Exklusiv-Interview mit Kilian Hübner (Franchisenehmer bei Bodystreet)

Kilian Hübner
Bodystreet Kilian Hübner

Franchisenehmer

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>> Wie sind Sie zu Bodystreet gekommen?

Ich bin mittlerweile seit Juli 2016 Franchisepartner von Bodystreet. Bei mir war es wahrscheinlich etwas anders als bei anderen. Ich habe bereits 2010 angefangen, bei Bodystreet neben meinem Studium zu arbeiten: Nach dem Studium habe ich vier Jahre lang in der Franchisezentrale gearbeitet und bin dann nach 4 Jahren letztendlich Franchisepartner geworden.

>> Wieso haben Sie sich für das Konzept von Bodystreet mit EMS-Training entschieden?

Der Grund war zweierlei. Erstens glaube ich, dass der Markt relativ zukunftsfähig ist und zweitens kenne ich natürlich auch die Marke Bodystreet und das Thema EMS-Training aus den letzten, ja, sagen wir, 8-9 Jahren sehr gut und hatte so das Gefühl, ich kann der Sache sehr gut vertrauen. Allgemein hatte ich ein sehr gutes Bauchgefühl dabei.

bodystreet franchisenehmer interview

>> Hatten Sie selbst schon mal EMS-Training ausprobiert, bevor Sie Franchisenehmer geworden sind?

Klar, ich bin mein bester Kunde (lacht).

>> Erinnern Sie sich noch an den Tag, an dem für Sie die Entscheidung fiel, Franchisenehmer zu werden? Wie kamen Sie zu dieser Entscheidung?

Das hat sich entwickelt und ich bin sehr in die Rolle hineingewachsen: Ich habe auch ehrlich gesagt nicht als Erstes den Gedanken gehabt: „Ich will Franchisenehmer werden“, sondern mein erster Gedanke war: „ich will nicht angestellt, sondern selbstständig sein“. Und auf dieser Basis haben sich dann mehrere Überlegungen aufgetan. Es dauerte etwa 1,5 Jahre bis ich dann zum Entschluss gekommen bin: „Ok - ich will Franchisenehmer bei Bodystreet werden!“.

>> Demnach wollten Sie Sich eigentlich schon immer selbstständig machen und nicht angestellt sein?

Nein, nicht schon immer, sondern gegen Ende meiner Angestelltentätigkeit.

>> Ach so, war es ein Tag an dem Sie gesagt haben „das reicht jetzt“?

Nein, das ist überhaupt nicht so ablehnend gegenüber der Angestelltentätigkeit. Ich hatte nur das Gefühl, dass es jetzt irgendwie „an der Zeit ist“, dass sich jetzt alles etwas verändern darf.

>> Wieso haben Sie sich für Franchising und nicht für die Gründung Ihres eigenen Unternehmens/Start-ups entschieden?

Ich glaube, der größte Faktor war die Sicherheit. Natürlich ist man auch im Franchising selbst dafür verantwortlich, wie man sein Geschäft vor Ort führt. Aber ich glaube, man hat zumindest ein höheres Gefühl an Sicherheit, wenn man weiß, dass man einen erfahrenen Partner an der Seite hat.

>> Was haben Sie vor der Gründung als Franchisenehmer gemacht? In welchem Fachbereich haben Sie studiert oder gearbeitet?

Ich habe ein duales Studium im Bereich Fitnessökonomie, also eine Mischung aus Wirtschaftswissenschaften/Sportwissenschaften absolviert. Daher bin ich nicht völlig fachfremd und auch kein Quereinsteiger in der Branche. Allerdings sind die Anforderungen, die man als Inhaber und selbstständiger Unternehmer hat, ganz anders als die eines Mitarbeiters eines Studios.

>> Herr Hüber, Sie haben ja bereits vor Aufnahme Ihrer Tätigkeit als Franchisenehmer einige Jahre für Bodystreet in der Zentrale gearbeitet. Wie war speziell für Sie das Onboarding? Gab es für Sie überhaupt so etwas wie einen „ersten Tag“ als Franchisenehmer bei Bodystreet?

Na ja, eigentlich möchte man meinen, diesen gab es für mich nicht – aber für mich schon, was ich als sehr positiv empfunden habe. Ich wurde behandelt wie jeder andere Franchisepartner. Es war für mich sehr wertvoll, das heißt, ich habe alle Phasen durchlaufen, die ein normaler Franchisepartner auch zu Beginn durchläuft.

Dies war für mich auch sehr hilfreich, denn ist schon etwas anderes, wenn man die Dinge aus Sicht des Angestellten in der Franchisezentrale oder aus Sicht des Franchisepartners betrachtet. Ich bin daher sehr dankbar, dass ich da das komplette Onboarding auch ganz regulär durchlaufen musste und durchlaufen durfte.

>> Wie lief das Onboarding konkret ab und wie lange hat es gedauert?

Wie lange es gedauert hat… Ungefähr 3-4 Monate würde ich sagen, vom Erstkontakt bis zur Unterschrift auf dem Franchisevertrag.

Was besonders wertvoll für mich war, sind die Beratungsgespräche oder der Informationstag. Es gab auch ein persönliches One-to-One Gespräch mit der Franchisezentrale, wo man wirklich über persönliche Anliegen und Unsicherheiten noch mal ganz individuell sprechen konnte. Keinesfalls war es wie bei irgendeinem Standardvortrag auf einer Informationsveranstaltung.

