Brezelbäckerei Ditsch: Wir nehmen den Gründer Wilhelm Ditsch unter die Lupe

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wilhelm ditsch unter lupe

Lecker frische und duftende Bretzeln, wer wird da nicht schwach?

Genau das hat sich der Gründer der Bretzelbäckerei Ditsch, Wilhelm Ditsch, auch gedacht.

Von wegen Franchising! In der Brezelbäckerei Ditsch herrscht eine andere Unternehmensform, und dafür mag es gute Gründe geben. Sie sollen im Folgenden ein wenig näher erläutert werden, ausgehend von den Anfängen. Und damit kommt ihr Gründer Wilhelm Ditsch ins Spiel, der anderes im Sinn hatte, als sein Know-how gegen Zahlung von Gebühren preiszugeben. Vom romantischen Flair der Altstadt angehaucht setzte er sich zunächst das ehrgeizige Ziel, die besten Brezeln in ganz Mainz unters Volk zu bringen.

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Ohnehin ist der Markt für Brötchen, Frühstückswaren & Co. stark im Wachstum: Im Jahr 2019 betrug der Umsatz für Brot & Backwaren rund 410.998 Mio € (Quelle: Statista). Das bedeutet, umgerechnet auf die Bevölkerungszahl, dass pro Kopf im Jahr 2019 etwa 55,84 € für Brot ausgegeben wurden.

Die Entstehung der Brezelbäckerei Ditsch

Mittlerweile gibt es unzählige Filialen der Brezelbäckerei Ditsch – und zwar meistens dort, wo die Menschen der kleine Hunger packt.
Das Unternehmen Ditsch wurde im Jahr 1919 von Wilhelm Ditsch gegründet. Seitdem hat es sich basierend auf der Leidenschaft der Teams für frische Back- und insbesondere Laugenprodukte stetig weiterentwickelt.
Seit 2012 gehörte die Marke Ditsch dem Unternehmen Valora aus der Schweiz an.
Zum Angebotssortiment von Ditsch gehört:

  • Laugengebäck
  • Salzige Snacks
  • Croissants

In Deutschland laufen die Shops unter dem Namen „Ditsch“, in Frankreich, Österreich und der Schweiz wird der Name „Brezelkönig“ verwendet.
Auch im Supermarkt sind tiefgekühlte Produkte von Ditsch bzw. vom Brezelkönig zu finden.
Das Unternehmen handelt verantwortungsvoll, ethisch und im Sinne der Menschenrechte. Bei Ditsch bzw. bei Valora wird jeden Tag gelebt, dass jeder Mensch frei ist und alle Menschen die gleiche Würde und die gleichen Rechte verdient haben. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen:

  • Unternehmensverantwortung: Chancengleichheit & Ethik
  • Ökologische Verantwortung: Sammeln von Regenwasser, Verwendung von nachhaltigem Palmöl auf der gesamten Lieferkette, ausschließliche Verwendung von Eiern aus Bodenhaltung
  • Soziale Verantwortung: Unterstützung von gemeinnützigen Projekten im 5-stelligen Bereich

Ditsch wird 100!

So weit ist es schon gekommen:
Doch bevor Ditsch seinen heutigen Ruhm feiern konnte, gründete Wilhelm Ditsc h im Jahr 1919 die „Bäckerei für Brezel und Laugengebäck", in der Löhrstraße in Mainz.
Darauf folgten im Jahr 1935 der Erwerb einer weiteren Backstube, eine amtliche Genehmigung, um an zwei Sonntagen Brezeln zu backen, und im Jahr 1940 die Zerstörung einer Backstube durch den Krieg. Auch kurz darauf, im Jahr 1945, wurde dann auch die zweite Backstube von Wilhelm Ditsch zerstört. Aber der Unternehmer gab nicht auf, blieb hartnäckig und stand (immer) wieder auf – das nächste Mal gleich im Jahr 1947 als Wilhelm Ditsch zusammen mit seinem Sohn Heinz Ditsch eine neue Brezelbackstube aufbauten.
Wilhelm und Heinz Ditsch wären nicht waschechte Unternehmer, wenn Sie sich nicht alles Mögliche einfallen lassen hätten, um ihre Brezeln an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Im Jahr 1952 folgte daher das erste Vertriebskonzept der Bretzelbäckerei Ditsch mit den sogenannten Brezelmännern, die sich in der Mainzer Innenstadt bewegten und die frisch gebackenen Brezeln aus Körben verkaufen.
Der Ditsch Gründer Wilhelm Ditsch erkannte das Potenzial des Laugengebäcks und begann im Jahr 1960 damit, für Volksfeste und andere Feiern kleinere Snacks vorzubereiten und zu verkaufen – die Rede ist von Laugensticks und Salzbrezeln in Zellophantüten. Seine Strategie wurde natürlich aufgrund der Neuheit und der praktischen Eigenschaften für Feiern zum vollen Erfolg.

