Interview mit Bodystreet Gründer Matthias Lehner

Matthias Lehner
Bodystreet Matthias Lehner

Bodystreet Gründer Matthias Lehner

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Zu Ihrer Person

  • Herr Lehner, Sie sind gemeinsam mit Ihrer Ehefrau Emma Lehner Gründer und Geschäftsführer von Bodystreet. Wie kamen Sie auf die Idee und wie lief es bis zur Gründung?

Elektromuskelstimulation war 2007 etwas komplett Neues. Viele Fitnessprofis waren von dieser innovativen Technologie begeistert – aber keiner wusste, wie man mit ihr ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufsetzt. Das reizte uns. Wir haben zuerst ein bisschen herumexperimentiert; es dauerte ein, zwei Jahre, bis wir schließlich die richtige Erfolgsformel fanden. Aber dann konnten wir durchstarten und sehr schnell hochmotivierte Franchisenehmer gewinnen.

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  • Sie selbst sind ausgebildeter Marketingfachwirt mit mehreren Trainerlizenzen und Ihre Frau Emma Lehner ist eine ehemalige Profi-Leichtathletin, ist das richtig? Wo haben Sie vor Bodystreet gearbeitet?

Matthias Lehner Bodystreet Franchise Gruender

Ich habe viele Jahre im Bereich Marketing und Vertrieb gearbeitet und bin sozusagen ein „Fitnessquereinsteiger“. Anders meine Frau: Sie ist als Physiotherapeutin gleich nach ihrer Profisportzeit intensiv mit der Fitnesswelt in Berührung gekommen. Gemeinsam haben wir dann vor Bodystreet mehrere Jahre lang zwei „klassische“ Fitnessstudios betrieben.

  • Ihre Stärken und Lieblingsthemen scheinen im Bereich des Branding und Marketing zu liegen. Wie stehen Sie zu Employer Branding und wieso ist es so wichtig für Bodystreet?

Weil Mitarbeiter nur dann gute Mitarbeiter sind und gerne in unseren Studios arbeiten, wenn sie sich genauso mit der Marke Bodystreet identifizieren können wie wir.

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Zu Bodystreet

  • Was unterscheidet Bodystreet von seinen Konkurrenten und welchen Stellenwert hat Qualität für Sie?

Bodystreet ist mit großem Abstand Support-Leader bei EMS-Systemen. Heißt: Wir greifen unseren Franchisepartnern kompetenter und umfassender unter die Arme als jeder unserer Wettbewerber. Nur drei Beispiele von vielen:

  1. Unsere hauseigene Academy bietet pro Jahr über 100 Tage Seminarbetrieb vor Ort, produziert zusätzlich am laufenden Band Onlinewebinare zu alle relevanten Themen und schneidet alles hundertprozentig auf die Bedürfnisse unserer Franchisepartner und deren Mitarbeiter zu. Was bietet dagegen der Großteil unseres Wettbewerbs? Standardschulungen durch kommerzielle Drittanbieter.

  2. Über unsere zentralen Rekrutierungsmaßnahmen für Studiomitarbeiter haben wir in den letzten Jahren sage und schreibe rund 10.000 Bewerbungen ausgelöst und in den Studios über 2.000 Stellen besetzt. Nicht nur, weil wir in diesem Bereich fleissiger und agiler sind als andere – auch, weil unsere Marke mehr Strahlkraft für die jungen Leute hat, die eine Karriere im Fitnessbereich anstreben.

  3. Wir sind der einzige EMS-Franchiser, der seine Partner durch breite überregionale Werbung in Publikumsmedien wie fitforfun unterstützt. Alle anderen Systeme stellen nur Werbemittel zur Verfügung, die der Partner dann selbst auf eigene Kosten schalten muss.

