Edeka – Science-Fiction im Supermarkt

Edeka Franchise
Edeka Aus Liebe zum Lebensmittel

Der EDEKA-Verbund ist eine der bekanntesten Verbrauchermärkte-Marken Deutschlands.

27.08.2018 08:00

Über Jahrzehnte fand Science-Fiction vor allem auf der Kinoleinwand oder in Romanen statt. Schon in den 1960er-Jahren gab es den Traum vom fliegenden Auto und Robotern, die bald klüger als der Mensch sein würden. Begeisterte Science-Fiction-Fans, die vielleicht schon damals hofften, all das bald erleben zu können, wurden jedoch immer wieder enttäuscht. Dies scheint sich aktuell jedoch zu ändern. Viele der damaligen Visionen rücken mittlerweile in greifbarere Nähe: So testen Start-ups die ersten fliegenden Taxis, Elektroautos gleiten geräuschlos dahin und neuronale Netze sorgen für eine zunehmend beeindruckende künstliche Intelligenz. Die Edeka-Gruppe hat es sich nun zum Ziel gesetzt, in einer ihrer Filialen einen Vorgeschmack auf das zu geben, was die Zukunft für uns bereithält.

Einkauf der Zukunft

Was für Südkoreaner längst zum Alltag gehört, klingt in Deutschland noch immer nach ferner Zukunftsmusik – beim Einkaufen fotografiert der Kunde mit seinem Smartphone lediglich den Barcode des Produktes und kann gehen. Doch Edeka unternimmt jetzt einen Schritt in diese Richtung: In einer mehrwöchigen Testphase werden 100 bis 150 zuvor ausgewählte Kunden bei Edeka-Paschmann in Mühlheim über das einfache Scannen des Barcodes die Schlange an der Kasse umgehen können. Nachdem alle Produkte gescannt sind, erhält der Kunde einen abschließenden Barcode zum gesamten Einkauf. Der Edeka-Markt gehört zu den ersten, die einen Versuch in dieser Richtung starten.

Ausblick

Sollte sich der Versuch als erfolgreich erweisen, könnten weitere Edeka-Märkte das System einführen. Und in einem weiteren Schritt könnte das Einkaufen dann noch moderner und flexibler werden. Denn momentan bekommt der Kunde noch einen gebündelten Barcode, den er abschließend an einem SB-Terminal scannen muss, um dann dort zu zahlen. In Zukunft könnte jedoch auch dieser Schritt übersprungen werden – der Kunde würde dann direkt per App seinen Einkauf bezahlen. Auch andere europäische Ketten testen momentan das Scannen von Produkten per Smartphone. Darunter Lidl, Penny, Sainsbury’s und Tesco.

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