Etwa zwölf Jahre später, im Jahr 1972 folgte der erste, echte Brezelstand von Ditsch, wo auch anders als am Mainzer Hauptbahnhof. Wie es die Ironie so wollte, war es damals noch ein „mobiler Stand“, der jeden auf- und am Abend wieder abgebaut werden sollte.
Doch drei Jahre später übernahm Peter Ditsch die Führung des Unternehmens und blieb bei mobilen Ständen – in verbesserter Version: Ab dem Jahr 1975 gab es bei Ditsch fahrbare Brezelstände. Fünf Jahre später, im Jahr 1980, folgte eine weitere Innovation: Der Ditsch Brezelofen! Die Idee dazu kam Peter Ditsch auf einer Fachmesse. Dank dem Ofen gab es also dann bei Ditsch immer frische und vor allen Dinge warme Brezeln, was im Jahr 1984 zu einem wahrhaftigen Boom führte. Noch im gleichen Jahr zählten bis zu 25 Mitarbeiter zu Ditsch – was aber schnell unzureichend wurde. Schnell wurden aus 100 Quadratmetern 535 Quadratmeter und neue Kreationen wie etwa Schinken-Käse-Stangen fanden ihren Weg ins Sortiment. Im Jahr 1991 folgt der neue Firmensitz mit eigener Produktionshalle auf 3250 Quadratmetern, einem, Verwaltungsgebäude sowie einem Tiefkühl-Hochregallager und einer Versandhalle.
Nach dem Erhalt des Hamburger Foodservice Preises im Jahr 1996 wurde noch nicht einmal drei Jahre später, 1998/1999, ein neues Ditsch-Werk in Oranienbaum mit mehr als 7500 Quadratmetern Fläche eingeweiht.

Darauf folgt im Jahr 2000 die Übernahme des Schweizer Konkurrenten Brezelkönig, der Preis des „Entrepreneur des Jahres von Ernst & Young, der VR-Innovationspreis Mittelstand der Volksbanken und Raiffeisenbanken, bis im Jahre 2010 das Unternehmen auf sage und schreibe 180 Shops in ganz Deutschland blicken kann.
Dieses Wachstum hat auch die Valora-Gruppe erkannt – zu der Ditsch seit 2012 gehört.
Im Jahr 21014 wurde der 200. Ditsch-Shop in Deutschland eröffnet und im Jahr 2017 tritt das US-amerikanische Unternehmen Pretzel Baron ebenfalls der Valora-Gruppe bei.
Somit kann Ditsch im Jahr 2019 sein 100-jähriges Jubiläum feiern – eine echte Success Story, also!
Aber wer ist eigentlich Wilhelm Ditsch, der ursprüngliche Gründer der gleichnamigen Marke?

Wilhelm Ditsch und Peter Ditsch

Oft hört man von Peter Ditsch – dabei ist Wilhelm Ditsch der eigentliche Gründer der berühmten Brezelbäckerei.
Der Sohn Peter Ditsch hat, bevor er im Jahre 1978 in das Unternehmen der Eltern eintrat, eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert, was ihn jedoch nicht davon abgehalten hat, das Unternehmen Ditsch durch seinen Unternehmergeist zum Erfolg zu treiben. Ihm hat Ditsch nämlich die ersten fahrbaren Verkaufsstände sowie die wachsende Nachfrage, die zu einer weiteren Expansion des Unternehmens geführt hat, zu verdanken. Peter Ditsch wurde im Jahr 2012 Ankeraktionär der Schweizer Valora Gruppe.
Sein Vater, Wilhelm Ditsch, war ursprünglich Bäckermeister, der es aber unternehmerisch faustdick hinter den Ohren hatte, wie die Geschichte und die Entwicklung des Unternehmens trotz all den Rückschlägen zeigt.
Auch Heinz Ditsch sowie Christine Ditsch waren an der Entwicklung des Unternehmens Ditsch beteiligt. Unter Heinz Ditsch konnte das Unternehmen in den 60er Jahren weiter expandieren. Im Jahr 1952 wurde ihm bereits die Bäckerei in Mainz durch seinen Vater Wilhelm Ditsch übergeben.

Partner von Ditsch werden

Neugierig geworden?

Ditsch bietet zwar keine Franchisepartnerschaft, aber dafür eine Art Agenturpartnerschaft an, bei der Sie je nach Shopgröße eine Kaution von etwa 5.000€ bis 10.000 € stellen müssen.
Laut dem Gebietsverantwortlichen von Ditsch, Matthias Wallner, können Sie ganz einfach in ein paar Schritten in die Selbstständigkeit mit Ditsch starten:
Ganz ohne Eigenkapital erhalten Sie von Ditsch einen eigenen Shop, indem Sie Kontakt mit dem Franchisegeber aufnehmen, ein Gespräch wird organisiert, der Standort wird ausgewählt und der Vertrag wird geschrieben. Danach kann es gleich losgehen – suchen Sie Ihre passenden Mitarbeiter, stellen Sie Ihr Team zusammen lassen Sie sich betriebswirtschaftlich von Ditsch schulen und führen Sie Ihren eigenen Ditsch Shop zum Erfolg!

Franchising im Bereich Backwaren

Sie sind fest davon überzeugt, dass eine Franchisepartnerschaft genau was Richtige für Sie ist und Sie suchen gezielt nach Franchiseangeboten?
Sie sind enttäuscht, das Ditsch kleine Franchiseverträge, sondern „nur“ Agenturverträge vergibt?
Die gute Nachricht ist: Es gibt zahlreiche Franchiseangebote rund um Brötchen, Backen und Backwaren.
Kennen Sie schon das Franchisekonzept „Der Brötchenbursche“? Nein? Dann schauen Sie schnell rein, es werden noch motivierte Franchisepartner für Standorte in Ihrer Nähe gesucht!
Sie sind auf der Suche nach einem Backshop Franchise oder einem Bäckerei Franchise?
Nutzen Sie in diesem Jahr Ihre Chance und hören Sie auf damit, nur kleine Brötchen zu backen!

Als Unternehmer können Sie:

  • Zufriedener sein als in Ihrem Angestelltenverhältnis
  • Mehr Geld verdienen
  • Sich mehr entfalten und Ihrer Persönlichkeit entsprechend weiterentwickeln

Also, worauf warten Sie noch? Informieren Sie sich noch heute über ein passendes Franchiseangebot, das auf Sie zugeschnitten ist!

>> Lesen Sie mehr über das Thema Angestelltenverhältnis vs. eigener Chef sein

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