Zeitfresser: Die 5 größten und wie Sie sie außer Gefecht setzen

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Wir alle kennen das Phänomen: Voll motiviert steigt man früh aus dem Bett und macht sich für den Arbeitstag bereit. Man weiß, dass man eine große Menge abzuarbeiten hat und nimmt sich deswegen fest vor, der liegen gebliebenen Arbeit an den Kragen zu gehen. Letztendlich verstreichen die Arbeitsstunden jedoch wie im Flug und die Arbeit ist nicht weniger geworden, sondern es hat sich tatsächlich im Laufe des Tages noch mehr angesammelt.

Zum Haare raufen! Ein Phänomen, von dem nicht nur Sie betroffen sind, sondern tatsächlich alle Menschen. Und häufig geht es uns nicht nur im Arbeitsleben so, sondern auch unser Alltag ist davon betroffen. Doch wenn Sie im Leben langfristig erfolgreich sein wollen und Ihre persönlichen Ziele nach und nach von Ihrer To-do-Liste streichen wollen, sollten Sie eine Methode entwickeln, um Ihre Zeit effektiver zu nutzen. Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, durch was Sie letztendlich abgelenkt und gestört werden. Gleichzeitig geben wir Ihnen Möglichkeiten an die Hand gegen diese Zeitfresser bestimmt und rigoros vorzugehen.

1) Die Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein wahrer Segen für uns und macht vor allem Arbeitsabläufe effektiver und einfacher. Im Alltag sehen wir uns mit weniger unangenehmen Situationen konfrontiert, da vieles mit der Hilfe des Smartphones geregelt werden kann: Es fungiert als Navigationsgerät, lässt uns Kontakt mit Freunden und Familie halten und gibt uns beim Warten eine Beschäftigung. Trotz der vielen Vorteile birgt das technische Wunder trotzdem seine Gefahren.

So zeigen Studien beispielsweise, dass wir tatsächlich pro Tag 88 Mal zu unserem Handy greifen und das Gerät letztlich 53 Mal entriegeln. Denn auch wenn wir keine Nachrichten oder Anrufe erhalten, schweifen unsere Gedanken häufig ab und das Smartphone benutzen wir dann nur allzu gerne, um uns für einen Moment im Internet oder auf Social Media Plattformen ablenken zu lassen.

Es wurde nun also hieb und stichfest nachgewiesen, dass die Smartphones einen erheblichen Einfluss auf unsere Produktivität haben. Da sich unser Gehirn nämlich nur auf eine Tätigkeit zu 100 % konzentrieren kann, müssen wir mit jedem Griff zum Handy unseren Gedankengang von vorne beginnen.

Wer diesem Problem aus dem Weg gehen möchte, sollte sein Smartphone am besten zu Hause lassen oder es zumindest ausschalten. In der Mittagspause können dann entgangene Anrufe und ungelesene Nachrichten beantwortet werden. Und Notfälle können schließlich auch über das Firmentelefon durchgegeben werden.

2) Unerwünschte Ablenkungen

Wer außerdem nicht über sein eigenes Büro verfügt, wird häufig durch Unterhaltungen am Arbeitsplatz gestört werden. Denn die Arbeit nimmt einen großen Teil des Tages ein, weswegen sich aus Kollegen - die sich schließlich jeden Tag sehen - Freunde entwickeln können. Diese wollen natürlich den neusten Klatsch und Tratsch austauschen und sich über private Probleme und Ereignisse unterhalten.

Oft fällt es Unbeteiligten dann schwer, sich zu konzentrieren und die Dialogpartner kommen schon gar nicht zum Arbeiten. Dies ist natürlich eine schwierige Situation, bei der nicht so einfach eine Lösung gefunden werden kann. Falls der Arbeitgeber mitspielt und man selbst der Typ dafür ist, kann man während der Arbeit mit Sicherheit Musik hören. So können die ablenkenden Geräusche gut ausgeblendet werden und es wird gleichzeitig für eine entspannte Atmosphäre gesorgt. Weiterhin ist es durchaus nicht verwerflich, die Kollegen um Ruhe zu bitten. Die meisten werden Verständnis zeigen.

