Mister Minit setzt auf spezielle Firmenkultur

MISTER MINIT Franchise
MISTER MINIT einer für alles

MISTER MINIT ist ein Expressdienstleister für Schuhe, Schlüssel und vieles mehr

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29.01.2018 16:45 | Einzelhandel

Um einen schnellen und effizienten Reparaturservice für Schuhabsätze anzubieten, wurde Mister Minit 1957 in Belgien von Donald Hillsdon Ryan gegründet. Die Nachfrage nach diesem Service schien groß, da zu dieser Zeit moderne Stöckelschuhe häufig auf dem Kopfsteinpflaster in der Brüsseler Altstadt abbrachen und traditionelle Schuhmacher die Nachfrage nicht bewältigen konnten. Schnell expandierte das Unternehmen in andere europäische Länder und ergänzte seine Dienste um Schlüsselduplizierung, Messerschleifen, Gravurarbeiten und mittlerweile auch Smartphone-Reparaturen. Heute gibt es weltweit mehr als 2000 Serviceshops, u.a. in Japan, Russland, Australien und Neuseeland – in Deutschland gilt Mister Minit mit 60 Franchisenehmern zu den führenden Franchisesystemen.


Arbeit auf Vertrauensbasis

Vor kurzem hat „Quasi-Monopolist“ John Timpson in einem Interview bekannt gegeben, dass er insbesondere auf seine spezielle Firmenkultur stolz ist, die das Unternehmen so einzigartig macht. Dabei lässt er seinen Mitarbeitern vollkommene Freiheit bei der Führung des Geschäftes: Jeder Standort darf nicht nur seine eigenen Preise festlegen, auch die Zentrale hat keinen Einblick in die Kasse und darf auch keine Ziele vorgeben. Aus diesem Grund wird der Firmensitz von Mister Minit einfach „Timpson House“ genannt, wo es keine Chefparkplätze neben dem Eingang gibt und eine Feuerwehrstange für Leute aus dem oberen Stock, die es eilig ins Erdgeschoss haben. Derzeit wird auch eine „Timpson-Universität“ gebaut, wo die hausinterne Führungsreserve geschult werden soll.


„People Business“ als Schlüssel zum Erfolg

John Timpson setzt dafür allerdings auf engagierte Mitarbeiter und sammelte vor allem schon viele gute Erfahrungen mit Ex-Häftlingen. Zehn Prozent seiner Belegschaft saßen im Gefängnis, doch ein Problem gab es nie – im Gegenteil: Sie wurden besonders häufig befördert. Dieser Erfolg zeigt sich auch in der Digitalisierung. Während immer mehr Läden aufgrund der Internetkonkurrenz schließen müssen, floriert der persönliche Service, oder auch „People Business“ von Mister Minit sehr. Und darauf wird John Timpson auch in den nächsten fünf Jahren setzen.

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