Interview mit Jeremia Kaiser von L'Occitane en Provence

Jeremia Kaiser
L'Occitane en Provence Jeremia Kaiser

Franchise Manager

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05.10.2018 11:50 | Kosmetik, Beauty & Drogerie

L Occitane en Provence Franchise Messestand FEX18 Loccitane en Provence Franchise Jeremia Kaiser

Im Exklusiv-Interview auf der Franchise Expo in Frankfurt: Jeremia Kaiser (Franchise Manager)

1. Können Sie uns ein paar Fakten zum geschichtlichen Hintergrund sowie zur bisherigen Entwicklung des Unternehmens nennen?

L’Occitane ist Hersteller natürlicher Kosmetik aus der Provence in Frankreich. Das Unternehmen besteht bereits seit 42 Jahren und wurde damals von Oliver Baussan in der Provence gegründet. Er fing an Seifen aus Lavendel, Rosmarin und weiteren ätherischen Ölen herzustellen und diese auf Märkten im Süden Frankreichs zu verkaufen. Der Naturkosmetikhersteller L’Occitane en Provence konnte seither ein stetiges Wachstum aufweisen, ist allerdings bis Mitte der 1990er Jahre verhältnismäßig klein geblieben. Mit rund 30 Mio. Umsatz machte die Marke vorerst nur Kunden in Frankreich glücklich. Zur Jahrtausendwende trat dann jedoch der Internationalisierungsprozess ein. Eine weltweite Expansion mit Boutique-Eröffnungen mitunter in Tokio und New York unterstreichen die Erfolgsgeschichte und die Popularität von L’Occitane.

Heute ist die Marke in über 90 Ländern und mit mehr als 3.000 Boutiquen weltweit vertreten. Die Naturkosmetikprodukte werden in einem hauseigenen Labor mit mehr als 100 Forschern hergestellt.

L’Occitane en Provence ist schon seit mehr als 20 Jahren im Franchising aktiv. Mit 50 eigenen Standorten in Deutschland soll das Netzwerk durch Franchise weiter ergänzt werden. Ein starkes Wachstum lässt sich vor allem im asiatischen und amerikanischen Markt feststellen. Die optisch und sensoriell ansprechende Marke lädt zum Erleben ein. Mit Authentizität und dem Qualitätssiegel der Provence sollen auch kleine und mittelgroße Städte in die Welt des Schönen eintauchen können. Herr Kaiser betont, dass die Marke auch an Standorten mit geringerer Einwohnerzahl wachsen will, um somit das Marktpotenzial in Deutschland vollkommen auszuschöpfen.

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2. Warum sollte sich ein potenzieller Partner für L’Occitane en Provence entscheiden? Was bietet L’Occitane en Provence den Partnern?

Ein künftiger Franchisenehmer kann mit L’Occitane en Provence auf eine internationale und erwiesenermaßen gut funktionierende Marke zurückgreifen. Der Naturkosmetikhersteller begeistert seine Kunden überall auf der Welt. „Die Marke kommt an. Egal wo auf der Welt!“, so Herr Kaiser. Das Unternehmen setzt besonderes Augenmerk darauf, dass Franchisenehmer erfolgreich Boutiquen führen. Sie erhalten Unterstützung auf verschiedenen Ebenen. Über diverse Produkttrainings bis hin zu speziell ausgetüftelten Marketingstrategien steht diesem Ziel auch nichts mehr im Wege. L’Occitane sucht echte Unternehmer, welche bereits in der Gründungsphase mit viel Herzblut und Leidenschaft am Schaffensprozess mitwirken. Unternehmergeist ist gefragt! Zusammenfassen lässt sich ein Partner-Profil also folgendermaßen: Ein potenzieller Franchise-Partner bei L’Occitane sollte ein Verkaufsprofi und ein guter Manager sein. Verwaltung, Planung und eine vorausschauende Arbeitsweise lassen sich weiterhin dem Profil zuordnen.

3. Und wie steht es um die Partnerbetreuung im Alltag? Über welche Kanäle ist L’Occitane en Provence für Partner erreichbar?

In Deutschland besteht vorerst ein kleines Franchise-System. Herr Jeremia Kaiser repräsentiert die Ansprechperson für Franchisenehmer in Deutschland. Die Bereiche Innendienst, Marketing, Expansion, Ladenbau oder laufende Geschäfte werden durch Herrn Kaiser betreut. Somit ist ein direkter Austausch garantiert. Zukünftig sollen allerdings verschiedene Ansprechpartner in den unterschiedlichen Bereichen den Franchisenehmern angeboten werden.

Jährlich finden bis zu vier persönliche Treffen mit Herrn Kaiser an den jeweiligen Franchise-Standorten statt. Die Treffen dienen dazu den Partnern Verkaufstipps und Verkaufstrainings anzubieten, sowie gegenseitig Ideen auszutauschen. Zudem wird das Merchandising besprochen, um die Präsentation der Ware zu optimieren.

In Zukunft soll eine Plattform entwickelt werden, welche sich an die Franchise-Partner richtet. Auf dieser ist ein gegenseitiger Austausch unter den Partnern möglich. Überdies sollen jährliche Treffen für Partner auf der Plattform vereinbart werden können.

