Wo melde ich mich arbeitslos? Rutschen Sie gar nicht erst in die Abwärtsspirale – Werden Sie Franchisenehmer!

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Arbeitslos Franchise

Sie hatten einen festen Job mit zufriedenstellender Bezahlung und große Pläne vor sich – doch dann kommt die unerwartete Kündigung. Möglicherweise war Ihr Job aber auch gar nicht so großartig wie Sie es sich erhofft hatten und Sie haben sich selbst dazu entschiedenen, einen Schlussstrich zu ziehen.

Nun stehen Sie vor der Arbeitslosigkeit, der Termin beim Arbeitsamt ist vielleicht schon festgelegt. Doch bevor Sie Arbeitslosengeld beziehen, sollten Sie sich eher über Ihre Karrierechancen informieren. Das Prinzip des Franchisings boomt und auch Sie könnten ein Teil davon werden, wenn Sie nur wissen wie.

Mit staatlicher Förderung aus der Arbeitslosigkeit

Aus der Arbeitslosigkeit zu kommen ist nicht immer ein leichter Schritt. Mit der eigenen Existenzgründung haben Sie sich dabei für ein großes Ziel entschieden, bei dem Sie sich möglicherweise fragen, wie Sie dem finanziellen Anspruch eines Franchises gerecht werden. Doch wenn Sie bereits arbeitslos sind, greift Ihnen die Bundesagentur für Arbeit mit unterschiedlichen Mitteln unter die Arme. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.

Erhalten Sie Arbeitslosengeld 1, erfüllen Sie damit schonmal die wichtigste Voraussetzung, um den Gründungszuschuss zu erhalten. Ebenfalls wird von Ihnen verlangt, dass es sich bei Ihrem Vorhaben um eine hauptberufliche Gründung handelt. Erfüllen Sie diese Kriterien, beantragen Sie den Zuschuss direkt beim Arbeitsamt. Wird er bewilligt, beträgt die Förderdauer 6 Monate in der ersten Phase und weitere 9 Monate in der zweiten Phase. Insgesamt beträgt die Förderdauer also 15 Monate. Über die jeweiligen fachlichen Voraussetzungen können Sie sich bei Ihrem zuständigen Berater des Arbeitsamts informieren.

Etwas anders sieht es aus, wenn Sie Arbeitslosengeld 2 beziehen. Statt einem Gründungszuschuss können Sie hier das Einstiegsgeld beantragen, das Ihnen den Start in die Existenzgründung erleichtern soll. Dieses wird für maximal 24 Monate gezahlt. Über dieses Einstiegsgehalt ent-scheidet dabei der Fallmanager des Arbeitsamts.

Allerdings sind es nicht immer die finanziellen Mittel, an denen der Schritt in die Selbstständigkeit scheitert. Sie benötigen auch das nötige Know-How um sich im Franchising über Wasser zu halten. Doch auch hier kann Ihnen die Agentur für Arbeit weiterhelfen, denn sie bietet auch Förderungsmöglichkeiten in Form von Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen rund zum Thema Existenzgründung an.

Setzen Sie auf die richtige Beratung

Haben Sie sich dazu entschieden, dass die Investition in ein Franchise die richtige Wahl für Sie ist, stellt sich als nächstes die Frage, um welche Art von Unternehmen es sich denn eigentlich handeln soll. Entsprechende Berater, die sich auf Franchisesysteme spezialisiert haben, können Ihnen dabei helfen, falsche Entscheidungen bei Ihrer Gründung zu vermeiden. Sie kennen sich mit den verschiedenen Modellen und dem Markt aus und können Sie dabei unterstützen, genau das Unternehmen zu finden, dass zu Ihrem Hintergrund, Ihren Erfahrungen und nicht zuletzt auch zu Ihrem Budget passt.

Die Branche oder gar das Franchise in das Sie investieren will mit Bedacht gewählt sein, denn Franchisenehmer, die sich in ihrer jeweiligen Branche wohl fühlen, sind in der Regel erfolgreicher als solche, die mit der eigenen Arbeit zu kämpfen haben.

Werden Sie den Anforderungen gerecht?

