Rewe - Investitionen in Milliardenhöhe

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Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler

17.03.2018 08:30

Der Supermarktriese Rewe plant Investitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro, um sich auch in Zukunft den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen. Der Großteil des Geldes soll dabei in die Modernisierung des Unternehmens und die Mitarbeiterqualifizierung fließen.

Damit will sich die Handelsgruppe den Herausforderungen einer Branche stellen, die sich nicht mehr nur auf den herkömmlichen Einzelhandel beschränkt. Auch auf den harten Wettbewerb, insbesondere durch die Discounter Aldi und Lidl, muss Rewe nun reagieren.

Darüber hinaus stellen der demographische Wandel und die Verlagerung des Angebots und der Nachfrage in den online Handel für das Unternehmen eine Chance dar, die es wahrzunehmen gilt.

Die Rewe Group, welche einen geschätzten Jahresumsatz von unglaublichen 54 Milliarden Euro erwirtschaftet, verfügt über ungefähr 325.000 Mitarbeiter und kann sich seit seiner Gründung als Genossenschaft im Jahre 1927 als diversifizierter Konzern betrachten.

Rewe Chef Lionel Souque, der mittlerweile als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Unternehmens lenkt, schaut der Zukunft enthusiastisch entgegen, sieht allerdings auch ernstzunehmende Konkurrenten.

Im Online Handel sei da Amazon genannt, der die Absätze über das Internet immer mehr revolutionierte. Ferner sieht sich Rewe großer Konkurrenz durch diverse Lieferdienste wie Lieferando und Foodora ausgesetzt. Denn wer sich Lebensmittel online nach Hause liefern lässt, muss nicht mehr in den Supermarkt gehen. Souque möchte dem mit einer Modernisierungsoffensive und einem kundenbezogenen Qualitätsversprechen entgegenwirken.

Die Abgrenzung zu den Online Diensten soll über das Angebot frischer und regionaler Produkte, sowie einer besseren Beratung erfolgen und dabei auch ausgefallenerer Angebote wie Sushi immer mehr in das Sortiment eingliedern.

Souque sieht diesen Schritt als notwendig und längst überfällig an. Auch wenn die Investitionen den Gewinn eine Zeitlang drücken dürften, sind sie doch auf dem Weg in die Zukunft unerlässlich. Das Unternehmen steht heute gut da. Damit das auch so bleibt, möchte Souque den Internetgiganten Paroli bieten. Dabei kann Rewe die Internetkonzerne technologisch nicht schlagen, auf dem Gebiet der Lebensmittelkompetenz allerdings schon.

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