Interview mit Tom Milch - Partner bei Hot Rod Fun

Tom Milch
Hot Rod Fun Tom Milch

Hot Rod Fun Partner | München

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26.04.2019 10:55 | Sport, Freizeit & Kultur

  • Herr Milch, Sie sind verantwortlich für den Hot Rod Fun Standort in München, ist das richtig?

Ja, ganz genau, ich leite den Standort in München.

  • Damit sich die Leser ein Bild machen können: Wie groß ist Ihr Standort? Und das Team?

Wir haben hier in München einen Standort von ca. 150m². Außerdem beschäftigen wir hier zwei Vollzeitangestellte, einen Mechaniker in Teilzeit und wir haben mehr oder weniger 15 Tourguides, die wir auf Abruf haben. Außerdem haben wir etwa 18 Fahrzeuge – bei hoher Nachfrage verwenden wir noch Fahrzeuge anderer Standorte.

  • Seit wann sind Sie schon „an Bord“ bei Hot Rod Fun und was hat Sie dazu gebracht, sich für Hot Rod Fun zu entscheiden?

Hot Rod Fun Franchise Stephan Bredenkamp Tom MilchAlso ich bin tatsächlich noch recht frisch und erst seit einem Vierteljahr bei Hot Rod Fun dabei. Das ist damals auch ganz witzig entstanden.

Nach dem Festangestelltenverhältnis war ich auf der Suche nach dem Üblichen, was halt einfach jeder sucht – also nach viel Spaß und Geld verdienen. Da war ich der Meinung, das kann ich nicht finden und wurde jetzt hier eines Besseren belehrt. Das ist tatsächlich so, dass ich hier wirklich beides vereinen kann, das hätte ich vorher selbst nicht für möglich gehalten.

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  • Wie sind Sie auf Hot Rod Fun gestoßen?

Also eigentlich habe ich weder Hot Rod Fun noch die Fahrzeuge gekannt, noch bin ich ein Mensch, der sonderlich affin für Sportfahrzeuge oder Ähnliches ist, das ist eigentlich gar nicht meine Welt. Ursprünglich komme ich aus dem Vertrieb.

Im Endeffekt habe ich einfach nur eine Anzeige gelesen und dachte: „Mensch das hört sich aber lustig an! Mal schauen, was passiert.“

Dann bin ich letztendlich hier gelandet und bin jetzt ü-ber-haupt NICHT unglücklich damit. [lacht zufrieden]

  • …Und jetzt will Hot Rod Fun weitere Franchise Standorte eröffnen?

Ja, also was heißt neue Franchise Standorte eröffnen, das ganze System ist ja jetzt erst seit einem Jahr auf dem Markt. Mittlerweile sind es deutschlandweit bereits 16 Standorte (sowie weitere Standorte im osteuropäischen Ausland in Österreich und Rumänien; ferner planen wir aktuell unseren Roll Out in Furteventura und Dubai). Es sind natürlich immer noch einige schöne Städte frei. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich persönlich mein Herzblut schon ein bisschen an München verloren habe und sehe jetzt keinen Grund, daran etwas zu ändern.

  • Sie sagten, es sind noch Standorte in schönen Städten frei – haben Sie gerade was im Kopf?

Ja klar, da habe ich einige im Kopf! Also da sind die großen Städte dabei wie: Berlin, Köln, Leipzig, Nürnberg oder auch Frankfurt. Aber die Stadt und die Größe der Stadt ist eigentlich gar nicht mal so relevant. Im Endeffekt ist es ja schon so, dass das Konzept eigentlich überall hinpasst. Eigentlich funktioniert das Konzept überall, wo man Touristen hat, Firmen hat, wo Leute Spaß haben wollen und wo es schöne Strecken zum Fahren gibt.

Was man sich auf den ersten Blick vielleicht so nicht vorstellen kann: Wir haben sehr viele Junggesellenabschiede – auch geheiratet wird überall, ob Großstadt oder Kleinstadt!

  • Hot Rod Fun ist ja ein durchaus erfrischend & fröhlich wirkendes Konzept – wer sind denn so Ihre Kunden? Gibt es einen bestimmten Typ Kunde oder ist es ganz bunt gemischt?

Wenn ich das wirklich so definieren müsste… also es ist so, ich KANN es nicht definieren – es zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten:

Es ist wirklich ganz skurril: vom Junggesellenabschied über zu Firmenevents, Teambuilding & Co.

Da haben wir eine Menge von, für Kunden oder für Mitarbeiter usw. Da tut sich einiges. Die Resonanz ist gigantisch.

Dann gibt es natürlich noch diejenigen Kunden, also die Pärchen, die einfach mal was anderes machen und Spaß haben wollen.

Außerdem muss man auch im Umkehrschluss sagen: Wir sind einfach konkurrenzlos! Das hört sich jetzt vielleicht arrogant an, aber das ist wirklich so!

Das merkt man dann selbst, wenn man mal mitfährt und die Reaktionen der Leute miterlebt: Wenn wir vorbeifahren, da wird geklatscht, da wird geschrien, da wird gerufen, da wird permanent gefilmt/fotografiert und so weiter, also das hat schon so ein bisschen was von einem kleinen Superstar.

