Zara Franchising: Ist das möglich?

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Zara Franchising: Ist das möglich?

Als eines der größten Textilunternehmen schafft es Zara durchgehend, begeisterte Kunden in seine Geschäfte zu locken. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch andere ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Inwieweit das mithilfe von Franchising möglich ist, wollen wir in diesem Artikel erläutern.

Zara – ein Modegigant auf Erfolgskurs

Zara ist das bekannteste Unternehmen des Spaniers Amancio Ortega. So kam es 1975 zur Gründung des Unternehmens, das zum Mutterkonzern Inditex gehört. Dem gehören auch Firmen wie Massimo Dutti, Bershka und Stradivarius an. Damit gehört Zara zu einem der größten Textilunternehmen der Welt. Mittlerweile kann sich Zara mit über 850 Filialen weltweit zu den erfolgreichsten Unternehmen zählen. Durchschnittlich gehen hier etwa 10.000 neue Designs in über 70 Ländern jährlich an den Start – und das pro Jahr.

Zara bietet seinen Kunden Kleidung für Männer, Frauen und Kinder. Ebenfalls angeboten werden kosmetische Produkte, Accessoires und Schuhe. Dabei wird alles direkt von Zara selbst kontrolliert und gesteuert: Von der Zulieferung, über Designs bis hin zur Herstellung – so hat Zara selbst die komplette Kontrolle über das eigene Unternehmen. Hergestellt wer-den die Produkte unter anderem in Spanien, Europa, Asien, Afrika und anderen Orten.

Warum ist Zara so erfolgreich?

Was Zara von anderen Unternehmen hervorhebt, ist vor allen Dingen die Fähigkeit, immer mit den neusten Trends mithalten zu können. Hier werden neue Produkte oft innerhalb einer Woche designt und in den Filialen angeboten. Vor allem diese Aktualität macht die Mode-marke zu einer der einflussreichsten und beliebtesten Marken. Das ist allerdings nur einer der Gründe, warum Zara zu den Topmodeketten gehört.

  • Fast Fashion ist hier ein wichtiges Stichwort. Die Auswahl an Kleidung, die Kunden stets herlocken, ändert sich ständig. Kollektionen wechseln hier regelmäßig, bis zu zwei Mal die Woche, statt wie bei anderen Designern lediglich vier oder fünf Mal im Jahr. Dabei finden sich in den Filialen keine klassischen Winter- Frühjahrs-, Som-mer- oder Herbstkollektionen, sondern eine sich ständig ändernde Auswahl trendiger Kleidung. Diese wiederum kann von Land zu Land variieren.
  • Zara spielt mit der Angst seiner Kunden, etwas zu verpassen. Durch das ständig wechselnde Angebot läuft die Kundschaft Gefahr, nicht die neusten Trends abzustauben – so steigert das Unternehmen die Anziehungskraft der eigenen Marke. Kleidungsstücke befinden sich nur wenige Woche in den Läden, sodass Interessierte immer wieder vorbeischauen.
  • Wenn man über Kleidung spricht, darf man nie vernachlässigen, wie wichtig Preise für Kunden sind – und auch hier punktet Zara. Die Kleidung ist auch für den kleinen Geldbeutel zu haben. Kunden haben ständig das Gefühl, Schnäppchen zu ergattern.

Zara Franchising – was kommt auf mich zu?

Franchising ist ein Konzept, das bei richtiger Ausführung durchaus profitable Zukunftsaus-sichten mit sich bringen kann. Im Franchising gibt es eine Person oder Organisation, die ihr Unternehmen im Rahmen einer Existenzgründung in ein Franchisesystem umwandelt. Hier spricht man von sogenannten Franchisegebern, die den Franchisenehmern eine Erlaubnis in Form einer Lizenz erteilen, um mit ihrer Geschäftsidee Geld zu verdienen. Zusammenfas-send kann man sagen, dass die Basis eines Franchisesystems die Zusammenarbeit rechtlich und finanziell selbstständiger Unternehmen ist.