Natürlich können Sie auch als Quereinsteiger in ein vorhandenes Franchise investieren. Doch Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie als rechtlich und finanziell selbstständiger Unternehmer fungieren und entsprechende Aufgaben auf Sie zukommen werden. Jeder Franchisegeber wird gewisse Anforderungen an Sie stellen, mit denen Sie sich im Alltag arrangieren müssen.

Zunächst sollten Sie bereits über ausreichendes betriebswirtschaftliches Know-How verfügen. Aber auch wenn es dort noch Luft nach oben geht – was nicht ist, kann noch werden. In dem Fall ist es wichtig, dass Sie zumindest den Willen haben, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und die Bereitschaft mitbringen, sich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sind folgende Eigenschaften von Vorteil:

  • Es sollte kein Problem für Sie sein, andere Menschen zu motivieren und zu führen. Falls Sie damit noch keine Erfahrung haben, kann es helfen, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Führungsmethoden zu verschaffen.
  • Gerade in der Selbstständigkeit kann Ihre Arbeitsdauer auch mal 40 Stunden pro Woche überschreiten. Diesen sollten Sie mit der nötigen Ausdauer entgegentreten können.
  • Da Sie in nicht nur mit dem Franchisegeber, sondern auch mit ihrem Personal in enger Zusammenarbeit stehen, sollten Sie teamfähig sein. Darüber hinaus müssen Sie gelegentlich Entscheidungen akzeptieren, die Sie sich anders vorgestellt haben.
  • Als Franchisenehmer sollten Sie ausreichend Selbstvertrauen mitbringen. Auch ein ausgeprägter Erfolgswille wird Ihnen in der Selbstständigkeit sicherlich weiterhelfen.

Warum lohnt es sich, Franchisenehmer zu werden?

Natürlich könnten Sie sich dafür entscheiden, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Doch das Prinzip des Franchisings erfreut sich nicht umsonst großer Beliebtheit. Wir haben Ihnen die wichtigsten Vorteile für Franchisenehmer zusammengefasst:

  • Das erprobte Geschäftsmodell: In vielen Fällen investiert ein Franchisenehmer in ein bereits bestehendes Unternehmen, das sich im besten Fall bereits auf dem Markt behaupten konnte. Hat ein Franchise bereits mehrere Filialen eröffnet, ist dies ein Zeichen, dass Kunden das Produkt oder die Dienstleistungen auch annehmen. Dementsprechend hält sich das Risiko, gleich zu Beginn der Existenzgründung zu scheitern, gering. Gerade weil Sie hierbei auch von den Erfahrungen des Franchisegebers lernen können, können Sie Fehler vermeiden.
  • Eine bekannte Marke: Da ein Franchisenehmer sich die Rechte kauft, von einer bekannten Marke Gebrauch zu machen, werden Kunden die neue Filiale bereits ohne große Bemühungen besuchen. Ein Unternehmer, der sich ein eigenes Geschäftsmodell von Grund auf aufbauen muss, wird erst einmal Zeit und Geld in Marketing und Werbung stecken müssen – als Franchisenehmer müssen Sie sich weniger Gedanken darum machen.
  • Die nötige Unterstützung: Falls Sie nicht bereits Erfahrung mit einem eigenen Unternehmen haben, werden Sie wahrscheinlich spezielle Schulungen in Anspruch nehmen müssen. Diese werden von Franchisesystemen für gewöhnlich angeboten, um Franchisenehmer perfekt auf den anstehenden Arbeitsalltag vorzubereiten. Auch nach den Schulungen können Sie sich an kompetentes Personal wenden, das Ihnen bei Fragen zur Seite steht. Franchisegeber möchten, dass Sie Erfolg haben – und um diesen Erfolg zu gewährleisten, bekommen Sie stets die nötige Unterstützung.
  • Besondere Einkaufsvorteile: Als Franchisenehmer können Sie von besonderen Konditionen profitieren. So können Sie auf Dauer deutlich mehr einsparen, als es außerhalb eines Franchisesystems der Fall wäre. Ob für die Ausstattung Ihrer Räumlichkeiten oder um Vorräte aufzufüllen – als Teil eines Franchises kommen Ihnen viele Einkaufsvorteile zu Gute, durch die Sie ordentlich Geld einsparen können.
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