SEO im Franchise-Glossar

Wofür steht die Abkürzung SEO?

SEO ist die kurze Version der englischen Bezeichnung Search Engine Optimization. Auf deutsch lässt sich der Fachbegriff mit Suchmaschinenoptimierung übersetzen. Diese Bezeichnung umfasst alle Maßnahmen, die damit zu tun haben, die eigene Website in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen höher erscheinen zu lassen. Organisch bedeutet in diesem Kontext, dass die Suchergebnisse natürlicher Art sind und die Inhalte zu den unbezahlten Suchergebnissen, sprich natural listings, gehören. Sprich die Webseitenbetreiber zahlen Suchmaschinen wie Google nicht dafür, dass sie auf höheren Plätzen erscheinen.

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Warum ist SEO so wichtig?

SEO hat sich zu einer wichtigen Disziplin des Marketings entwickelt, da es dazu dient, die Sichtbarkeit einer Website im Internet zu erhöhen. Dabei umfasst SEO sowohl technische als auch kreative Elemente, denn durch die Technik und den Inhalt von Websites versucht man bewusst, die Website bei bestimmten Suchbegriffen sichtbarer bei Suchmaschinen zu machen. Es dient dazu, dass die eigene Website auf höheren Plätzen bei den Suchmaschinen gerankt wird. Denn so lässt sich der Traffic auf der Website erhöhen, was in höheren Besucherzahlen resultiert und zu einer gestiegenen Bekanntheit und Sichtbarkeit im Netz führt. Wird SEO richtig betreiben, sollte es dafür sorgen, dass die Website unter den ersten zehn Suchresultaten bei den Suchmaschinen angezeigt wird. Der Vorgang, dass die Suchmaschinen das Internet durchsuchen, wird als crawlen bezeichnet.

Wie bereits erwähnt umfasst SEO viele Maßnahmen und besteht deshalb aus zahlreichen Facetten: Zum einen hat es mit den Wörtern zu tun, die auf der Website erwähnt werden, aber auch die Links, die zu der Website führen, spielen eine Rolle. Zudem kommt es auch auf die Struktur der Seite an, damit die Suchmaschinen diese optimal lesen, analysieren und bei Suchanfragen auch berücksichtigen können. SEO geht aber auch darüber hinaus, dass man lediglich Websites generiert, die suchmaschinen-freundlich strukturiert sind. Denn schließlich sollen auch die Nutzer von dem Besuch auf der Seite profitieren!

Wie sollte man bei einer SEO-Optimierung vorgehen?

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine recht komplexe Angelegenheit, die sich zunächst einmal grob in folgende drei Bereiche gliedern lässt:

  • Die Keyword-Analyse:

Hierzu sollte der Webseitenbetreiber zunächst einmal eine Keyword-Analyse durchführen und schauen, welche Keywords noch stärker optimiert werden sollten. In diesem ersten Schritt wird geschaut, welche Keywords noch nicht optimal ranken.

Für eine Suchmaschinenoptimierung ist eine gute Keyword-Analyse daher unerlässlich! Keyword bedeutet hier, dass es sich um die Begriffe handelt, die von den Nutzern gesucht werden. Es können einzelne Wörter oder aber ganze Sätze sein. Bevor man also einen Text für seine Website schreibt, gilt es herauszufinden, welche Keywords oft von Nutzern bei Google gesucht werden. Hierfür gibt es speziell entwickelte Tools, die als Keyword Finder dienen. Abgesehen von den Keywords sollten immer auch viele weitere Begriffe verwendet werden, die ebenfalls zu dem Themenkomplex gehören. Denn die Suchmaschinen ranken schließlich nur die Websites, die sich auch ernsthaft mit einem bestimmten Thema befassen.

Im nächsten Schritt folgen dann die OnPage- und OffPage-Optimierung, die auch durchaus technischer Natur sein können.

  • Die OnPage-Optimierung:

Bei der OnPage-Optimierung schaut man zunächst auf die eigene Website mit Blick auf die Technik und den Inhalt: Wie lassen sich die Keywords auf der Seite besser im Content integrieren? Hier kommt das technische SEO zum Einsatz. Mithilfe von technischen Aspekten hat der Webseitenbetreiber dafür zu sorgen, dass die Suchmaschinen den Inhalt der Website auch tatsächlich als seriös, lesbar und sicher einstufen. Die Aufgabe des technischen SEO ist es also, dafür zu sorgen, dass die Suchmaschinen die Websites besser lesen kann: Man kann Google die Arbeit erleichtern, indem die Website von der technischen Seite her so aufgebaut ist, dass Google sie schnell erfassen und sie einordnen kann. Das Content-Marketing beschäftigt sich also mit den Keywords und den dazugehörigen Suchbegriffen.