3) Perfektionismus

Bei der Arbeit ist man sich jedoch immer selbst der größte Gegner. Nichts scheint gut genug ausgearbeitet zu sein und wenn man mehr Aufwand und Zeit investiert, könnte ja vielleicht doch noch eine bessere Version entstehen. Dies stimmt natürlich. Jedoch muss man ab einem gewissen Punkt auch abwägen, ob die zusätzlich erbrachte Zeit die Arbeit so stark aufgewertet hat, dass dadurch der Aufwand gerechtfertigt wird. Schließlich sind die meisten Menschen mit einer guten Arbeit zufrieden und fordern niemals 100 %.

4) Mangelnde Konzentration

Wer sich schlecht konzentrieren kann, plagt sich innerlich oftmals mit Problemen. Ob diese privater oder geschäftlicher Natur sind, spielt keine Rolle. Denn eins haben sie gemeinsam: Sie lenken Sie von Ihren Aufgaben ab und lassen Sie am Ende des Tages noch unzufriedener sein, da sich Ihre Arbeit eher stapelt, als abarbeitet. Ist dies bei Ihnen der Fall, sollten Sie den Faktor eindeutig ausmachen, der Ihre Konzentration stört und ihn ausmerzen. Ändern Sie Ihre Lebensumstände, Ihre private Situation, oder nehmen Sie am Arbeitsplatz die Änderungen vor, welche Sie glücklicher machen.

Denn wer ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben führt, wird sich während der Arbeitszeit nicht mit quälenden Fragen quälen, sondern stattdessen zügig und voller Energie seine Aufgaben bearbeiten.

Wer unter mangelnder Konzentration leidet, wird Ablenkung in jeder Form begrüßen. Nachrichten und Anrufe auf dem Smartphone, Gespräche mit Kollegen oder Angestellten, E-Mails und Telefonate werden mit offenen Armen begrüßt. Um dem einen Riegel vorzuschieben, können Sie sich feste Zeiten zugestehen, zu denen Sie die E-Mails und Nachrichten checken. So kontrollieren Sie Ihre eigenen Impulse und können sich zudem noch besser auf die eigene Arbeit konzentrieren. Weiterhin sollten Sie unbedingt den Viren- und Spamfilter aktivieren, um sich nicht mit Werbung herumschlagen zu müssen. Löschen Sie sich wenn möglich von den meisten Verteilerlisten und lassen sie Sie sich von Newslettern streichen. Das spart Zeit und Energie.

5) Fehlende Planung

Oftmals hat man nicht nur eine Aufgabe auf dem Schreibtisch vor sich liegen, sondern einen schier unendlichen Berg, den es abzuarbeiten gilt. Letztendlich arbeitet man häufig an allem ein bisschen, bringt die Aufgaben aber nicht wirklich zu Ende. Dies liegt vor allem daran, dass man sich häufig nicht bewusst darüber ist, was nun Priorität besitzt oder man verliert schlicht und einfach den Überblick.

Es wird deswegen angeraten strukturiert und mit einer guten Planung vorzugehen. Schreiben Sie sich eine Liste, auf welcher alle Tätigkeiten notiert werden, die innerhalb der Woche bearbeitet werden sollen. Strukturieren Sie den Plan dann nach Tagen oder Prioritäten und arbeiten Sie diese Liste von oben nach unten ab. So können Sie sich nicht nur vergewissern, dass Sie nichts vergessen, sondern mit jedem gesetzten Haken wird sich Ihre Zufriedenheit mehr und mehr steigern.

Fazit

Mit Zeitfressern werden Sie sich ein Leben lang auseinandersetzen müssen. Es gilt lediglich die richtige Methode zu finden, um gegen diese gezielt und effizient vorzugehen.

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