Webhosting für Ihre Webseite: 5 wichtige Punkte

28.01.2019 14:30 | Ein Unternehmen gründen

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In Zeiten von Digitalisierung und Business 4.0 sollte man die Basics in der Welt des World Wide Webs beherrschen. Wer heutzutage als Unternehmen am Markt bestehen möchte, der benötigt eine digitale Präsenz im Netz! Wer sich mit Franchising selbstständig gemacht hat, der erhält meist von seinem Franchisegeber eine Basic-Web-Präsenz. Allerdings ist es durchaus hilfreich, wenn Sie als sich als Franchisenehmer über die Grundlagen des Internets informieren. Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen daher heute die wichtigsten Fakten zum Thema Webhosting präsentieren.

Was ist eigentlich genau Webhosting?

Unter Webhosting versteht man das Bereitstellen von Webspace – sogenanntem Speicherplatz, um Webseiten im Internet erstellen und veröffentlichen zu können. Eine Website wird auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP) untergebracht, sprich: Gehostet. Das hat es also mit dem Webhosting auf sich.

Um einen Webspace hosten zu können, bedarf es eines leistungsstarken Rechners. Dieser muss non-stop mit dem Internet verbunden sein. Ist das nicht der Fall, kann die Website nicht mehr abgerufen werden. Diese leistungsstarken Rechner werden auch Server genannt. Die wichtigste Aufgabe eines Servers ist es, eine ununterbrochene Verbindung mit dem Internet zu garantieren und die relevanten Dateien einer Webseite zu speichern.

Warum ist Webhosting notwendig?

In Eigenregie einen Webserver zu betreiben, ist mit einem großen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden. Aus diesem Grund haben sich sogenannte Webhoster – beziehungsweise Provider – darauf spezialisiert und bieten Betrieben wie auch Privatpersonen ihre Services an. Ein Unternehmen im Bereich Webhosting bietet die Unterbringung einer Website auf ihrem Speicherplatz als Dienstleistung an.

Was gilt es beim Webhosting zu beachten?

Die Ansprüche für eine Unternehmens-Website oder ein privates Projekt sind sehr unterschiedlich. Daher bieten Webhoster unterschiedliche Pakete für die Ansprüche und Bedürfnisse der Kunden an. Das Webhosting für private Kunden ist meist mit einem geringeren Kostenaufwand zu realisieren, da sich die Services oft über Werbung auf Seiten finanzieren lassen. Bei komplexen Unternehmens-Webseiten verhält es sich anders: Für Unternehmen werden oft eigene Rechner angemietet – exklusiv für den Kunden. Darüber hinaus werden gerne zusätzliche Dienstleistungen angefragt, so dass die Bedürfnisse der geschäftlichen Kunden einen erheblichen Mehraufwand darstellen. Unternehmen wünschen oft eine Datensicherung, es wird Content-Management betrieben, eine Lastverteilung geprüft und ein Monitoring sowie statistische Auswertungen durchgeführt.

Unterschiedliche Pakte je nach Bedürfnissen und Wünschen des Kunden

Je nach gewünschtem Leistungsumfang bieten Webhoster Ihren Kunden verschiedene Pakete an. Günstige Basispakete sind oft schon ab einem Euro monatlich mit zusätzlichen Einrichtungskosten zu erwerben. In diesen Paketen ist eine Domain, mehrere Web-Anwendungen, genügend Webspace und eine SSL-Zertifizierung enthalten. Bei der SSL-Zertifizierung handelt es sich um einen digitalen Datensatz, der mittels eines kryptografischen Verfahrens die Authentizität und Integrität von Personen oder Objekten bestätigt.

Handelt es sich um speicherintensive Webseiten, dann sind größere und umfangreichere Webhosting-Pakete nötig. Diese Pakete starten mit einem monatlichen Preis von 10 Euro. Dafür erhalten die Nutzer Zugriff auf mehr Speicherplatz und Anwendungen.

Webhosting für Ihre Unternehmenswebsite: Darauf kommt es an!

Ganz egal, ob Sie nun Franchisenehmer oder Franchisegeber sind, die Präsenz im World Wide Web ist heutzutage unerlässlich. Die meisten Franchisegeber statten ihre Geschäftspartner mit den Tools für eine eigene, regionale Website aus, so dass der Franchisenehmer diese selbst pflegen, aufbauen und anreichern kann. So wird der Franchisenehmer Teil der systemweiten Online-Präsenz, allerdings kann er seine eigene Website an die lokalen Bedürfnisse seines Standortes anpassen. Wenn Sie sich beim Franchising für den richtigen Webhoster entscheiden, lässt sich die Webpräsenz des Franchise-Unternehmens kostengünstiger realisieren.