Wie viele andere Modeketten bietet auch Zara Franchisenehmern Rechte, um ins Business einzusteigen. Angesichts des steigenden Erfolgs der Firma kann sich dieser Schritt durchaus lohnen. In der Vergangenheit hat Zara vor allen Dingen Rechte an große Organisationen ver-kauft, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie das nötige Kapital und die Mög-lichkeiten haben, um den hohen Standard der Marke aufrecht zu erhalten. So finden sich An-teile beispielsweise in Singapur, in den Händen der Al-Futtaim Gruppe aus Dubai, die in vielen mitteleuropäischen Ländern ebenfalls Rechte an Ikea haben.

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Wie Sie merken, sollte man sich vor allen Dingen der Kosten bewusst sein, die mit dem Kauf der Anteile einhergehen, so benötigt es durchaus eine Handvoll Kleingeld, um hier einzu-steigen – dennoch ist der Betrag niedriger als bei anderen Franchises. Die Kosten können dabei von Land zu Land variieren, aber die durchschnittliche Höhe, die Sie bereit sein müs-sen zu investieren, liegt bei etwa 80.000 $. Zu dieser Investition kommen Lizenzgebühren in Höhe von 5-10 % und 0,3 % Werbegebühren.

Als Franchisenehmer werden dabei folgende Eigenschaften von Ihnen erwartet:

  • Ehrgeiz: Jeder, der sich dazu entscheidet, diesem Franchise beizutreten, sollte einen hohes Maß an Ehrgeiz und Fleiß mitbringen. Nur so wird man dem Zara Franchise gerecht, dass selbst dafür bekannt ist, einen Top Service zu leisten.
  • Kommunikationsfähigkeit: Ein guter Franchisenehmer sollte in der Lage sein, effi-zient mit seinen Kunden zu kommunizieren.
  • Teamfähigkeit: Es sollte für Sie kein Problem sein, im Team zu arbeiten und Ihre Mitarbeiter zu koordinieren.

Auch hier gilt: Sie sind Ihr eigener Boss: Als Franchisenehmer müssen Sie für sich selbst arbeiten. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass Sie das Ziel haben, ein Unternehmen zu füh-ren, sondern auch, es auf lange Sicht zum Erfolg zu bringen.

Die Vorteile eines Zara Franchises

Generell lässt sich sagen, dass mit einem Zara Franchise auch ein enormer Profit einherge-hen kann. Nicht zuletzt liegt der Erfolg der Marke an den kostengünstigen Produkten. Aber auch Feedback nimmt Zara enorm wichtig: Daten werden stets überwacht, aber auch was Kunden tun und welches Feedback sie geben, trägt entscheidend zur Planung bei, um neue Strategien zu entwickeln.
Wenn Sie sich dazu entschließen, Teil von Zara zu werden, profitieren Sie außerdem von den Angeboten, die mit der ausgiebigen Firmenbetreuung einhergehen, wie beispielsweise Weiterbildungen und Logistik. Dabei fallen keine zusätzlichen Kosten an. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, 10 % Ihrer erworbenen Artikel zurückzuschicken, sollten Sie Schwierigkei-ten beim Verkauf haben. Damit liegt der Prozentsatz höher als bei anderen Franchises.

Übrigens: Die meisten Franchsenehmer erwirtschaften bei Zara bereits im ersten Jahr Profit.

Es lässt sich also festhalten, dass ein Zara Franchise durchaus lukrativ sein kann. Dabei sollte man allerdings zunächst an die Kosten der Lizenz denken, die sich wie bereits erwähnt von Land zu Land unterscheiden können. Generell besteht Zara aber eine positive Zukunft bevor. So haben sich sowohl Design als auch Herstellungsprozesse schon lange bezahlt gemacht und Zara zu einem der führenden Textilunternehmen gemacht – und das wird sich in nächs-ter Zeit vermutlich nicht so schnell ändern.

Vor allen Dingen aber gilt: Informiert sein ist alles. Bei Unklarheiten lohnt es sich, Finanz-experten oder sogar andere Zara Franchisenehmer zu kontaktieren, um einen besseren Ein-blick zu bekommen, – vor allen Dingen, wenn Franchising Ihnen bisher ein eher fremder Begriff war. So haben Sie die besten Voraussetzungen, um in dieses profitable Business ein-zusteigen.

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