>> Inwiefern profitieren Sie heute als Franchisenehmer bei Bodystreet von der Unterstützung aus der Zentrale bzw. von Bodystreet als Franchisegeber?

Das wichtigste ist, dass ich mich auf die Sachen konzentrieren kann, die erfolgskritisch sind, wie etwa Belange mit den Mitarbeitern oder logischerweise mit den Endkunden. Ich muss keine Zeit oder Gedanken und auch kein Geld in die Gestaltung von Werbemitteln investieren.

Es sind all diese ganzen Kleinigkeiten, von Werbemitteln über Organisation von Weiterbildungen, wo ich einfach keine Zeit, keine Energie oder keine Gedanken reinstecken muss. So kann ich mich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind.

Die Engpässe und die Schwierigkeiten als Franchisenehmer sind insbesondere das Thema Personal, also Recruiting und Weiterbildung von Personal. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich das nicht als ein Unternehmer, der ein Geschäftsführer ist mit 14 Mitarbeitern für alle meine 14 Mitarbeiter konzeptionieren und durchführen muss, sondern dass ich jemandem habe, dem ich das Ganze mit viel Vertrauen abgeben kann, mit dem Wissen, dass das Ganze in die richtige Richtung geht.

Außerdem entscheiden sich einige Mitarbeiter auch aufgrund der Marke für das Unternehmen. Von dieser Anziehungskraft profitiert man natürlich als einzelner Studiobesitzer nicht.

>> Standen Ihnen zu Beginn Ihrer Franchisenehmertätigkeit bei Bodystreet Hürden im Weg und wenn ja, wie haben Sie diese überwunden? Hat Ihnen Bodystreet als Franchisegeber dabei geholfen?

Hürden hatte ich wahrscheinlich so wie jeder andere auch. Bei uns in der Branche sind es meistens die Themen Standortsuche und Finanzierung. Da ich aus einem anderen Bereich komme, hatte ich auch mit diesen Themen noch keine Berührungspunkte. Ich habe noch nie eine Gewerbeimmobilie angemietet bzw. besichtigt oder noch nie eine Finanzierung beantragt.

Da hat es mir sehr geholfen, dass ich beispielsweise von der Franchisezentrale bei den Besichtigungen begleitet wurde. Außerdem wurde mir ein Finanzierungsberater von der Franchisezentrale zur Verfügung gestellt, der mit mir individuell die Möglichkeiten und Vorgehensweise besprochen hat.

Allein hätte ich wahrscheinlich viele Fehler gemacht, die wahrscheinlich viel Zeit und Geld gekostet hätten.

>> Würden Sie das Franchisesystem von Bodystreet anderen angehenden Unternehmern oder Franchise-Interessierten weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Weiterempfehlen würde ich es auf jeden Fall, natürlich. Mein Anliegen im Franchising im generellen ist allerdings, dass man nicht glauben sollte, dass man mit Franchising automatisch erfolgreich ist.

Ich habe oft das Gefühl, dass sich manchmal Unternehmer einem Franchisesystem anschließen, weil sie glauben, dass sie dann nichts tun müssen und dass die Zentrale dafür sorgt, dass man automatisch erfolgreich wird.

Aus solch einem Grund, also um ohne Aufwand sicher erfolgreich zu werden, würde ich niemandem raten, sich für ein Franchisesystem zu entscheiden.

Allerdings würde ich anderen raten, sich dafür entscheiden, wenn mir bewusst ist, dass ich trotzdem unternehmerische Aufgaben zu erledigen habe und diese auch keineswegs in geringerer Qualität erledigen sollte ABER, dass ich jemanden an meiner Seite habe, der mich unterstützt.

>> Sind auch Sie durch die Franchisepartnerschaft mit Bodystreet deutlich zufriedener mit Ihrem Berufsleben? Arbeiten Sie viel mehr?

Ja tatsächlich, ich arbeite wahrscheinlich, was die Nettoarbeitszeit angeht, deutlich mehr, aber ich bin ein Mensch, der Freiheit sehr schätzt und im Vergleich zum Angestelltenberufsleben habe ich ein bisschen mehr Freiheit – beispielsweise darüber, mit welchen Dingen ich mich zuerst auseinandersetzen möchte sowie allgemeine Freiheit in Bezug auf die Gestaltung meiner Arbeit.

>> Was sind Ihre konkreten Ziele und Pläne für die kommenden Jahre als Franchisenehmer von Bodystreet?

Expansion spielt auf jeden Fall eine Rolle und ich finde, dass es besonders hilfreich ist, in einem Franchisesystem zu sein, wenn man mehrere Standorte hat. Wenn man nur ein Studio hat, ist der Vorteil eines Franchisesystems wahrscheinlich eher gering da man meistens immer „selbst drinsteht“ und die Unterstützungsleistungen gar nicht so sehr schätzt, da man sie einfach nicht so sehr braucht.

Aber gerade, wenn man größer werden und wachsen will, ist es gut, nicht allein unterwegs zu sein.

Ich möchte mit Bodystreet schon noch weiterwachsen. Wir sind zu dritt in der Geschäftsführung, unter Ziel ist es, dass wir pro Jahr etwa 1-2 Studios zu eröffnen. Derzeit haben wir 4 Standorte, die wir seit 2016 aufgebaut haben.

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