Folgende Tipps gibt es beim Webhosting für Unternehmenswebsites zu beachten:

1. Die Kapazität des Webhosters:

Wer eine eigene Website aufbauen möchte, der nicht um das Webhosting drum herum. Allerdings kommt es hier darauf an, dass dieser auch die erforderlichen Serverkapazitäten zur Verfügung stellen kann, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Hier gilt es zunächst einmal den Markt zu durchforsten und sich einen Überblick über das Angebot von Webhostern und Betreibern von Rechenzentren zu machen. Auch sogenannte Reseller von Webspace sind am Markt aktiv und sorgen somit für noch mehr Angebot. Die Reseller mieten in Rechenzentren kleinere Kontingente an, versehen diese mit einem gewissen Service und bieten dies dann als Paket für den Kunden an.

2. Wie viel Webspace benötigen Sie?

Im nächsten Schritt kommt es auf die Menge des nutzbaren Speicherplatzes an, dieser wird als Webspace bezeichnet. Wichtig ist hier vorab zu wissen, für welche Kapazitäten der Speicherplatz benötigt wird. Da sich dies nicht pauschal beantworten lässt, bietet es sich an, alle Dateien, die für die Website verwendet werden sollen auf dem PC zu sammeln und daraufhin den benötigten Speicherplatz abzuschätzen. Handelt es sich um eine Website, die relativ simpel gestaltet und in HTML geschrieben ist oder aber mit Wordpress designt wird, dann sollten in der Regel mehrere Gigabyte ausreichen. Möchte man einen eignen Online-Shop aufziehen, dann benötigt ein solcher mehr Speicherplatz – schließlich muss jedes einzelne Produkt mit Fotos und Videos präsentiert werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Webspace ist die Skalierbarkeit. Hier sollten Sie als Nutzer darauf achten, dass Ihr Webhoster Sie den Webspace zu überschaubaren Kosten vergrößern lässt. Denn sollte an einem Punkt die Rechenleistung des Servers nicht mehr ausreichen, leidet die Performance der Website. Und das gilt es zu verhindern, da die Seite dann nur noch sehr langsam lädt, was nachteilig für Kunden und Besucher der Website ist.

Um sich zu diesem Thema zu informieren, sollten Sie das Netz recherchieren. Hier bieten sich vor allem Foren und Vergleichsportale an, um sich ein Bild von den Erfahrungen der anderen Nutzer zu machen. Hier kann es durchaus interessant sein, sich auch die unbekannteren Player im Webhosting anzuschauen: Wer weiß, vielleicht können diese Ihnen ein Paket bieten, was genau zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

3. Die Wahl des Content Management Systems (CMS)

Auch das CMS muss von Ihnen gewählt werden. Bekannte Systeme sind hier WordPress, Joomla! oder TYPO3. Diese gehören zu den Standards. Sollten Sie zu den Betreibern eines Online-Shops gehören, sollten Sie darauf einstellen, dass Sie aller Voraussicht nach in einen teureren Tarif wechseln müssen.

4. Safe Surfing: Ohne Antivirenschutz geht nichts!

Ein Spamschutz und Virenscanner gehören mittlerweile zum Standard. Hier sollten Sie keine Kompromisse eingehen! Selbst wenn das bedeutet, dass Sie einen Aufpreis bezahlen müssen, was bei einigen Webhosting Betreibern der Fall ist. Zudem bietet es sich gerade am Anfang an, dass Sie tägliche Datensicherungen und regelmäßige Backups durchführen. So stellen Sie sicher, dass auch wirklich keine Daten verloren gehen.

Sollten Sie einen Online-Shop betreiben, ist zusätzlich eine SSL-Verschlüsselung sinnvoll. Denn als Shop-Betreiber sind Sie im Kontakt mit sensiblen Kundendaten. Stellen Sie sicher, dass dieser immer bestens geschützt werden.

5. Ein Blick ins Kleingedruckte: Lesen Sie Vertragsbedingungen!

Wie bei allen Verträgen gilt auch hier: Drum prüfe, wer sich bindet! Die Vertragsbedingungen entscheiden oft über das Angebot. Es gibt Tarife mit Mindestvertragslaufzeiten von einem Jahr, andere lassen sich jederzeit kündigen. Zudem sollten Sie auch die Preise im Blick behalten: Je nach Angebots- und Serviceumfang sind diese unterschiedlich hoch.

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