Exklusiv-Interview mit Frederike Fengler u. Kevin Leinigen (Franchisenehmer bei fitbox)

Frederike Fengler u. Kevin Leinigen
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  • Hallo Frau Fengler und Herr Leinigen, klasse, dass Sie Zeit für das Interview gefunden haben! Können Sie uns ganz kurz jeweils etwas zu Ihnen und zu Ihrer Person bzw. zu Ihrem Werdegang sagen?

Ich würde dann einfach direkt anfangen. Ich bin 28 Jahre alt und mein Name ist Frederike Fengler. Ich komme ursprünglich aus der Hotellerie und habe zunächst meinen Bachelor im Hotelmanagement gemacht und im Anschluss daran meinen Master in BWL mit dem Schwerpunkt BWL und Marketing. Nebenbei hatte ich den Sport immer als mein Hobby.

Zunächst habe ich begonnen in der Luxus-Hotellerie zu arbeiten und bin dann durch Herr Leinigen eher zufällig in der Sportbranche eingestiegen.

fitbox Franchise Partner InterviewNun zu meiner Person: Ich bin Kevin Leinigen, bin 31 Jahre alt und habe mein Leben lang Sport getrieben. So habe ich beispielsweise in meiner Kindheit semiprofessionell Tennis gespielt und habe dann nach meinem Schulabschluss auch in dieser Richtung im Studium Fuß gefasst. Ich habe meinen Bachelorstudiengang im Bereich Fitnessökonomie in einem EMS-Fitnessstudio absolviert und da haben wir beide uns dann kennengelernt. Nebenher habe ich viele Trainerlizenzen erworben und Personaltraining angeboten, da Sport meine Leidenschaft ist.

Ich, Frederike, habe dann praktisch im Nachgang meine Trainerlizenzen gemacht und dann haben wir hier in Oldenburg einen guten Standort entdeckt für ein zweites EMS-Studio. Zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich nur eins in Oldenburg und dann haben wir mit dem Franchising begonnen.

Denn bei uns beiden ist die Idee schon immer im Kopf herumgespukt, dass wir uns selbstständig machen wollen.

Die meisten merken dies ja schon in der Schule, können dieses Gefühl allerdings noch nicht zuordnen, weil es eben gang und gäbe ist, sich direkt auf ein Angestelltenverhältnis einzulassen. Wir wussten, wir wollen unser eigener Chef sein, aber wie wir dies umsetzen wollen, war uns noch nicht klar. Sich mit einem eigenen Hotel selbstständig zu machen ist eher schwierig und kompliziert. Dann kam unsere gemeinsame Leidenschaft, der Sport, dazu und so ist die Idee der Existenzgründung in der Sportbranche geboren.

  • Wie sind Sie zu fitbox gekommen?

Dadurch, dass ich mein Studium eben im EMS-Bereich absolviert habe, kannte ich den Fitnessmarkt bereits und wusste, dass der Markt für EMS noch recht überschaubar ist.

Deswegen haben wir uns dann durch viele Recherchen im Internet und durch Mundpropaganda schlau gemacht und sind letztendlich auf das Franchisesystem von fitbox gestoßen. Das Konzept hat uns überzeugt, da fitbox einen ganzheitlichen Ansatz mit allen drei Komponenten anbietet: Die Kunden können also sowohl auf (1) das EMS-Krafttraining, (2) das EMS-Cardiotraining sowie (3) die Ernährungsberatung zurückgreifen. Das ist für uns ein sehr wichtiger Faktor ist und hat uns dazu bewegt uns für fitbox zu entscheiden.

  • Bei unserem Kontakt mit der Franchisezentrale wurde uns gesagt, dass Sie zu einen der „erfolgreichsten“ Partnern gehören? Was genau macht Sie so erfolgreich?

