Willkommenskultur: Nehmen Sie sich Zeit für Neuankömmlinge in Ihrem Franchise-Unternehmen

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Wir alle waren schon einmal in dieser Situation: Wir waren der neue Kollege im Büro, der Neuling im Team. Manchmal fühlten wir uns gut aufgehoben, manchmal komplett fehl am Platz. Fakt ist, eine offene und herzliche Willkommenskultur ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration von Neuankömmlingen. Wenn Sie Franchisegeber oder Franchisenehmer sind, sollte Ihnen daran gelegen sein, die neuen Kollegen richtig ins Franchise-Unternehmen aufzunehmen. Heute klären wir Sie auf, was eine gute Willkommenskultur ausmacht und auf was Sie in Ihrem Unternehmen achten sollten.

Die richtige Willkommenskultur sorgt für eine herzliche Integration – und eine Mitarbeiterbindung!

Wer einen neuen Job annimmt, der ist vor allem am ersten Tag nervös, was auf ihn zukommt, was die neuen Aufgaben angeht und wie das Team ihn willkommen heißen wird. Die Umgebung ist neu, man ist aufgeregt und möchte sich selbst von der besten Seite zeigen. Und zwar gilt das nicht nur für den neuen Kollegen, auch das Unternehmen und für Sie als Chef. Vor allem als Boss sollten persönlich dafür sorgen, dass der Neuling mit einer herzlichen Willkommenskultur empfangen wird. Und zwar zahlt sich eine herzliche und freundliche Integration in jedem Fall aus: Der neue Kollege wird es Ihnen mit seiner Treue danken. Fühlt er sich andererseits fehl am Platz, können Sie damit rechnen, dass er enttäuscht ist, keinen richtigen Einstieg findet und mit der Gesamtsituation einfach überfordert ist. Und das wiederum führt meist zur inneren Kündigung, der Kollege verlässt das Unternehmen schließlich und Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer können die kostspielige und aufwändige Personalsuche von vorne beginnen. Die richtige Willkommenskultur zahlt sich aus, perfektionieren Sie also die Einarbeitung von neuen Kollegen.

Deshalb ist eine herzliche und gut geplante Willkommenskultur so wichtig:

In zahlreichen Unternehmen stecken alle Mitarbeiter bis zum Hals in Arbeit. Kommt ein neuer Kollege, wird dieser zwar begrüßt, aber ein jeder widmet sich danach seiner eigenen To-Do-Liste. Der Vorgesetzte überreicht einen Stapel Dokumente, die sämtliche Infos zum Unternehmen und zur Aufgabe erhalten und schon wird der Neuling seinem eigenen Schicksal überlassen. In solch einem Fall findet jedoch keine richtige Einarbeitung statt, der neue Kollege muss sich selbst zurechtfinden und wird vom Rest des Teams vergessen. Hat er Fragen, kann er sich an die Kollegen wenden, allerdings sind diese meist so busy, dass man diese nur ungern in ihrem Arbeitstrott stört.

Oft wird davon ausgegangen, dass der Neue sich von alleine in die Materie einarbeitet, schließlich könne man so ja Zeit sparen! Falsch gedacht: Wer an der Willkommenskultur und der Einarbeitung spart, der begeht einen großen Fehler! Wenn sich neue Mitarbeiter eigenständig zurechtfinden müssen, passieren nahezu zwangsläufig mehr Fehler. Und zwar liegt das ganz einfach daran, dass der Neuling es nicht besser wusste. Niemand hat ihn ausführlich aufgeklärt und niemand fühlt sich letztlich verantwortlich dafür, dass der Fehler passiert ist. Die Folge ist, dass das Beheben solcher Fehler im Nachhinein mehr Zeit kostet, als wenn man von Anfang an auf eine richtige Einarbeitung gesetzt hätte!

Wie können Sie in Ihrem Franchise-Unternehmen eine wirkliche Willkommenskultur etablieren?

Eine herzliche Willkommenskultur hat den Vorteil, dass Sie einen neuen Kollegen von Anfang an, stärker an Ihr Franchise-Unternehmen binden können. Eine gelungene Begrüßung sorgt für eine Integration von Beginn an, der Neue ist direkt Teil des Teams und freut sich, dazugehören zu dürfen.

Darauf sollten Sie am ersten Arbeitstag des neuen Kollegen achten!