Bei der OnPage-Optimierung in technischer Hinsicht kommt es außerdem darauf an, dass die Website über eine SSL-Verschlüsselung verfügt und auf https umgestellt wurde. Ebenso sollte die Seite auch für mobile Endgeräte optimiert worden sein (Stichwort: Usability) und sich somit auch im mobilen Format korrekt darstellen lassen. Auch die Datenmenge der Website ist entscheidend, da diese beeinflusst, wie schnell eine Seite geladen wird. Der Quellcode sollte fehlerfrei und möglichst schlank gehalten sein und auch die semantische Struktur der Seite sollte klar mit Über- und Zwischenunterschriften formatiert sein.

  • Die OffPage-Optimierung:

Bei der OffPage-Optimierung geht es um Optimierungsmaßnahmen, die nicht auf der eigenen Website stattfinden. Für die Suchmaschinen ist nämlich nicht nur der eigene Inhalt, sondern auch die Bekanntheit der Website im World Wide Web relevant. Das heißt: Je mehr Websites auf die eigene Website verweisen, desto wichtiger wird die Website für Google. Aus diesem Grund kommen hier die sogenannten Backlinks zum Einsatz. Webseitenbetreiber setzen hier auf das Linkbuilding: Sie suchen dabei gezielt nach Möglichkeiten, um möglichst viele gute Backlinks zu bekommen. Durch die Platzierung von sogenannten Backlinks auf anderen Seiten wird das sogenannte OffPage SEO betrieben.

Ein Backlink kann als eine Empfehlung verstanden werden. Und wenn eine Seite mehrere gute Empfehlungen hat als andere, dann gilt diese als wichtiger bei den SEO-Rankings. Da man in der Vergangenheit versucht hat, über die Quantität der Backlinks seinen Wert bei den Suchmaschinen zu erhöhen, schauen diese nun verstärkt auf die Qualität der Empfehlungen. Sprich: Einem Backlink von einer seriösen Website wird heututage mehr Wert beigemessen als unseriösen Seiten. Und sollten die Suchmaschinen merken, dass beim Linkbuilding manipulativ nachgeholfen wurde, dann können sie die Website sogar abstrafen! Das kann dann dazu führen, dass Seiten aus den Indizes von Suchmaschinen entfernt werden und nicht mehr gut auffindbar sind. All diese Faktoren und der Algorithmus, der das Ranking einer Website beeinflusst, verändert sich natürlich im Laufe der Zeit und wird komplexer.

Die Zusammenfassung: Worauf kommt es bei SEO an?

Wer seine Website und die Inhalte der Site höher bei den Suchergebnissen der Suchmaschinen platzieren möchte, der sollte also folgenden drei Aspekten sehr viel Aufmerksamkeit schenken:

  • Die Technik: Mithilfe von technischen Mitteln kann man erreichen, dass die Suchmaschinen die Inhalte der Website besser erfassen können und diese auch für die Nutzer als gut lesbar gelten.

  • Der Inhalt: Auch auf den Inhalt von Websites kommt es an. Denn auch inhaltlich sollten die Suchmaschinen diesen aufgrund von Keywords als relevant und qualitativ hochwertig bewerten.

  • Die Bekanntheit: Hier kommt es auf die Qualität von externen Links an, die auf die eigene Website verweisen. Dies erhöht außerdem die eigene Reichweite!

Durch die Suchmaschinenoptimierung kann man als Webseitenbetreiber die Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen im World Wide Web erhöhen. Der richtige Mix aus Content, Technik, Backlinks und Usability macht den Unterschied! Aus diesem Grund ist SEO sehr wichtig für das Online-Marketing geworden. So überrascht es nicht, dass SEO auch deshalb als eine essentielle und übergreifende Disziplin im Marketing verstanden wird. Denn eines ist sicher: Eine gute organische Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen ist definitiv mit viel harter Arbeit verbunden. Wenn es aber richtig angegangen wird, dann belohnen die Suchmaschinen diesen Einsatz mit erhöhtem Traffic auf die Website! 

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