Unseren Standort haben wir im Februar 2018 gegründet und nun sind wir schon zwei Jahre auf dem Markt. Wir haben drei Faktoren ausmachen können, die ausschlaggebend für den Erfolg sind: (1) unsere komplementären Kompetenzbereiche, (2) unser Qualitätsdenken und (3) unser Team!

(1) Kevin verfügt über die langjährige Erfahrung im EMS-Bereich und Personaltraining. Frederike bringt den unternehmerischen Teil mit dem BWL-Studium mit und hat eine ausgeprägte Dienstleistungsorientierung. und weiß daher haargenau, worauf es ankommt.

(2) Wir legen ein großes Augenmerk auf Qualität und predigen dies auch immer wieder unseren Mitarbeitern. Unser Ziel ist es die Kunden langfristig zu binden und wir möchten dies mit einer sehr hohen Trainings- und Betreuungsqualität erreichen. So halten wir die Kündigungsquote sehr gering. Es geht also weniger darum ständig neue Mitglieder aktivieren zu müssen. Unser Personal wird umfassend geschult und wir bekommen häufig das Feedback durch unsere Mitglieder, dass unsere Betreuungsqualität auf einem deutlich höheren Level ist als in anderen EMS-Studios.

(3) Wir achten bei unserem Personal nicht nur auf den sportlichen Hintergrund, sondern eben auch auf die Dienstleistungsorientierung, da es sich bei vielen Bewerbern häufig um Berufseinsteiger handelt. Beim EMS-Training handelt es sich schließlich immer um ein Personaltraining und die persönlichen (zwischenmenschlichen) Fähigkeiten. Wenn wir beim Probearbeiten also merken, dass der Bewerber ein leidenschaftlicher Sportler ist, aber irgendwie vorm Kunden „wegrennt“, dann passt das leider nicht.

 

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  • Können Sie uns einen kurzen Einblick in Ihre bisherige „Geschichte“ mit fitbox sowie einen Blick in Ihre Zukunftspläne geben? (Wie verlief der erste Kontakt mit dem Franchisegeber, die Eröffnung, die Standortsuche, Schwierigkeiten und wie sie umgangen wurden, etc.)

Bei fitbox war der Erstkontakt relativ schnell hergestellt und diente vor allem zum gegenseitigen Kennenlernen im Berliner Office. Wir waren tatsächlich positiv überrascht über die dynamische und herzliche Atmosphäre und auch das gesamte Team hat einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen. Wir haben uns deswegen sofort gut aufgehoben gefühlt. Bei der Standortsuche haben wir uns mehr auf unsere Kenntnisse verlassen.

Wir waren schließlich vor Ort, haben allerdings auch sehr viel Unterstützung erhalten, da der Standort ja bezeichnend für den Erfolg eines EMS-Studios ist. Es wurde darauf geachtet, dass die Niederlassung über eine zentrale Lage verfügt, ausreichend Parkplätze besitzt und dass, um den Standort und vor allem auch im Inneren genügend Platz vorhanden ist. Wir haben uns aber auch viel auf unsere eigenen Kompetenzen verlassen, weil wir einfach die Stadt in- und auswendig kennen, denn wir sind hier beide groß geworden. Nichtsdestotrotz wurde uns auch viel geholfen.

Tatsächlich war es aber schwierig, hier vor Ort mit den Oldenburger Banken ins Geschäft zu kommen. Unsere Heimatstadt ist extrem konservativ und wenig aufgeschlossen gegenüber unbekannten Konzepten und jungen Unternehmern. Wir haben dann auch mehr als fünf Anfragen an die lokalen Banken gesendet, mussten zwar einen langen Atem beweisen, aber letztendlich hat sich das Warten dann doch gelohnt. Durch fitbox wurden wir dann an deren Kontakt der Commerzbank Augsburg weitergeleitet und die haben uns mit offen Armen sehr herzlich empfangen.

Fitbox hat hier wirklich den entscheidenden Tipp geliefert!