Natürlich: All diese Maßnahmen kosten uns immens viel Geld und Manpower. Wir investieren jedes Jahr ein paar Millionen in den Partnersupport und dazu eine hohe sechsstellige Summe in Werbung und Marketing. 30 Leute kümmern sich in unseren Headquarters um jedes Detail, das für den Erfolg unserer Franchisepartner relevant ist. Diese wichtigen Ressourcen hat außer uns keiner im EMS-Markt – und diesen Unterschied spüren Studios, die nicht Bodystreet heißen, im Alltag sehr schnell. Auch bei der eigenen Qualität. Ein Studio muss wissen, wie es Qualität herstellen kann. Das wissen sehr viele Studios im EMS-Markt, auch beim Wettbewerb. Aber: Ein Studio muss auch in der Lage sein, dieses Wissen im Alltag umzusetzen. Und genau das geht eben meistens schief, wenn man auf sich alleine gestellt ist oder nur von einer dünn besetzten Zentrale betreut wird, die zur Hälfte aus Praktikanten besteht.

  • Wie sieht die Internationalisierungsstrategie von Bodystreet aus?

Nun, jeder Markt ist anders, und selbst bei Märkten, die auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit Deutschland haben, ist es fraglich, ob man dort wirklich mit einer 1:1-Umsetzung reüssiert oder nicht doch eine marktgerechte Adaption benötigt. Wir setzen deshalb international am liebsten auf Joint Ventures mit einheimischen Kooperationspartnern oder auf einheimische Masterfranchiser. Die bringen ihre regionalen Marktkenntnisse ein, wir das erfolgreichste EMS-Franchisesystem der Welt.

  • Wieso sollten sich potenzielle Franchisenehmer für Bodystreet und nicht für eine andere EMS-Marke entscheiden?

Unsere Marke ist die stärkste im EMS-Markt und hat nachweislich die höchsten Durchschnittsmitgliederzahlen pro Studio. Warum? Ganz einfach: Am erfolgreichsten sind immer die Studios, die sich am stärksten auf ihre erfolgsentscheidenden Kernprozesse konzentrieren können. Das sind Mitarbeiterbetreuung, Kundenakquise und Kundenbetreuung. Das geht aber nur, wenn man bei allen anderen Prozessen soviel Support bekommt wie bei uns. Und da sehe ich beim Wettbewerb noch erhebliche Defizite.

Zum Franchising

  • Herr Lehner, Sie sind außerdem Vizepräsident des Deutschen Franchiseverbandes – was bedeutet das genau für Sie als Franchisegeber aber auch für Ihre Franchisenehmer?

Sind wir doch mal ehrlich: EMS-Systeme sind nur ein winzig kleiner Teil der Franchisewelt. Es ist deshalb wichtig, über den Tellerrand zu schauen. Im Verband sitzt man in der ersten Reihe, wenn es um neue Entwicklungen geht. Davon profitieren natürlich auch die Bodystreet-Franchisepartner.

  • Wie sieht für Sie das Profil Ihres idealen Franchisenehmers aus?

Wir erwarten vor allem unternehmerisches Talent, die Bereitschaft, ständig dazu zu lernen, und hohe Kommunikationsfähigkeit. Diese ist vielleicht sogar das wichtigste. Denn in diesem Business reüssiert nur, wer weiß, wie man richtig mit Mitarbeiter und Kunden umgeht und das auch jeden Tag aufs Neue umsetzt.

  • Wie viele neue Bodystreet Franchisenehmer kommen pro Monat hinzu und wie viele „freie Plätze“ haben Sie noch?

Im Schnitt 4 bis 5. Freie Plätze gibt es im deutschsprachigen Raum noch viele. Selbst in München, wo wir besonders gut vertreten sind, fallen mir auf Anhieb einige Gegenden ein, wo noch gut eins unserer Studios reinpassen würde.

  • Wie läuft der Bewerbungsprozess für Franchisenehmer ab?

Bodystreet mag es klassisch: Wir daten uns zwei Mal, verloben uns und heiraten dann. 😉

Nachdem der Interessent das Erstinformationspaket über die Bodystreet Website angefordert hat, erfolgt der Erstkontakt über das Telefon.

Das erste Date beinhaltet dann unsere Konzeptpräsentation, den Independence Day. Hier bekommt der Franchiseinteressent unverbindlich einen transparenten Einblick in das Geschäftsmodell von Bodystreet.

Das zweite Date ist ein persönliches Beratungsgespräch und integriert geheime Materialien und einen aufregenden und sympathischen Tag in der Systemzentrale. Hier werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft mit Bodystreet gestellt.

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