4. Welche Schritte muss ein potenzieller Franchisenehmer im Rekrutierungsprozess durchlaufen?

Ein erster Kontakt findet am Telefon statt. In diesem werden den potenziellen Partnern Fragen zur Eigenmotivation, dem Lebenslauf und zu dem Projekt einen L’Occitane Shop zu eröffnen gestellt. Wenn die Vorstellungen und Erwartungen zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer eine Einigung finden, wird ein persönliches Treffen am gewünschten Standort vereinbart. Herr Kaiser erörtert gegebenenfalls gemeinsam mit den künftigen Partnern den optimalen Standort in der Wunschregion. Grundsätzlich lässt sich festhalten: Die Marke und die damit einhergehende Philosophie von L’Occitane en Provence werden nur an 1a Standorten an den Kunden übermittelt.

5. Was macht einen erfolgreichen Franchisenehmer bei L’Occitane en Provence aus?

Ein erfolgreicher Franchisenehmer nimmt die Vogelperspektive am jeweiligen Wunschstandort ein. Er muss Eigeninitiative ergreifen und sich ein genaues Bild der Stadt machen. Erfolgreiche Partner wissen wie die Strukturen der Stadt ablaufen. Aspekte wie Tourismus und Social Media sind hier besonders hervorzuheben.

6. Wie plant L’Occitane en Provence neue Standorte?

Die Marke wird in der Regel in kleinen und mittelgroßen Städten von 50.000 bis 130.000 Einwohnern vermarktet. An diesen Standorten ist die Exklusivität garantiert. L’Occitane en Provence ist jedoch auch an Shop-Eröffnungen in größeren Städten und Metropolen interessiert. Generell geht es darum den richtigen Partner zu finden, der mit viel Liebe und Leidenschaft die Naturprodukte an den Kunden weitergibt.

7. Wie sieht es mit der aktuellen internationalen Expansion aus und wie sieht es zukünftig aus?

In Frankreich ist die Naturkosmetikmarke bereits flächendeckend vertreten. Künftig ist mit einer Expansion in Asien, Brasilien und in den USA zu rechnen.

8. Warum entwickelt sich L’Occitane en Provence als Franchise-Unternehmen und nicht als Filialsystem?

Auf den deutschen Markt bezogen stellt Herr Kaiser fest, dass es wesentlich schwieriger ist Mitarbeiter dezentral zu führen. Überdies macht es auch keinen finanziellen Unterschied, ob eine Filiale oder eine Franchise-Boutique eröffnet wird. In den vergangen 2 Jahren hat sich die Marke erneuert und bereits viel in den Ladenbau existierender Geschäfte investiert. Die Boutiquen sollen ansprechender, moderner und digitaler ausgestattet werden, um die Kunden ungehindert an einem sensorischen Erlebnis teilnehmen zu lassen. Herr Kaiser schätzt auf 10-20% mehr Umsatz der L’Occitane Franchise-Boutiquen.

9. Wie steht es um die Tätigkeit im Unternehmen und die Motivation für L’Occitane en Provence weiter zu arbeiten?

Herr Kaiser ist seit 6 Jahren für das Unternehmen tätig. Nach dem Studium war vorerst im Vertrieb der Marke aktiv, arbeitet aber nun seit eineinhalb Jahren für das Franchise-Projekt des Unternehmens. Von Beginn an ist Herr Kaiser fasziniert von der Marke. Mit viel Leidenschaft, Engagement und Ehrgeiz ist er für den Aufbau des Franchise-Netzwerks hierzulande zuständig. „Es macht Freude diese schöne Marke mit Kunden zu teilen“, so Herr Kaiser. Insbesondere hat er Gefallen daran gefunden, die Marke an Kunden zu übermitteln, die diese zuvor nicht kannten. Deutschland hat sehr viel Potenzial und soll in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 30 Standorten wachsen.

10. Eine besonders positive Erfahrung als Franchisegeber?

Eine besonders positive Erfahrung lässt sich auf die Boutique-Eröffnung in Heringsdorf auf Usedom rückführen. Als das Unternehmen mit Franchising begonnen hat gab es die Auffassung, dass typische Urlaubsorte als potenzielle Boutique-Standorte nicht interessant seien. Diese Annahme lässt sich anhand des Retaildenkens der Marke erklären. Nach der Shop-Eröffnung auf der Urlaubsinsel stellte sich dies allerdings als Fehleinschätzung dar. Die Marke entdeckte einen idealen, sehr starken Standort. Dieser positiven Erfahrung folgte eine Boutique-Eröffnung in Sankt Peter-Ording und eine weitere Store-Eröffnung wird womöglich bald auf Sylt zu erwarten sein.

11. Gibt es konkrete Zielvorgaben für 2019?

L’Occitane en Provence strebt weiterhin einen Wachstumskurs an. 2019 sollen 3 bis 4 Stores eröffnet werden. Besonders wichtig ist der Marke der Aspekt mit dem richtigen Partner am richtigen Standort gemeinsam zu wachsen.

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12. Was kann man potenziellen Existenzgründern mit auf den Weg geben, die sich für Franchising interessieren?

„Franchisenehmer sollen sich in erster Linie gut informieren“, so Herr Kaiser. Die Stärken und Interessen der potenziellen Existenzgründer müssen daher genau eruiert werden, um sich für eine Branche entscheiden zu können. Gerade die Fragen der Leidenschaft und des persönlichen Interesses spielen hier eine große Rolle. Bei L’Occitane en Provence geht es darum Emotionalität zu transportieren!

L'Occitane en Provence Franchise
L'Occitane en Provence

L'Occitane produziert und vertreibt natürliche und authentische Beauty-Produkte mit dem Ziel das Lebensgefühl [...]

25.000€ Erfdl. Eigenkapital
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