So sind die Leute an der Straße eigentlich unsere beste Werbemaßnahme, denn in dem Moment, wo die uns fotografieren und filmen, landet das alles hinterher in den sozialen Medien, das wird auf WhatsApp verteilt und so weiter.

  • Also läuft Ihr Marketing fast von allein?!

Es ist tatsächlich so!

Und es macht auch einfach riesigen Spaß – deshalb fahre auch ich selbst noch einige Touren! Vor allem wenn man die Resonanz der einzelnen Kunden miterlebt, das geht von der Nervosität à la „oje wie gehe ich jetzt mit dem Fahrzeug um“, bis hin dann zum Ende wo dann auf einmal alle zu kleinen Kindern mutieren [lacht herzlich].

Ja, das ist wirklich heftig, die sitzen dann da drin und fragen „ooh, wie schade, ist es denn wirklich schon vorbei?“ – „ja, es ist wirklich schon vorbei!“ [lacht]

Das ist phänomenal, also die Reaktionen der Menschen, die uns auf der Straße sehen. Und klar, wir sind ja jetzt hier in einer Großstadt wie München, aber trotz allem kann man davon ausgehen, dass uns 85 Prozent der Münchner noch nicht einmal kennen – da ist also noch sehr großes Potenzial!

  • Sie sagten gerade, Sie selbst geben die Fahrten? Wie sieht denn eigentlich Ihr Alltag so aus?

[lacht] Jaaaa, also ich fahre noch relativ viele Touren selbst – natürlich auch, weil es Spaß macht!

Darf ich meinen Alltag schildern also so richtig ehrlich, darf ich?!

Mein Alltag ist wie in den letzten 43 Jahren auch, also in der früh klingelt mein Wecker, ich mach die Augen auf und denk mir „Ohhh, Mensch, aufstehen“ und in dem Moment habe ich im Kopf „Wow, cool, Hot Rod Fun!“.

Also es ist tatsächlich etwas entstanden, was ich so vorher noch nicht kannte. Wirklich mit einem Grinsen aufstehen, auf die Arbeit gehen und einfach dieses Wissen: „Ich habe permanent mit Leuten zu tun, die gut gelaunt sind“

Zum Beispiel der Gast, der reinkommt und natürlich so eine Vorfreude bis Nervosität hat und am Ende hier weggeht und glücklich ist – da geben uns auch die Bewertungen recht.

Ich wüsste jetzt nicht, mit welchem Produkt ich das sonst erreichen könnte, das weiß ich einfach nicht! Mein Alltag sieht so aus: Mich mit Agenturen zu beschäftigten, das Team und die Ressourcen so zu planen, dass die Touren gut abgedeckt sind. Aber im Großen und Ganzen fahre ich wie gesagt auch selbst eine Menge Touren noch mit, wie gesagt, weil es einfach Spaß macht.

  • Also ganz nach dem Motto „Finde einen Job, den du liebst und du musst nie wieder arbeiten?!

Ja, es macht gigantisch Spaß - es ist so wie Mario Kart fahren nur in echt und ich liebe es, morgens zur Arbeit zu kommen.

  • Ist es nicht eigentlich ein kleines bisschen gefährlich auf den Straßen in den kleinen und tiefen Hot Rod Fun-Wagen?

Nein, überhaupt nicht. Aber ehrlich gesagt habe ich mir die gleiche Frage auch gestellt, bevor ich mich das erste Mal in so ein Auto gesetzt habe und es gibt auch so viele Leute, die sagen „Um Gottes willen, da ist man ja nur ganz knapp überm Boden und keine Federung usw.“

Generell ist es so, wenn die Leute jetzt damit allein fahren würden, ohne Erfahrungswert, d. h. ohne Tourguide, dann ist es sicherlich nicht so einfach, mit dem Fahrzeug umzugehen.

Es ist aber so, dass wir am Anfang immer eine Sicherheitseinweisung geben, die dauert etwa 20 Minuten bis zu einer halben Stunde. Und je nach Gruppengröße fährt dann auch noch nicht nur vorne einer von uns, sondern auch immer einer hinten nach.

Und dann gibt es natürlich noch die Leute, die sagen „oohhh die Autos sind doch so klein da wird man doch übersehen!“Aber eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall: Man wird absolut Gesehen! Wir fallen einfach auf. Das versteht man tatsächlich erst dann, wenn man mal in so einem Auto gefahren ist.

Ich mach das natürlich jetzt schon eine Weile und ich weiß auch wie ich die Leute zu händeln habe, die dann mit uns fahren – also, es ist alles unter Kontrolle.

  • Und wie lange dauern die Fahrten?

Das ist wirklich ganz unterschiedlich: Wir haben zum Beispiel die City Tour in München, die bieten wir an für 99 Euro, die dauert etwa zwei Stunden.

Wir haben auch andere Touren, da geht dann hoch bis drei oder dreieinhalb Stunden, das geht dann hoch bis zum Starnberger See.