Am ersten Tag sind alle Beteiligten aufgeregt – das lässt sich nicht leugnen! Wenn man hier richtig auf den Neuen zugeht, kann sich dieser schneller integrieren, wohl fühlen und mit besten Leistungen überzeugen. Denn schließlich stellt für beide Parteien der erste Tag ein Neuanfang dar und beide Seiten möchten sicher gehen, dass es die richtige Wahl war. Die Freude und Wertschätzung sollten daher am ersten Tag im Vordergrund stehen. So hat der Neuling direkt das Gefühl, dass er respektvoll und wertschätzend behandelt wird. Das Menschliche sollte im Vordergrund stehen, nicht nur die Leistung. Denn der Empfang am ersten Tag ist mehr als nur ein kurzer, flüchtiger Moment!

3 Gründe, die für eine Willkommenskultur sprechen:

1. Starten Sie die Zusammenarbeit möglichst positiv!

Nehmen Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer dem neuen Kollegen seine Nervosität! Sorgen Sie dafür, dass er sich direkt willkommen und aufgenommen fühlt. Nehmen Sie sich Zeit, damit der Neuling angemessen begrüßt und vom Team aufgenommen wird.

2. Die richtige Willkommenskultur erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter

Stellen Sie direkt am ersten Tag die Weichen richtig! Denn dann fühlt sich der neue Kollege von Anfang an wohl und kann in Ihrem Franchise-Unternehmen aufblühen. Fühlen sich Mitarbeiter wohl und sind mit den Rahmenbedingungen zufrieden, tragen sie von sich aus zu einer positiveren Arbeitsatmosphäre bei. Und das wiederum hat zur Folge, dass produktiver gearbeitet wird und das Franchise-Unternehmen erfolgreicher ist!

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema Zufriedenheit und Motivation im Franchising:

3. Eine herzliche Willkommenskultur stärkt Ihre Arbeitgebermarke!

In Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräftemangel sollten Arbeitgeber an ihrer Marke arbeiten, um sich positiv von der Konkurrenz abheben zu können. Employer Branding nennt sich dieses Phänomen, was entscheidend für den Ruf eines Unternehmens ist. Auch für das Franchising gilt: Akquirieren Sie die besten Talente, um einer erfolgreichen Zukunft entgegen zu blicken. Dazu gehört selbstverständlich auch die Willkommenskultur. Denn ist diese nicht vorhanden, spricht sich das schneller rum als Ihnen lieb ist…

Tipps für einen gelungenen Einstieg von Neulingen

Damit am ersten Tag alles rund läuft, sollten Sie einige Dinge beachten. Hier kann es in jedem Fall hilfreich sein, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage des neuen Kollegen, worauf käme es Ihnen an? Anbei unsere Tipps für eine gute Einarbeitung und die richtige Willkommenskultur:

  • Gut geplant ist halb gewonnen!

Zunächst einmal steht die Planung an: Was genau braucht der neue Kollege? Welche Informationen und Materialien sind nötig, damit er direkt mit seiner Tätigkeit beginnen könnte? Sie könnten dem neuen Kollegen auch bereits vor Arbeitsbeginn wichtige Informationen, Unternehmensbroschüren und relevantes Material zukommen lassen.

Legen Sie außerdem vorab fest, wer sich um was kümmert und wer der Hauptansprechpartner für die Einarbeitung sein wird. Klären Sie Zuständigkeiten und informieren Sie das restliche Team über den Arbeitsbeginn des neuen Kollegen!

  • Ist der Arbeitsplatz fertig eingerichtet?

Stellen Sie außerdem sicher, dass sich alle technischen Geräte am Arbeitsplatz befinden und die Accounts freigeschaltet werden. Auch sollte sich der Schreibtisch bereits an dem zukünftigen Arbeitsplatz befinden – ansonsten wirft das ein sehr schlechtes Bild auf Sie als Arbeitgeber!

  • Die Begrüßung

Der neue Mitarbeiter sollte direkt von Anfang an begrüßt werden und alle Teammitglieder kennenlernen. Das erleichtert das Anschlussfinden ungemein, so hat man die neuen Gesichter immerhin schon einmal gesehen!

  • Die Einführung und Organisatorisches

Erläutern Sie dem neuen Kollegen, wie sich die Einarbeitung gestalten wird und stecken Sie die Einsatzgebiete klar ab. Machen Sie den Kollegen mit dem Büro, den Räumlichkeiten, dem technischen Support und dem Arbeitszeiterfassungssystem vertraut und klären Sie jegliche, offene Fragen, die der Neuling zum Arbeitseintritt haben könnte.

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