoch können wir daraus Wertvolles lernen und uns für die Zukunft besser aufstellen. Heute möchten wir Ihnen einen Tipp geben, wie Sie auf eine Bewerbungsabsage reagieren können, um ein Nein vielleicht doch noch in ein Ja umzuwandeln. Oder aber Sie nutzen die Absage und machen sich stattdessen mit Franchising selbstständig? Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich schließlich eine neue.

Eine Bewerbungsabsage: Zurückweisung und Unsicherheit oder aber Raum für Verbesserung?

Weder im Berufs- noch im Privatleben erfahren wir ungern eine Abweisung. Sei es das Ende eine Liebesbeziehung, einer Freundschaft oder aber die Absage einer Bewerbung. Jedoch gehören solche unschönen Erfahrungen zu unserem Leben genauso dazu wie die schönen. Schließlich können und sollten wir aus ihnen Vieles lernen und sie als Chance sehen. Und vor allem wenn es um eine Bewerbungsabsage geht, ist ein möglichst professioneller Umgang gefordert. Denn wer die Absage richtig angeht, der kann den Spieß im besten Fall nochmal umdrehen!

>> Hilfreiche Tipps für eine Bewerbung finden Sie hier:

Regel #1: Nehmen Standardabsagen von Unternehmen nicht persönlich!

Sollte es zu einer Bewerbungsabsage nach einem Vorstellungsgespräch kommen, so ist es entscheidend, dass Sie diese in keinem Fall persönlich nehmen! Eine Absage bedeutet einfach nur, dass in diesem Moment ein anderer Bewerber womöglich besser auf die ausgeschriebene Stelle gepasst hat. Das mag an einer passgenaueren Qualifikation gelegen haben, es kann aber auch sein, dass er den Personaler über mehrere Ecken persönlich kennt – wer weiß das schon? Denn aus den kurzen Standardschreiben, die die Unternehmen verschicken, wird man schließlich auch nicht schlauer, was nun der entscheidende Grund für die Absage war.

Wieso? Warum? Weshalb?

Der abgelehnte Bewerber fühlt sich daher einfach nur zurückgewiesen, ohne zu wissen, weshalb es nicht geklappt hat. Lag es an einem selbst? Hat man sich fehl verhalten? Wird einem kein Grund genannt, fühlt man sich unsicher, zurückgewiesen und unwohl.

Allerdings nutzen Unternehmen aus zwei Gründen die kurzen, unpersönlichen Standardabsagen:

1. Es geht darum, Zeit zu sparen: Unternehmen erhalten teilweise hunderte von Bewerbungen. Die Postfächer von Recruitern quellen über mit Mails, so dass aus Zeitgründen nicht jedem Bewerber eine personalisierte Antwort inklusive ausführlicher Begründung erstellt werden kann.

2. Man möchte sich vor angeblichen Diskriminierungsvorwürfen schützen: Wer wenig Auskunft über die Gründe einer Bewerbungsabsage gibt, der muss auch keine Vorwürfe oder im schlimmsten Fall eine Klage im Rahmen des Gleichbehandlungsgesetzes fürchten. Denn dieses Gesetz setzt sich für die Gleichbehandlung egal welchen Geschlechts, welcher Religion, welchen Alters, welcher Rasse oder aber welcher Herkunft, etc., der Bewerber ist, ein.

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Wie können Sie am besten mit einer Bewerbungsabsage umgehen?

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie bei Erhalt einer Absage nach den Gründen fragen – denn Fragen kostet schließlich nichts. Und nur so können Sie eine hilfreiche Antwort erhalten, wovon Sie auch bei zukünftigen Bewerbungen profitieren können. Ergreifen Sie die Chance und schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie beim zuständigen Personaler durch und fragen freundlich nach. Denn solche eine Nachfrage schindet Eindruck, denn Sie arbeiten aktiv an einer Verbesserung. Vielleicht erfahren Sie aufgrund Ihrer Nachfrage, ob es an Ihren Bewerbungsunterlagen, Ihrem Auftreten beim persönlichen Gespräch oder aber an Ihren Qualifikationen gelegen hat? Natürlich muss das nicht heißen, dass das Unternehmen Ihnen darauf auch tatsächlich antwortet, aber ein Versuch ist es zumindest wert – und so bleiben Sie schließlich in Erinnerung!