Der Franchisegeber konnte nämlich auch nicht nachvollziehen, warum uns das Leben hier so „schwer gemacht“ wurde und hat uns dann an die eben genannte Bank verwiesen. Wir haben unsere Suche vor Ort also abgebrochen und waren fitbox für die Unterstützung mehr als dankbar.

  • Würden Sie sich wieder für fitbox entscheiden und warum? Was würden Sie Franchiseinteressenten mit auf den Weg geben?

Wir wollen uns gerne noch vergrößern und ein zweites, oder sogar noch ein drittes fitbox EMS-Studio eröffnen. Derzeit sind wir gerade auch auf der Suche nach passenden Standorten. Uns gefällt das Konzept von fitbox so sehr, und wir sind der Meinung, dass es nach wie vor, das beste Konzept auf dem Markt ist.

Denn wenn wir die Konzepte der anderen Anbieter für EMS-Training anschauen, halten wir fitbox nach wie vor für das beste EMS-Konzept. Hinzu kommt natürlich auch die menschliche Komponente: Wir wurden herzliche empfangen, kompetent beraten und wir bekommen die gewisse Portion unternehmerischen Handlungsspielraums.

Denn wir finden es auch ganz wichtig, dass man nicht zu stark eingeschränkt ist und dass der Freigeist des Einzelnen toleriert wird. Gleichzeitig wird uns durch das Franchising aber auch ein sicherer Rahmen ermöglicht und wir erhalten kompetente Ratschläge in den verschiedensten Situationen. Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn man vorher keine Erfahrung in Bezug auf die Selbstständigkeit sammeln konnte.

Dies war eben auch bei uns der Fall. Zu Beginn unserer Partnerschaft wussten wir auch nicht, was uns erwartet und wollten erst mal abwarten, was uns denn so alles vorgeschrieben wird. Und gerade Kevin hat oftmals viele Verbesserungsvorschläge und wir müssen sagen, fitbox ist wirklich sehr offen und zeichnet sich eben nicht durch festgefahrene Strukturen aus!

Franchise-Interessenten von fitbox würden wir raten, sich einfach mal auf den Weg nach Berlin in die Franchisezentrale zu machen. Wir haben das genauso gemacht: Angerufen, Termin vereinbart und in Berlin dann zunächst ein Probetraining absolviert. Anschließend wurden wir dann in die Franchisezentrale eingeladen und konnten einen ersten Eindruck von fitbox gewinnen. Dies raten wir auch allen Franchise-Interessierten.

Denn nach diesem Besuch werden sie dann auch ganz schnell überzeugt sein. Man kann sich super inspirieren lassen und vor allem auch einfach dieses Gefühl dort auf sich einwirken lassen. Die Franchisezentrale ist auch nicht riesengroß, sondern das Team ist recht überschaubar. Man lernt also nicht auf einen Schlag 200 Leute kennen und merkt dementsprechend auch schnell, ob die Chemie stimmt oder nicht. Man stellt sich gegenseitig vor und kommt ein bisschen ins Gespräch.

Als wir die Franchisezentrale verlassen haben, hatten wir schon ein sehr gutes Gefühl, welches sich nun absolut bestätigt hat.

Wenn man sich dann für eine Existenzgründung mit fitbox entscheidet, würden wir unseren Fokus ganz klar auf den Standort legen, denn dieser ist wirklich das A und O. Schauen Sie also nach einem passenden Studio, eignen Sie sich Branchenwissen an und stellen Sie es sich bitte nicht zu leicht vor! Denn wir sehen dies auch selbst in unserem engeren Bekanntenkreis: Es wurde oftmals mit Leichtigkeit versucht, einen Franchisestandort aufzumachen, doch leider ist das Vorhaben dann gescheitert.

Die Leute stellen es sich zu einfach vor, statten das Studio dann mit drei Trainern aus und sind der Meinung, dass alles sofort einwandfrei funktioniert. Doch so schnell und einfach klappt es selbst mit dem Franchising nicht (lacht).

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