Die Touren sind sehr verschieden: Am Starnberger See hat man natürlich viel Natur – bei den City Touren durch München ist ein großer Benefit davon natürlich die Reaktion der Leute. Wir haben gewisse Hotspots, die wir anfahren, wie etwa das Münchener Tal – da, wo sich halt eine Menge Leute aufhalten.

Und wenn man die Reaktionen mal erlebt hat, also dann versteht man die Welt nicht mehr.

  • Wie sehen Sie das Wachstumspotenzial Ihres Standortes in München und bei Hot Rod Fun allgemein in den kommenden Jahren?

Also ich kann jetzt nur von uns hier in München reden aber… das Wachstum ist GI-GAN-TISCH! Wenn ich die Zahlen mit den letzten Jahren vergleiche mit den Zahlen, die wir bereits generiert haben, dann kann ich sagen: Wir vervierfachen uns gerade!

Gerade dann, wenn wir Feierlichkeiten haben oder das eine oder andere große Sommerfest einer Firma. Und hier rede ich wirklich von großen Weltunternehmen, die mittlerweile auf uns aufmerksam werden, und nicht „nur“ die Steuerberatungskanzlei nebenan.

Es ist halt ein Sehen und gesehen werden und je öfter wir halt gesehen werden, umso mehr geht es einfach nach oben, das merkt man.

Also die Fahrzeuge werden im Umkehrschluss tatsächlich von allein vermarket. Je öfter man auf der Straße ist, desto mehr kommen Buchungen, Anfragen etc. rein.

  • Was können Sie Unternehmern, die sich für eine Franchisepartnerschaft mit Hot Rod Fun interessieren, mit auf den Weg geben?

Also das, was unabdingbar ist, dass man eine gewisse Lust hat, mit Menschen umzugehen und vor allen Dingen keine Benzinallergie hat.

Außerdem sollte man einfach Lust haben, sich den Traum der Selbstständigkeit zu erfüllen.

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Wir haben über 60.000 Kunden, die - wenn man sich die Bewertungen anschaut - glücklicher gar nicht sein können.

  • Was macht das Hot Rod Fun als Franchisegeber Ihrer Meinung nach so besonders?

Ich denke, dass da schon noch einige Faktoren zusammenkommen. Also was mir einfach auffällt ist, dass das Ganze hochprofessionell abläuft. Aber wenn man hochprofessionell hört, dann hat man manchmal den Eindruck, dass es irgendwie sehr steril oder grau ist. Mir kommt es aber manchmal vor wie so eine kleine Familie.

Der Geschäftsführer Maik Wenckstern, der sitzt in Norderstedt bei Hamburg - selbst mit ihm ist man per Du. Das habe ich bisher noch nicht so erlebt - zumindest nicht so, dass die Professionalität darunter nicht leidet – das hat man hier sozusagen im Paket.

  • Wie hat sich Ihr Leben seit Ihrem „Einstieg“ bei Hot Rod Fun verändert?

Total, es hat sich eigentlich alles verändert! Es ist fast schon ein Hobby geworden!

Ich habe nicht den Eindruck, hier irgendetwas unter Druck machen zu müssen, und auch meine Familie steht voll dahinter - beziehungsweise muss sie auch im Umkehrschluss, da ich auch die eine oder andere Überstunde mache… aber das bleibt natürlich die Ausnahme! Und selbst wenn, ist es nicht so schlimm denn, wenn ich hier rausgehe, habe ich immer noch ein Lächeln im Gesicht.

Es ist einfach etwas anderes, etwas was völlig anderes... Hier steckt viel Herzblut drin.

Vorher war ich im Vertrieb und hatte zwar auch viel Spaß, aber so viel Herzblut steckte noch nie drin und durch Hot Rod Fun hat sich bei mir auch alles verändert.

Also jeder, der Spaß am Umgang mit Menschen hat, ist glaube ich bei uns perfekt aufgehoben.

Allein die Blicke der Leute während der Fahrt, wenn man miterlebt wie sie in dieses Thema reinkommen, wie sie sich während der Fahrt entwickeln: Man dreht sich auf der Fahrt um und schaut den Leuten ins Gesicht und sieht überall Zähne – aber nicht, weil es so kalt ist, sondern weil sie so viel Spaß haben! Das ist eine ganz andere Art der Bezahlung…

Und da gibt es teilweise Kunden, die sehr ernst und sehr verbittert sind und dann frage ich mich „Oh, ob ich DIE wohl umgedrückt bekomme?!“ - Und am Ende, wenn wir mit denen fertig sind, dann strahlen auch diese Leute über das ganze Gesicht.

  • Also alles in allem schauen Sie höchstens zurück, um in die strahlenden Gesichter Ihrer Kunden zu schauen – aber trauern nicht Ihrem Bürojob hinterher?!

Ganz genau.

  • Vielen Dank für das Interview, Herr Milch. Möchten Sie noch irgendetwas ergänzen?

NÖ. Einfach nur ein ehrliches Lachen! [lacht]

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