Wie wird Ihre Rückfrage beim Personaler aufgenommen?

Auf die Personaler macht solch eine Rückfrage einen positiven Eindruck. Sie zeugt von Mut, von einer hohen Lernbereitschaft, von Professionalität aber auch Kritikfähigkeit! Darüber hinaus fragen die wenigsten, die eine Bewerbungsabsage erhalten, nach dem tatsächlichen Grund. Stechen Sie also aus der Masse heraus, wagen Sie den ungewöhnlichen Schritt – denn nur so können Sie Ihre Chancen auf ein Ja bei der nächsten Bewerbung erhöhen.

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema, wie Sie ihre Kritikfähigkeit verbessern können – was gerade auch als Franchisenehmer und Franchisegeber eine sehr entscheidende Soft Skill ist!

So geht professionelles Selbstmarketing heute!

Anstatt dass Sie sich enttäuscht und zurückgewiesen verkriechen, sollten Sie diese freundliche Rückfrage nutzen, um Ihr Image nachhaltig zu verbessern und an Ihrem Selbstmarketing zu arbeiten. Dies ist insofern sinnvoll, da sich zahlreiche Personaler und Recruiter zwischen verschiedenen Unternehmen untereinander kennen und durchaus austauschen. Je professioneller Sie also mit Bewerbungsabsagen umgehen, desto mehr steigen Ihre Chancen bei einem anderen Unternehmen erfolgreich zu landen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass man sich nicht von seinen Emotionen, dem Frust und der Wut im Falle einer Absage leiten lässt, sondern höchste Professionalität an den Tag legt.

Oder aber Sie wagen etwas Eigenes? Franchising macht es möglich!

Wer die Nase voll von Vorstellungsgesprächen und Bewerbungsabsagen hat, der könnte allerdings auch über eine Existenzgründung nachdenken! Fehlt die eigene zündende Geschäftsidee, so kann man stattdessen auch auf das Erfolgsmodell Franchising setzen. Denn dank Franchising können Sie sich als Franchisenehmer mit dem etablierten Geschäftskonzept eines Franchisegebers selbstständig machen. Dieser hat das unternehmerische Konzept begründet und über Jahre am Markt getestet. Nun stellt er es gründungswilligen Franchisenehmern zur Verfügung. Diese können es eins zu eins an Ihrem eigenen Standort umsetzen, während sie dem Franchisegeber die Nutzung der Markenrechte und des Konzeptes mit der Franchisegebühr begleichen. Im Gegenzug erhält der Franchisenehmer umfassenden Support bereits von Anbeginn in der Gründungsphase, bei der Eröffnungsfeier und auch darüber hinaus im Tagesgeschäft.

>>> Lesen Sie hier, worauf es als Franchisenehmer ankommt und nutzen Sie unsere Checkliste, um das passende Franchisesystem zu finden.

Was sind die Vorteile an einer Gründung als Franchisenehmer?

Das Besondere am Franchising ist, dass die Franchisenehmer zwar rechtlich und finanziell selbstständig auftreten, sie allerdings Teil eines großen Netzwerkes sind. Und genau das macht das Franchising aus: Die Existenzgründer erhalten ein funktionierendes Geschäftskonzept an die Hand und profitieren von der Schlagkraft sowie der Skaleneffekte einer großen Franchisemarke. Die Franchisezentrale bündelt gewisse Aufgabe für das gesamte Netzwerk und bietet diese Services günstiger für die einzelnen Franchisestandorte an, als wenn diese die Aufgaben selbst in Eigeninitiative stemmen würden. Je nach Franchisesystem profitieren Franchisenehmer von anderen Unterstützungsdienstleistungen. So kann es sein, dass die gesamte Buchhaltung, der Einkauf oder aber das Marketing in die Zentrale ausgelagert wird. Die Franchisenehmer fokussieren sich somit ausschließlich auf das Tagesgeschäft an ihrem Standort. Diese arbeitsteilige Organisation stellt eine klare Win-Win-Situation für beide Geschäftspartner dar: Der Franchisenehmer managt seinen eigenen Betrieb und trägt dafür die komplett Verantwortung, während der Franchisegeber mit einem geringeren Risiko nachhaltig expandieren und einen größeren Absatzmarkt einnehmen kann.

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